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Er vertuschte Kinder-Vergewaltigungen – aber Papst lehnt Rücktritt von Kardinal ab



epa07446889 An handout image released by Vatican Media shows Pope Francis (L) receiving Cardinal Philippe Barbarin (R), Archbishop of Lyon (France) in Vatican City, 18 March 2019. Cardinal Philippe Barbarin announces during a press conference on 07 March that he will present his resignation to Pope Francis in the coming days after being convicted of helping covering up sex abuse and being handed a six-month suspended jail term.  EPA/VATICAN MEDIA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Philippe Barbarin mit Papst Franziskus Bild: EPA/VATICAN MEDIA

Papst Franziskus hat den Rücktritt des Erzbischofs von Lyon, der in Frankreich wegen Vertuschung von Missbrauch verurteilt wurde, abgelehnt.

Kardinal Philippe Barbarin habe sich aber entschieden, sich für eine Zeit zurückzuziehen, und habe den Generalvikar mit der Leitung der Diözese beauftragt, erklärte Vatikan-Sprecher Alessandro Gisotti am Dienstag in Rom. Der Papst habe aufgrund der Unschuldsvermutung den Rücktritt nicht annehmen wollen, hiess es in einer Erklärung von Barbarin.

Barbarin ist der höchste katholische Würdenträger Frankreichs. Vergangene Woche wurde er überraschend zu sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt, weil er Fälle sexueller Übergriffe auf Minderjährige nicht angezeigt habe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Barbarin hatte daraufhin angekündigt, ein Rücktrittsgesuch beim Papst einzureichen.

Am Montag hatte er Papst Franziskus zu einer Privataudienz getroffen. Der Vatikan hatte zunächst aber nicht weiter ausgeführt, was Ergebnis der Audienz war.

Kardinal Barbarin und anderen Geistlichen wurde in dem Verfahren vorgeworfen, Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester nicht weiter verfolgt zu haben. Dieser soll in den 1980er Jahren Dutzende Kinder sexuell belästigt haben. Die Schuld des Priesters ist bisher nicht rechtskräftig festgestellt worden. (aeg/sda/dpa)

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Papst Franziskus in den Emiraten

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Papst Franziskus in den Emiraten
quelle: ap/ap / andrew medichini
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