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31 der unglaublichsten Strassen – oder auch «Strassen» – der Welt

Bild: adrian müller/fabian Keller

Vom nördlichsten europäischen Festland bis zum südlichsten Zipfel Afrikas mit dem Velo – wer diese Strecke zurücklegt, tut dies auf teils unglaublichen Strassen. Zwei Schweizer haben die Strassen mit der Kamera festgehalten. Wobei, Strassen trifft es nicht immer.



Die beiden Luzerner Adrian Müller und Fabian Keller wollen mit ihrem Projekt «Cape2Cape» vom Nordkapp – ganz im Norden Europas – bis zum Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas.

Ihr über zweijähriges Velo-Abenteuer wurde im Frühling in Namibia «kurz» vor dem Ziel vom Coronavirus zumindest vorerst gestoppt. Die beiden mussten zurück in die Schweiz. Wann sie ihre Reise fortsetzen können, ist noch offen.

Auf ihrer langen Reise haben sie unzählige verschiedene Strassen – oder eher «Strassen» – gesehen. Die spektakulärsten haben sie in ihrer persönlichen Auswahl für uns zusammengestellt.

Übersicht auf Google-Maps

Die Karte unten zeigt die ausgewählten Strassen. Die Koordinaten sind nicht immer auf den Meter genau angegeben. Bei den Details weiter unten kommst du mit einem Klick direkt auf den Ort auf Google Maps.

Los geht's auf eine unglaubliche Reise über 31 der ausgefallensten Strassen der Welt. Die Kommentierung der Bilder überlassen wir Adrian und Fabian mit ihren kurzen Texten direkt:

Norwegen

Bild 01
Norwegen, nördlich von Tromsø (20.05.2018):
Kaum sind wir am Nordkapp losgeradelt fand Fabian ein Rentiergeweih am Strassenrand, welches er
bis in den 16’000km entfernten Senegal mitschleppte. Rentiere waren im hohen Norwegen ein
ständiger Begleiter. Die wilden Tiere flohen manchmal in suizidaler Art und Weise entweder quer
über die Strasse oder knapp am Abgrund vorbei.
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Norwegen, nördlich von Tromsø (20.05.2018):
Kaum sind wir am Nordkapp losgeradelt, fand Fabian ein Rentiergeweih am Strassenrand, welches er bis in den 16’000 Kilometer entfernten Senegal mitschleppte. Rentiere waren im hohen Norwegen ein ständiger Begleiter. Die wilden Tiere flohen manchmal in suizidaler Art und Weise entweder quer über die Strasse oder knapp am Abgrund vorbei.

Schweden

Bild 02
Schweden (03.06.2018): 
In Schweden folgten wir während fünf Tagen der perfekten Hauptstrasse E45 Richtung Süden. Beim Ort Arvidsjaur lockte eine vermeintliche Abkürzung über eine Schneemobilpiste, welche sich aber als sehr schlammig und kräfteraubend entpuppte! Für uns ein Vorgeschmack auf die Strassen welche wir in Afrika vorfinden werden. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Schweden (03.06.2018):
In Schweden folgten wir während fünf Tagen der perfekten Hauptstrasse E45 Richtung Süden. Beim Ort Arvidsjaur lockte eine vermeintliche Abkürzung über eine Schneemobilpiste, welche sich aber als sehr schlammig und kräfteraubend entpuppte! Für uns ein Vorgeschmack auf die Strassen, welche wir in Afrika noch vorfinden werden.

Schweden

Bild 03
Schweden, in der Nähe von Lychsele (05.06.2018):
Dieses Landschaftsbild begleitete uns für lange Zeit in Schweden. Diese endlos scheinende Strasse durch die skandinavische Waldlandschaft ist eine wahre Wohltat für jeden Veloreisenden. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Schweden, in der Nähe von Lychsele (05.06.2018):
Dieses Landschaftsbild begleitete uns für lange Zeit in Schweden. Diese endlos scheinende Strasse durch die skandinavische Waldlandschaft ist eine wahre Wohltat für jeden Veloreisenden.

