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Drei Tote nach Schiesserei in Moskau nahe Geheimdienstzentrale



Ein Unbekannter hat in Moskau an der Zentrale des Inlandgeheimdienstes FSB mit einer Kalaschnikow auf Menschen geschossen. Der FSB bestätigte den Vorfall laut der russischen Agentur Interfax. Der Täter sei «neutralisiert» worden. Medien berichteten von drei Toten.

Im Video sind mehrere Schüsse zu hören:

«Neutralisiert» bedeutet in der Regel, dass der Angreifer tot ist. Eine Identität werde noch ermittelt, hiess es weiter.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Tass, dass der russische Präsident Wladimir Putin über den Vorfall informiert worden sei. Mehrere russische Medien hatten zuvor über Schüsse und Schreie im Zentrum der Hauptstadt berichtet.

Auf Videos in sozialen Netzwerken war aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen, wie Menschen in Panik rennend die Flucht ergriffen. Teils gab es Berichte von angeblich drei Toten. Darunter sollen auch Polizisten beziehungsweise Mitarbeiter des nationalen Wach- und Sicherheitsdienstes FSO sein, wie das Portal der Zeitung RBK berichtete. Offiziell bestätigt war das aber nicht.

Im Radiosender Echo Moskwy war von Schreien und Schüssen am Lubjanka-Platz die Rede. Dort steht die FSB-Zentrale. Die Strassen nahe des FSB-Gebäudes im Zentrum von Moskau seien gesperrt worden, hiess es. Zudem sollen alle Zugänge zu der Zentrale verriegelt worden sein. Die Polizei habe die Passanten aufgerufen, die Umgebung so schnell wie möglich zu verlassen. (jaw/sda/dpa/reu)

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