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Zündeln à la Nordkorea: «Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates»



North Korea's Foreign Minister Ri Yong Ho addresses the 71st session of the United Nations General Assembly, at U.N. headquarters, Friday, Sept. 23, 2016. (AP Photo/Richard Drew)

Der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho vor der UNO-Generalversammlung am Freitag. Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Nordkorea hat vor der UNO-Vollversammlung einen weiteren Ausbau seines Atomprogramms angekündigt. «Eine Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates», sagte der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho am Freitag bei der Generaldebatte in New York.

Sein Land werde weiterhin Massnahmen ergreifen, um seine mit Atomwaffen ausgestattete Armee «sowohl quantitativ als auch qualitativ» zu stärken. Das nordkoreanische Atomprogramm sei das einzige Mittel, um sich gegen die «Drohungen» der USA zu verteidigen.

Nordkorea hatte Anfang September seinen fünften und bislang stärksten Atomwaffentest ausgeführt. Hinzu kamen allein in diesem Jahr rund 20 Raketentests. Mit dem Atomwaffentest hatte Nordkorea erneut gegen ein Verbot des UN-Sicherheitsrats verstossen. Das UNO-Gremium berät derzeit über weitere Strafmassnahmen.

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

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Neulich beim Parteikongress in Nordkorea
quelle: ap/krt
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Japan und Südkorea hatten die Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in dieser Woche genutzt, um angesichts des nordkoreanischen Atomprogramms Alarm zu schlagen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe forderte, neue Wege zu finden, um Pjöngjang von seiner Atompolitik abzubringen, da UNO-Sanktionen in den vergangenen Jahren nichts bewirkt hätten.

Südkoreas Aussenminister Yung Byung Se forderte, über einen Ausschluss Nordkoreas aus der UNO nachzudenken. Es müsse überlegt werden, «ob Nordkorea als friedliebendes UNO-Mitglied qualifiziert ist», sagte er. (wst/sda/afp)

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