Wales

Bild

bild: adrian müller/fabian keller

Wales (23.08.2018):
Die extrem steilen Strassen in Wales forderten uns nach den flachen Regionen Mitteleuropas gewaltig. Sobald man die Abfahrt hinuntergebremst hatte, ging's wieder mit 20% bergauf. Zum Glück war es von hier nicht mehr weit bis nach Fishguard, von wo wir die Fähre nach Irland nahmen.

Irland

Bild 05
Irland (25.08.2018):
Die sagenumwobene Landschaft in Irland zog uns von Anfang an in ihren Bann. 
Diese atemberaubende Küstenlandschaft im Süden von Irland kurz vor Bunmahon spricht für sich. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Irland (25.08.2018):
Die sagenumwobene Landschaft in Irland zog uns von Anfang an in ihren Bann. Diese atemberaubende Küstenlandschaft im Süden von Irland kurz vor Bunmahon spricht für sich.

Absurde Visual Effects – Wenn die Velos einfach verschwinden würden

Video: watson/een

Schottland

Bild 06
Schottland UK (14.09.2018):
Als wir unsere Räder von der Fähre auf schottischen Untergrund schoben, wurden wir herzlich vom Regen empfangen, welcher uns durch ganz Schottland begleitete. Wenn sich ab und zu die Sonne durchkämpfe, fesselte uns die mystische Umgebung, wie hier auf der A82 Richtung Fort William. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Schottland (14.09.2018):
Als wir unsere Räder von der Fähre auf schottischen Untergrund schoben, wurden wir herzlich vom Regen empfangen, welcher uns durch ganz Schottland begleitete. Wenn sich ab und zu die Sonne durchkämpfte, fesselte uns die mystische Umgebung, wie hier auf der A82 Richtung Fort William.

Frankreich

Bild 07
Frankreich (19.10.2018):
Frankreich ist bekannt für sein grossflächiges Kanalsystem, an welchem wunderschöne Velowege entlangführen. Direkt nach Moissac wurde sogar eine Kanalbrücke über den Fluss Tam gebaut, wo dieses Foto entstand. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Frankreich (19.10.2018):
Frankreich ist bekannt für sein grossflächiges Kanalsystem, an welchem wunderschöne Velowege entlangführen. Direkt nach Moissac wurde sogar eine Kanalbrücke über den Fluss Tarn gebaut, wo dieses Foto entstand.

Spanien

Bild 08
Spanien (15.11.2018):
Bereits bei der Planung kristallisierte sich Spanien als sehr hüglig heraus. Somit überraschte uns die zu überwindenden Höhemeter nicht, aber umso mehr die Aussicht über die unerwartete, schöne Hügellandschaft nach einer langer Bergauffahrt noch dem Ort Villanueva de las Torres. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Spanien (15.11.2018):
Bereits bei der Planung kristallisierte sich Spanien als sehr hügelig heraus. Somit überraschten uns die zu überwindenden Höhenmeter nicht, aber umso mehr die Aussicht über die unerwartet schöne Hügellandschaft nach einer langer Bergauffahrt nach dem Ort Villanueva de las Torres.

«E-Bikes sind der Untergang der Zivilisation»

Video: watson/Nico Franzoni

Marokko

Bild 20
Marokko (20.12.2018):
Nachdem wir des Atlasgebirge in Marokko hinter uns liessen, erwartete uns die Weite der Wüste. Voller Vorfreude radelten wir in Zagora los in die uns fremde Landschaft. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller

Marokko (20.12.2018):
Nachdem wir des Atlasgebirge in Marokko hinter uns liessen, erwartete uns die Weite der Wüste. Voller Vorfreude radelten wir in Zagora los in die uns fremde Landschaft.

