International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Greta Thunberg erhält millionenschwer dotierten Preis für Menschlichkeit



ARCHIV - Greta Thunberg hat einen millionenschweren Preis erhalten. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa

Greta Thunberg. Bild: sda

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg erhält als erste den neuen Preis für Menschlichkeit der portugiesischen Gulbenkian-Stiftung.

Die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung werde der 17-Jährigen für ihren Kampf gegen die Erderwärmung und die Umweltzerstörung verliehen, teilte die private Stiftung am Montag in Lissabon mit. Die Gründerin der Klimaschutzbewegung Fridays for Future sei unter 136 Nominierungen aus 46 Ländern für den dieses Jahr erstmals vergebenen Preis ausgewählt worden.

Der Leiter der Preisjury, Jorge Sampaio, betonte, es habe eine grosse Mehrheit für die Vergabe des Preises an Thunberg gegeben. Sie habe es geschafft, gerade jüngere Menschen für die Sache des Klimaschutzes zu mobilisieren. Ihr hartnäckiger Kampf und ihre oft unbequemen Mahnungen machten sie zu einer herausragenden Persönlichkeit der Gegenwart.

Thunberg bedankte sich über ihr Twitter-Konto für den Preis. «Das bedeutet eine Menge für mich, und ich hoffe, dass es mir hilft, mehr Gutes in der Welt zu tun», sagte sie in einem Video. Zugleich versprach Thunberg, dass das gesamte Preisgeld so schnell wie möglich über ihre Stiftung Organisationen und Projekten gespendet werde, die sich für das Klima und die Umwelt einsetzten und diejenigen Menschen unterstützten, die von der Klima- und Umweltkrise am stärksten betroffen seien.

Die ersten 100 000 Euro gehen demnach an die Kampagne SOS Amazonia, die unter der Ägide des brasilianischen Ablegers der Fridays-for-Future-Bewegung den Corona-Ausbruch im Amazonasgebiet bekämpfe. Dieselbe Summe gehe an die Stiftung Stop Ecocide, um diese bei ihrer Arbeit zu unterstützen, damit schwere Umweltzerstörung eines Tages als internationale Straftat angesehen werde. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Viel Lärm und wenig Ertrag: Radikale Aktionen schaden dem Klimaschutz

Mit der Besetzung des Bundesplatzes in Bern hat die Klimabewegung alle überrumpelt und viele verärgert. Solche Aktionen bringen Publizität und schaden dem berechtigten Anliegen.

Der Nationalrat hat am späten Montagabend ein Zeichen gesetzt. Mit 109 zu 83 stimmte er einem Ordnungsantrag von SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi zu, der die Räumung des Protestcamps auf dem Bundesplatz verlangt. Klimaaktivisten hatten ihn am frühen Morgen handstreichartig besetzt und damit so ziemlich alle überrumpelt.

Während linke und grüne Politiker Verständnis für die Aktion äusserten, reagierten die Bürgerlichen verärgert bis hysterisch. Damit entlarvten sie nur ihr schlechtes …

Artikel lesen
Link zum Artikel