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FILE - In this Jan. 2, 2017, file photo, Japan's Emperor Akihito waves to well-wishers from the palace balcony during a New Year's public appearance with his family members at the Imperial Palace in Tokyo. Japan's Cabinet has approved for legislative debate a bill to allow 83-year-old Emperor Akihito to abdicate. The legislation endorsed Friday, May 19, 2017 would allow Crown Prince Naruhito to succeed his father as emperor. (AP Photo/Shizuo Kambayashi, File)

Akihito ist beim Volk beliebt. Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE

Zum ersten Mal seit 200 Jahren dankt ein japanischer Kaiser ab



Japans Kaiser Akihito kann abdanken. Das Parlament kam dem Wunsch des 83 Jahre alten Monarchen am Freitag nach und verabschiedete ein dafür notwendiges Sondergesetz. Es ist das erste Mal seit rund 200 Jahren, dass ein Kaiser in Japan abdanken wird.

Die bisherige Rechtslage sah dies nicht vor. Laut Medien könnte Akihito an seinem 85. Geburtstag im Dezember nächsten Jahres abdanken. Sein ältester Sohn, Kronprinz Naruhito, würde seinem Vater dann auf den Chrysanthementhron folgen, womöglich am 1. Januar 2019.

Beliebt im Volk

Doch damit ist die Frage einer stabilen Thronfolge in der ältesten Erbmonarchie weiterhin ungelöst. Denn die Zahl der Familienmitglieder nimmt ab.

Der im Volk äusserst beliebte Akihito, dessen Regentschaft den Namen Heisei («Frieden schaffen») trägt, ist der erste Tenno, der sein Amt nicht mehr als Gott antrat. Laut der Nachkriegsverfassung muss sich Akihito, der am 12. November 1990 offiziell zum 125. Tenno ausgerufen worden war, auf die Rolle als Symbol der Einheit der Nation beschränken. Regierungsbefugnisse sind dem Kaiser alle genommen. (sda/dpa)

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