Mauretanien

Bild 21
Mauretanien (08.01.2019):
Vor der Sahara hatten wir im Vorfeld extrem viel Respekt, insbesondere wegen dem fehlenden Wasser. Wir waren aber überrascht als immer wieder einzelne Häuser auftauchten. Somit überstanden wir die Reisestrecke in Mauretanien ohne Zwischenfälle und kamen gut in Nuakschott an. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Mauretanien (08.01.2019):
Vor der Sahara hatten wir im Vorfeld extrem viel Respekt, insbesondere wegen dem fehlenden Wasser. Wir waren aber überrascht, als immer wieder einzelne Häuser auftauchten. Somit überstanden wir die Reisestrecke in Mauretanien ohne Zwischenfälle und kamen gut in Nuakschott an.

Senegal

Bild 22
Senegal (22.01.2019):
In den Transportmitteln des öffentlichen Verkehrs im Senegal wird jeder Platz ausgenutzt. Zu Stosszeiten sind die Strassen nach Dakar völlig überfüllt. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Senegal (22.01.2019):
In den Transportmitteln des öffentlichen Verkehrs im Senegal wird jeder Platz ausgenutzt. Zu Stosszeiten sind die Strassen nach Dakar völlig überfüllt.

Guinea-Bissau

Bild 23
Guinea-Bissau (18.04.2019):
Einmal mehr nahmen wir eine Abkürzung in Guinea-Bissau um das Dorf Coboxanque zu erreichen.
Dafür mussten wir auf einer Piroge den Rio Cumbija queren und fanden uns danach auf einem
riesigen Reisfeld wieder. Aber wie überall in Afrika sind die Einheimischen sehr hilfsbereit und griffen
uns unter die Arme.

bild: adrian müller/fabian keller

Guinea-Bissau (18.04.2019):
Einmal mehr nahmen wir eine Abkürzung in Guinea-Bissau um das Dorf Coboxanque zu erreichen. Dafür mussten wir auf einer Piroge den Rio Cumbija queren und fanden uns danach auf einem riesigen Reisfeld wieder. Aber wie überall in Afrika sind die Einheimischen sehr hilfsbereit und griffen uns unter die Arme.

Guinea

Bild 24
Guinea, Conakry (02.05.2019):
Leider ist das Abfallsystem vielerorts nicht geregelt, wie auch hier auf unserem Weg aus der Hauptstadt von Guinea. Eine traurige Tatsache! Der Geruch in der Luft kann sich aber jeder selber vorstellen…
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Guinea, Conakry (02.05.2019):
Leider ist das Abfallsystem vielerorts nicht geregelt, wie auch hier auf unserem Weg aus der Hauptstadt von Guinea. Eine traurige Tatsache. Den Geruch in der Luft kann sich aber jeder selber vorstellen …

Guinea

Bild 25
Guinea (13.05.2019):
In Guinea überquerten wir den Niger nahe bei seinem Ursprung gerade nach der Ortschaft
Kouroussa. Hier war es uns noch möglich das Velo durch das Wasser zu stossen. Als wir den Strom in
Nigeria nochmals querten, war überhaupt nicht daran zu denken! Da glich der Niger eher einem See.

bild: adrian müller/fabian keller

Guinea (13.05.2019):
In Guinea überquerten wir den Niger nahe bei seinem Ursprung, gerade nach der Ortschaft Kouroussa. Hier war es uns noch möglich, das Velo durch das Wasser zu stossen. Als wir den Strom in Nigeria nochmals querten, war überhaupt nicht daran zu denken! Da glich der Niger eher einem See.

Guinea

Bild 26
Guinea (19.05.2019):
Die ehemalige Asphaltstrasse kann man sich leider nur noch vorstellen. Diese Situation wie hier im Süden von Guinea trafen wir zu unserem Frust auch in vielen anderen Länder an. Die Strassen werden vielfach von ausländischen Geldgebern finanziert, wie auch gebaut. Somit fehlt das Wissen für den Unterhalt. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Guinea (19.05.2019):
Die ehemalige Asphaltstrasse kann man sich leider nur noch vorstellen. Diese Situation wie hier im Süden von Guinea trafen wir zu unserem Frust auch in vielen anderen Länder an. Die Strassen werden vielfach von ausländischen Geldgebern finanziert und gebaut. Somit fehlt das Wissen für den Unterhalt.

