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Boot mit acht Leichen vor Japan entdeckt – erneut Nordkoreaner?



Ein Holzboot mit mehreren möglicherweise nordkoreanischen Toten ist an die Küste Nordjapans getrieben. Wie japanische Medien am Montag meldeten, hatten Anwohner das Boot am Vortag bei der Polizei gemeldet. Wegen hohen Wellengangs konnten sich die Beamten dem Boot an dem Tag jedoch noch nicht nähern.

Die Küstenwache versuche derzeit, die Nationalität der acht Toten herauszufinden. Erst vergangene Woche war in derselben Provinz Akita ein Holzboot mit acht Männern gestrandet. Sie gaben an, aus Nordkorea zu stammen. Beim Fischen habe es Probleme mit ihrem Boot gegeben.

A wooden boat is moored at a nearby marina, in Yurihonjo, Akita prefecture, northern Japan, Friday, Nov. 24, 2017.   Japanese police are investigating eight men found on Japan's northern coast who say they are from North Korea and washed ashore after their boat broke down.  Akita prefectural police said Friday they found the men late Thursday after receiving a call that a group of suspicious men were standing around at the seaside in Yurihonjo town.  Police also found the wooden boat at the marina. (Kyodo News via AP)

Dieses Boot war letzte Woche in der Provinz Akita gestrandet.  Bild: AP/Kyodo News

Vor zwei Jahren waren ebenfalls mysteriöse Leichen auf Schiffen vor Japans Küste entdeckt worden. Auch damals soll es sich bei den verwesenden Toten um Nordkoreaner gehandelt haben, die beim Fischen waren und abgetrieben wurden.

Aus dem isolierten kommunistischen Land gibt es immer wieder Berichte über Hungersnöte. Dass Schiffe mit Leichen vor Japan gesichtet wurden, sei an sich nichts Neues, hatte damals ein Sprecher der Küstenwache erklärt.

Erst vor wenigen Tagen hatte Japans Küstenwache drei in Seenot geratene Nordkoreaner gerettet. Sie wurden einem anderen nordkoreanischen Schiff übergeben. (sda/dpa)

Mit Ballons gegen das Regime in Nordkorea

Video: srf/SDA SRF

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