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Jeder zehnte Nordkoreaner muss Sklavenarbeit leisten



Jeder zehnte Nordkoreaner muss dem Bericht einer Menschenrechtsorganisation zufolge in seinem Heimatland Sklavenarbeit leisten. In Nordkorea gebe es weltweit am meisten vom Staat befohlene Zwangsarbeit, unter anderem im Bergbau, heisst es in dem am Donnerstag in New York veröffentlichten Bericht der Walk Free Foundation.

In this undated photo provided on July 10, 2018, by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un, center, visits a potato farina production factory in Samjiyon County, North Korea. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government.  The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

In Nordkorea gibt es weltweit am meisten vom Staat befohlene Zwangsarbeit. Bild: AP/KCNA via KNS

Dahinter folgen auf der Liste der Menschenrechtsorganisation unter anderem Eritrea, Burundi, Afghanistan und die Zentralafrikanische Republik.

Auch in den USA, Australien, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden gebe es mehr moderne Sklavenarbeit als zunächst erwartet, hiess es von den Autoren der Studie. Diese Länder kämpften allerdings auch am meisten dagegen an.

Für den Bericht zu moderner Sklaverei in 163 Ländern untersuchten die Autoren öffentliche Daten sowie Informationen von Nichtregierungsorganisationen und akademischen Einrichtungen. Ausserdem befragten sie 50 Menschen, die aus Nordkorea geflohen waren.  (sda/dpa)

Schluss mit psychologischer Kriegsführung gegen Nordkorea

Video: srf

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