Liberia

Bild 27
Liberia (10.07.2019):
Während der Regenzeit verwandeln sich einige Strassen in Liberia in diesen Alptraum. Für uns ein interessantes, kräfteraubendes Abenteuer – für die Einheimische ein alltäglicher Verzweiflungsakt. Auf der Strecke zwischen Tapeta nach Zwedru mussten wir zum Teil alle paar Meter das Velo vom klebenden Schlamm befreien, dass sich die Räder wieder drehten. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Liberia (10.07.2019):
Während der Regenzeit verwandeln sich einige Strassen in Liberia in diesen Alptraum. Für uns ein interessantes, kräfteraubendes Abenteuer – für die Einheimischen ein alltäglicher Verzweiflungsakt. Auf der Strecke zwischen Tapeta nach Zwedru mussten wir zum Teil alle paar Meter das Velo vom klebenden Schlamm befreien, damit sich die Räder wieder drehten.

Elfenbeinküste

Bild 28
Elfenbeinküste (24.07.2019):
Was mehr nach einer Achterbahn aussieht, ist eine Hauptstrasse im Süden der Elfenbeinküste. Wir waren überglücklich, dass hier die Regenzeit bereits vorbei war. Somit kamen wir dementsprechend gut voran. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Elfenbeinküste (24.07.2019):
Was mehr nach einer Achterbahn aussieht, ist eine Hauptstrasse im Süden der Elfenbeinküste. Wir waren überglücklich, dass hier die Regenzeit bereits vorbei war. So kamen wir dementsprechend gut voran.

Ghana/Togo

Bild 29
Grenze Ghana-Togo (10.09.2019):
Der Unterschied zwischen den Ländern war nicht immer spürbar. Aber hier an der Grenze von Ghana nach Togo war es wie eine Faust aufs Auge. Mal abgesehen vom zynischen ‘Good Bye’ Schild am Strassenrand! 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Grenze Ghana-Togo (10.09.2019):
Der Unterschied zwischen den Ländern war nicht immer spürbar. Aber hier an der Grenze von Ghana nach Togo passte es wie die Faust aufs Auge. Ganz abgesehen vom zynischen «Good Bye»-Schild am Strassenrand.

Nigeria

Bild 30
Nigeria, Benue State (04.11.2019):
Als wir in Nigeria genug von den verkehrsreichen Hauptstrassen hatten, entschieden wir uns nach Enugu mehr durch das Hinterland zu radeln. Dabei muss man solche Situationen in Kauf nehmen. Zum Glück mussten wir das Fahrrad nur circa 100 Meter durchs Wasser tragen und konnten danach wieder durch wunderbare Landschaft trampeln. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Nigeria, Benue State (04.11.2019):
Als wir in Nigeria genug von den verkehrsreichen Hauptstrassen hatten, entschieden wir uns nach Enugu mehr durch das Hinterland zu radeln. Dabei muss man solche Situationen in Kauf nehmen. Zum Glück mussten wir das Fahrrad nur circa 100 Meter durchs Wasser tragen und konnten danach wieder durch wunderbare Landschaften trampeln.

Nigeria

Bild 31
Nigeria, nach Gembu im Taraba State (16.11.2019):
Diese Grenzstrasse von Gembu in Nigeria nach Kamerun wird tatsächlich mit kleineren Lastwagen
befahren. Wir empfanden die Strasse eher als ein Mountainbike-Downhill-Trail. Landschaftlich war
diese Routenwahl aber eine Augenweide und somit nahmen wir die Strapazen gerne in Kauf.

bild: adrian müller/fabian keller

Nigeria, nach Gembu im Taraba State (16.11.2019):
Diese Grenzstrasse von Gembu in Nigeria nach Kamerun wird tatsächlich mit kleineren Lastwagen befahren. Wir empfanden die Strasse eher als einen Mountainbike-Downhill-Trail. Landschaftlich war diese Routenwahl aber eine Augenweide, wir nahmen die Strapazen jedenfalls gerne in Kauf.

