International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Heftige Unwetter in Japan – mindestens 50 Tote



In den von schweren Unwettern heimgesuchten Überschwemmungsgebieten in Japan schwindet die Hoffnung auf weitere Überlebende. Wie japanische Medien am Dienstag berichteten, stieg die Zahl der Todesopfer auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu weiter auf mindestens 50. Weitere Menschen werden vermisst.

Japan Self Defense Force members rescue residents on a rubber boat on a flooded road hit by heavy rain in Omuta, Fukuoka prefecture, southern Japan Tuesday, July 7, 2020. Rescue operations continued and rain threatened wider areas of the main island of Kyushu. (Koji Harada/Kyodo News via AP)

Soldaten bringen Anwohner in Omuta in Sicherheit. Bild: keystone

Unter den Opfern befinden sich auch 14 Bewohner eines Altenpflegeheims in der schwer betroffenen Provinz Kumamoto. Die Behörden warnten unterdessen weiter vor den andauernden Gefahren durch die rekordstarken Niederschläge. Die Regierung gab die höchste Warnstufe für die Insel Kyushu aus. Derweil setzten die Rettungskräfte ihren unermüdlichen Einsatz fort.

Allein in der schwer betroffenen Provinz kamen mindestens 49 Menschen ums Leben, elf wurden am Dienstag weiter vermisst, wie örtliche Medien berichteten.

Auch aus der Präfektur Fukuoka wurde eine Tote gemeldet. Die 87 Jahre alte Frau war in der Nacht in ihrem überfluteten Haus gefunden worden. Am Dienstag konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden. In der ebenfalls auf Kyushu gelegenen Provinz trat derweil der Chikugo-Fluss über die Ufer, wie Medien weiter berichtete. Eine Eisenbahnbrücke brach dort zusammen.

Japans meteorologische Behörde hatte die Bevölkerung aufgefordert, vorerst in «höchster Alarmbereitschaft» zu bleiben. Mehr als 1.2 Millionen Bewohner auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu waren aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und Schutzräume aufzusuchen. Die massiven Niederschläge hatten am Wochenende schwere Überflutungen und Erdrutsche auf Kyushu ausgelöst und hohe Schäden verursacht. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

16 spezielle Sushi-Kreationen, die du lieben wirst

Japan: Eine Insel wächst und wächst

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Tag 113 der Proteste in Belarus: Über 300 Festnahmen, Polizeigewalt und Blendgranaten

Tausende Menschen haben in Belarus (Weissrussland) friedlich gegen den Präsidenten Alexander Lukaschenko protestiert, der sich an sein Amt klammert. Bei der Sonntagsdemonstration gingen Sicherheitskräfte erneut zum Teil rabiat vor. Videos im Nachrichtenkanal Telegram zeigten, wie vermummte Uniformierte auf Menschen am Boden einprügelten.

Das Menschenrechtszentrum Wesna listete zunächst die Namen von mehr als 330 Festgenommenen auf. Die Polizei sprach am Abend von etwa 250 Festnahmen. Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel