DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Keine gratis Burger? Da kennen diese pakistanischen Polizisten kein Pardon

In Pakistan wurden 19 Mitarbeitende eines Fast Food Restaurants festgenommen. Sie hatten sich geweigert, einer Gruppe von Polizisten kostenlose Burger auszuhändigen.



Die Polizisten machten kurzen Prozess: Am vergangenen Samstag wurden die Mitarbeitenden des Fast Food Restaurants Johnny & Jugnu in Lahore zusammengetrieben und abgeführt.

Zwei hausgemachte Burger mit Rindfleisch

Die pakistanische Polizeigruppe hatte riesige Lust auf Burger – bezahlen wollten sie aber nicht dafür. Bild: shutterstock

Zwei Tage zuvor hatten sie sich geweigert, einer Gruppe von Polizisten kostenlose Burger anzubieten. Die Polizisten drohten den Managern und verliessen das Restaurant, nur um am nächsten Tag erneut aufzutauchen. Wieder drohten sie den Mitarbeitenden mit haltlosen Argumenten und schikanierten sie, wie die BBC berichtet.

Der Ärger über die vorenthaltenen Burger war schliesslich so gross, dass die Polizisten am Samstag um 1 Uhr nachts die Filiale zum dritten Mal betraten. Diesmal räumten sie die ganze Filiale aus und nahmen sowohl alle Manager, als auch das gesamte Küchenpersonal fest. Die Polizei liess ihnen keine Zeit, schreibt Johnny & Jugnu in seiner Stellungnahme weiter:

«Sie zwangen sie, alles so zu lassen, wie es war. Die Mitarbeitenden mussten die Küchen unbeaufsichtigt zurücklassen, mit noch laufenden Friteusen und wartender Kundschaft. Es war ihnen nicht einmal erlaubt, die Küchen zu schliessen oder sich um die Kundinnen und Kunden zu kümmern.»

Die Mitarbeitenden wurden während sieben Stunden in der Polizeistation festgehalten, wo sie von der Polizei weiter schikaniert wurden. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass so etwas passiert sei, so Johnny & Jugny:

«Dies verdeutlicht den grossen Machtmissbrauch, der sich in unserer Gesellschaft seit langem zusammenbraut und die ungerechte Polizeikultur, der unschuldige Menschen ausgesetzt sind.»

Nachdem sich die Neuigkeiten über diesen Vorfall verbreitet hatten, wurden alle involvierten Polizisten suspendiert, wie der leitende Polizeibeamte der Provinz Punjab auf Twitter bekannt gab:

«Niemandem ist es erlaubt, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen. Ungerechtigkeiten werden nicht toleriert. Alle werden bestraft werden.»

Das Problem des Machtmissbrauches durch die Polizei ist in der Region Punjab schon seit längerem bekannt. So hat Imran Khan, der Premierminister Pakistans, bereits eine Reform der Polizei in Punjab gefordert. (saw)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Streetfood aus aller Welt – weil man sich sonst nichts gönnt!

1 / 97
Streetfood aus aller Welt – weil man sich sonst nichts gönnt!
quelle: shutterstock / shutterstock
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Cheeseburger, Masala Dosai und Big Mac

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Hassverbrechen an Pizzen: Diese 27 Bilder bringen jeden Italiener zum Weinen

Geschmäcker sind verschieden. Und eigentlich kann über Geschmack ja auch nicht gestritten werden. Doch bei Pizzen, die per se quasi eine italienische Kulturinstitution sind, hört der Spass auch mal auf.

Das Schöne an Pizzen ist ja, dass sie nach Lust und Laune belegt werden können. Eines jener vereinenden Gerichte, bei denen Vegetarier und Karnivoren, Gourmets und Gourmands friedlich an einem Tisch sitzen können. Denn für alle ist etwas dabei. Doch vielleicht liegt genau da auch das Problem der Pizza.

Denn in den tiefsten Tiefen des Internets kursieren Bilder, die vermuten lassen, dass es auch bei Geschmäckern Grenzen gibt. Oder geben sollte. Du musst jetzt stark sein. Denn was jetzt kommt, …

Artikel lesen
Link zum Artikel