Gabun

Bild 32
Gabun (20.12.2019):
Der Urwald in Gabun zog uns in seien Bann. Während mehreren Tagen folgten wir dieser schönen Strasse durch den ‘Parc national de la Lopé’. Leider sind auch hier die Waldriesen nicht von der Holzindustrie geschützt. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Gabun (20.12.2019):
Der Urwald in Gabun zog uns in seinen Bann. Während mehreren Tagen folgten wir dieser schönen Strasse durch den «Parc national de la Lopé». Leider sind auch hier die Waldriesen nicht von der Holzindustrie geschützt.

Demokratische Republik Kongo

Bild 33
Demokratische Republik Kongo, nahe Luango (26.01.2020)
Wir überquerten auf unserem Weg durch Afrika zahlreiche Brücken. Dabei waren auch einige, bei denen wir glücklich waren, ganz auf der anderen Seite angekommen zu sein. Diese Brücke in der Demokratischen Republik Kongo nahe von Luango wirkte für uns massiv und stabil. Über das fehlende Geländer kann man dabei gut hinwegsehen. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Demokratische Republik Kongo, nahe Luango (26.01.2020):
Wir überquerten auf unserem Weg durch Afrika zahlreiche Brücken. Dabei waren auch einige, bei denen wir glücklich waren, ganz auf der anderen Seite angekommen zu sein. Diese Brücke in der Demokratischen Republik Kongo nahe von Luango wirkte für uns massiv und stabil. Über das fehlende Geländer kann man dabei gut hinwegsehen.

Demokratische Republik Kongo

Bild 34
Demokratische Republik Kongo (29.01.2020):
Die Hauptstrasse N12 von Luozi nach Tshela in der Demokratische Republik Kongo glich eher einem Acker. Diese Strasse war bezüglich seiner Beschaffenheit, Abgeschiedenheit und Höhemeter klar der herausforderndste Abschnitt unserer Reise. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Demokratische Republik Kongo (29.01.2020):
Die Hauptstrasse N12 von Luozi nach Tshela in der Demokratischen Republik Kongo glich eher einem Acker. Diese Strasse war bezüglich seiner Beschaffenheit, Abgeschiedenheit und der Höhenmeter klar der herausforderndste Abschnitt unserer bisherigen Reise.

Angola

Bild 35
Angola, Chongoroi (02.03.2020):
Als wir in Angola eine Umfahrung bewusst missachteten, fanden wir uns vor dieser Herausforderung wieder. Die Brücke ist an einem Ende unterspült worden und ist somit eingebrochen. Wir mussten uns entscheiden: Entweder umkehren und über eine holprige Umfahrungspiste auf die andere Seite gelangen oder elegant auf der rechten Seite über einen schmalen Grat balancieren. Wir entschieden uns für die zweite Option und gelangten so unversehrt über den Graben.
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Angola, Chongoroi (02.03.2020):
Als wir in Angola eine Umfahrung bewusst missachteten, fanden wir uns vor dieser Herausforderung wieder. Die Brücke ist an einem Ende unterspült worden und dadurch eingebrochen. Wir mussten uns entscheiden: Entweder umkehren und über eine holprige Umfahrungspiste auf die andere Seite gelangen oder elegant auf der rechten Seite über einen schmalen Grat balancieren. Wir entschieden uns für die zweite Option und gelangten so unversehrt über den Graben.

Angola

Bild 36
Angola, Hoque (04.03.2020):
Rennende Kinder am Strassenrand begleiteten uns auf der ganzen Durchreise in Afrika, was uns immer wieder ein Lachen ins Gesicht zauberte und unser Herz erwärmte. Es kam auch immer wieder vor, dass uns die ganze Dorfbevölkerung zuklatschte und uns anfeuerte, wenn wir vor ihren Häusern vorbeiradelten. 
Bild: Cape2Cape/Adrian Müller

bild: adrian müller/fabian keller

Angola, Hoque (04.03.2020):
Rennende Kinder am Strassenrand begleiteten uns auf der ganzen Durchreise in Afrika, was uns immer wieder ein Lachen ins Gesicht zauberte und unser Herz erwärmte. Es kam auch immer wieder vor, dass uns die ganze Dorfbevölkerung zuklatschte und uns anfeuerte, wenn wir vor ihren Häusern vorbei radelten.

