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14 Tote bei Taliban-Angriff auf Studentenheim in Pakistan



epa06360814 A man who was injured when terrorists attacked Peshawar University receives medical treatment at a hospital in Peshawar, Pakistan, 01 December 2017. At least nine people were killed and dozens were injured when terrorists from the Tehrik-e-Taliban Pakistan attacked the Department of Agriculture at Peshawar University in Peshawar. Pakistan has launched several military operations against insurgent groups throughout the country in recent months following multiple major attacks in 2017.  EPA/BILAWAL ARBAB

Die Verletzten werden nach dem Taliban-Angriff behandelt. Bild: EPA/EPA

Bei einem Angriff der pakistanischen Taliban auf ein Studentenheim in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar sind mindestens 14 Menschen getötet worden, darunter die 5 Angreifer. Die Angreifer hatten sich mit Burkas getarnt.

Ein Arzt an einer grossen Klinik berichtete, dort seien mindestens fünf tote Studenten und ein toter Wächter eingeliefert worden. In eine andere Klinik wurden drei Tote gebracht. Zum Zeitpunkt des Angriffs am Freitagmorgen hatten sich etwa 100 Menschen in dem Haus aufgehalten.

Auch alle fünf Angreifer seien getötet worden, berichtete ein Sprecher der Polizei, Mohammad Nadeem. Kliniken meldeten am Mittag 37 Verletzte.

Nach Polizeiangaben handelte es sich bei dem angegriffenen Gebäude um die Studentenunterkünfte der staatlichen Landwirtschaftsbehörde gegenüber der Islamia-Universität. Der Angriff habe am Morgen gegen 8.40 Uhr begonnen. Die Angreifer hätten Burkas getragen, sagte Polizeisprecher Nadeem. Die Sicherheitskräfte reagierten schnell - etwa zwei Stunden später waren die Angreifer tot.

Der Sprecher der radikalislamischen pakistanischen Talibangruppe Tehrik-e Taliban Pakistan (TTP) reklamierte die Tat für seine Organisation. Man habe ein «geheimes Büro des pakistanischen Geheimdienstes ISI» angegriffen, hiess es.

Erhöhte Sicherheitsmassnahmen

In Pakistan wird am Freitag der Geburtstag des Propheten Mohammed gefeiert, weshalb viele der Bewohner das Gebäude noch nicht verlassen hatten. Landesweit gab es wegen des Gedenktags verstärkte Sicherheitsvorkehrungen. Die Sicherheit war auch verstärkt worden, nachdem es zuletzt schwere Ausschreitungen in mehreren Städten des Landes im Zuge von Anti-Blasphemie-Protesten gegeben hatte.

Angriffe von bewaffneten Islamisten auf staatliche Stellen sind in Pakistan in den vergangenen Jahren nach massiven Militäroperationen gegen einige der vielen Extremistengruppen im Land stark zurückgegangen. Trotzdem gibt es weiterhin Angriffe. Im Januar 2016 hatten pakistanische Taliban die Bacha-Khan-Universität im nordpakistanischen Charsadda angegriffen und mindestens 20 Menschen getötet. (sda/dpa/afp)

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