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Kim Jong Un warnt sein Volk vor schlechterer Versorgung



Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Bevölkerung auf eine Verschlechterung der Nahrungsmittelversorgung vorbereitet. Die Landwirtschaft habe im vergangenen Jahr infolge eines Taifuns weniger Getreide produzieren können, sagte Kim am Dienstag zum Auftakt eines mehrtägigen Treffens des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei in Pjöngjang. Die Nahrungssituation für die Menschen werde nun «angespannt» sein, zitierten ihn die Staatsmedien am Mittwoch. Kim, der auch Parteichef ist, wies die Teilnehmer an, Massnahmen zur Lösung des Problems zu ergreifen.

In this photo provided by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un, center, speaks during a Workers' Party meeting in Pyongyang, North Korea, Tuesday, June 15, 2021. Kim warned about possible food shortages and called for his people to brace for extended COVID-19 restrictions as he opened a major political conference to discuss national efforts to salvage a broken economy. the North’s official Korean Central News Agency said Wednesday, June 16, 2021. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. (Korean Central News Agency/Korea News Service via AP)
Kim Jong Un

Kim Jong Un (Mitte) während des Treffens des Zentralkomitees. Bild: keystone

Eine gute Ernte sei die «militante Aufgabe, die unsere Partei und der Staat mit oberster Priorität» erfüllen müsse, sagte Kim. Nur so könne den Menschen ein stabiles Leben ermöglicht und der sozialistische Aufbau des Landes gewährleistet werden.

Nordkorea ist nach mehreren Naturkatastrophen und aufgrund der eigenen Misswirtschaft seit vielen Jahren auf Nahrungshilfe von aussen angewiesen. Nach Schätzung der südkoreanischen Regierung fehlen dem Nachbarland in diesem Jahr 1.2 bis 1.3 Millionen Tonnen Nahrungsmittel für eine halbwegs ausreichende Versorgung der Bevölkerung.

Im vergangenen Jahr hatte neben den Folgen von Überschwemmungen und Sturmschäden auch die Coronavirus-Pandemie dem streng abgeschotteten Land schwer zugesetzt. Nordkorea hatte seine Grenzen wegen des Corona-Ausbruchs schon früh dichtgemacht, was sich auch stark auf den Aussenhandel auswirkte. (sda/dpa)

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