Die folgenden Bilder sind vom letzten Teilstück, das den beiden Schweizer Velofahrern noch fehlt. Hier werden sie bis zum südlichsten Punkt Afrikas (vermutlich) noch vorbeikommen.

Namibia

Namibia, Bild: Reto Fehr

bild: reto fehr

Namibia, zwischen Helmeringhausen und Sesriem:
In Namibia leben knapp 2,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche mehr als doppelt so gross wie Deutschland. Kein Wunder gibt es da vor allem eines: viel Einsamkeit. Und dazu passend: Schnurgerade Strassen durchs Niemandsland.

Namibia

Namibia, Bild: Reto Fehr

bild: reto fehr

Namibia, kurz vor Aus:
So schön geteerte Strassen gibt es nicht überall in Namibia. Was einen dafür meist begleitet: Diese Telefonmasten und oft ein Zaun neben der Strasse.

Südafrika

Chapman's Peak Drive, False Bay, Bild: Shutterstock

bild: shutterstock

Südafrika, Chapman's Peak Drive:
Wer von Kapstadt Richtung Kap der guten Hoffnung fährt, kann dies via Hout Bay und den Chapman's Peak Drive tun. Der Strassenabschnitt zählt zu den schönsten Küstenstrassen der Welt und ist schlicht eines: spektakulär. Und ja: Velos sind nicht verboten, man darf einfach nicht in Gruppen fahren.

Südafrika

Chapman's Peak Drive, False Bay, Bild: Shutterstock

bild: shutterstock

Südafrika, False Bay:
Weiter Richtung südlichster Punkt führt die Küstenstrasse dann der False Bay entlang bis zum Kaff Rooi-Els. Unterwegs gibt's neben der traumhaften Sicht schöne Badestellen, beispielsweise Kogel Bay.

Südafrika

Bild

bild: reto fehr

Südadfrika, kurz vor dem Cape Agulhas:
Die letzten Kilometer vorbei an Breadsdorp zum Cape Agulhas sind ähnlich wie weiter oben in Namibia: Es geht einfach geradeaus. Immerhin ist die Landschaft etwas abwechslungsreicher.

Südafrika

Cape Agulhas, Reto Fehr

bild: reto fehr

Südafrika, Cape Agulhas:
Die südlichste Strasse in Afrika hört nicht am Cape Agulhas – dem südlichsten Punkt des Kontinents – auf, sondern verliert sich dann nach der Ortschaft Suiderstrand irgendwann. Schon der Weg zum kleinen Dorf ist nur noch auf einer Schotterpiste zu befahren.

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Atemberaubende Tieraufnahmen

Der etwas andere Job – Busfahrer in Kenia

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Einzige Schweizer

Dieser Schweizer radelte von Oetwil nach Kapstadt – seine Reise in 28 faszinierenden Fotos

Lukas Steiner aus Oetwil an der Limmat sattelte im Juni 2018 sein Velo und radelte nach Kapstadt. Alleine. Mit nicht viel mehr als einer ungefähren Route. 18'580 Kilometer und 326 Tage später kam er an. Hier erzählt er uns seine Reise in 28 starken Bildern.

Lukas Steiner war weder ein Afrika-Reisender («da war ich vorher noch nie») noch ein grosser Velofahrer («ich machte nie zuvor eine längere Velotour»).

Aber da war dieser Däne, den der Schweizer in Taiwan traf.

«Ein Landsmann von mir fuhr mit dem Velo nach Kapstadt. Wieso machst du das nicht?», fragte der Däne. Und Lukas sagte: nicht viel. Aber er schaute sich die Sache mal auf der Weltkarte an und stöberte in Blogs. Lukas wusste schon immer, dass er sich eine Auszeit gönnen wollte. Aber …

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