DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tupolew Archiv

Eine Tupolew Tu-154. bild: wikimedia.commons

Russisches Flugzeug mit Armeechor an Bord auf dem Weg nach Syrien abgestürzt  

Ein russisches Flugzeug mit einem Armeechor an Bord ist über dem Schwarzen Meer verunglückt, Überlebende gab es keine. Die Tupolew war auf dem Weg nach Syrien.



Ein russisches Flugzeug mit einem Armeechor an Bord ist auf dem Weg nach Syrien über dem Schwarzen Meer abgestürzt. Einsatzkräfte hätten vor der Küste der Stadt Sotschi Wrackteile der Maschine im Wasser entdeckt, meldeten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Die Maschine war am Morgen auf dem Flughafen von Sotschi in Südrussland gestartet, wie Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilten. An Bord der Tupolew Tu-154 seien 92 Menschen gewesen, darunter acht Crew-Mitglieder.

epa05687787 (FILE) - A file picture dated 07 May 2014 shows Soloist Vladislav Golikov singing during a concert of the Academic Song and Dance Ensemble of the Russian Army, part of the Alexandrov Ensemble, in Moscow, Russia. According to media reports, a Tupolev-154 Russian airplane, belonging to the Russian Ministry of Defense, carrying 92 people disappeared from radar and crashed into the Black Sea after taking off from an airport in the Russian resort town of Sochi on 25 December. The plane was reportedly carrying eight crew members, nine Russian TV journalists as well as members of the Russian Red Army Choir, also known as the Alexandrov Ensemble, who were to perform for Russian troops stationed in Syria.  EPA/YURI KOCHETKOV

Der Alexandrow-Armeechor (mit Solist Vladislav Golikov). Bild: YURI KOCHETKOV/EPA/KEYSTONE

Inzwischen hat das Verteidigungsministerium in Moskau eine Liste der 92 Menschen an Bord veröffentlicht. Auf der Passagierliste stand auch der Leiter des Alexandrow-Armeechores, Generalleutnant Waleri Chalilow, der mit 64 seiner Sänger zu einem Truppenbesuch nach Syrien fliegen sollte.

Auch acht Mann Besatzung, neun Journalisten und mehrere Militärs und Beamte waren an Bord. Behördenvertreter sagten den russischen Nachrichtenagenturen, die Menschen in der Tupolew hätten «praktisch keine Chance», zu überleben. Wenige Stunden später kam die traurige Gewissheit, dass alle Passagiere und Crewmitglieder gestorben waren.

Video: watson.ch

Die Unglücksursache ist unklar. Bei einem Flugmanöver im Steigflug könnte es ein «kritisches technisches Problem» gegeben haben, sagte ein nicht genannter Behördenvertreter der Agentur Interfax. Auch ein Fehler der Militärpiloten werde nicht ausgeschlossen, obwohl sie erfahren waren. (dwi/sda/dpa)

Sportteams, die mit dem Flugzeug abstürzten

Mehr Artikel zu Russland

Moskau empört: Russischen Diplomaten US-Visa verwehrt

Link zum Artikel

Wie Trump-Anwalt Giuliani den US-Präsidenten mit diesem Interview in Teufels Küche bringt

Link zum Artikel

Russland und China bei Militärmanöver mit Putin «Seite an Seite»

Link zum Artikel

Protestwelle in Russland wegen Justizwillkür gegen Demonstranten

Link zum Artikel

US-Regierung legt Klage gegen Snowden wegen Memoiren ein

Link zum Artikel

Snowden will zurück in die USA – und stellt nur eine Forderung an die Regierung

Link zum Artikel

Im Mittelmeer spielt sich gerade ein Thriller um einen iranischen Supertanker ab

Link zum Artikel

CIA zog Spion aus Russland ab – weil sie fürchtete, Trump würde ihn verraten

Link zum Artikel

Manipulierte Wahlen mit Politikern, die sich Putins Partei schämen

Link zum Artikel

Russland-Wahlen begonnen – Stimmungstest für Kremlchef Putin

Link zum Artikel

Jemand untermalt Filmchen von tanzenden Sowjet-Soldaten mit Hitparaden-Songs und es ist 😂

Link zum Artikel

Russland wählt – Stimmungstest für Kremlchef Putin in 85 Regionen

Link zum Artikel

Zar Putin der Korrupte – oder warum es Russland mies geht

Link zum Artikel

Russischer Oppositionspolitiker nach Haft wieder festgenommen

Link zum Artikel

Wenn du über ein Spiel berichten sollst – aber der Rasensprenger eine andere Idee hat

Link zum Artikel

Erdogan zu Syrien-Gespräch bei Putin – kein Plan für Idlib

Link zum Artikel

Drama, Baby! Wie der russische Tanzgott Nurejew floh, flog und verglühte

Link zum Artikel

Gestatten: Das ist Fedor. Der erste russische humanoide Roboter auf der ISS

Link zum Artikel

G7-Chefs einigen sich auf Hilfe für Amazonas-Brände und sprechen über den Handelsstreit

Link zum Artikel

Unbemannte Sojus-Rakete kann nicht an ISS andocken

Link zum Artikel

Erstes schwimmendes Atomkraftwerk legt von russischem Hafen ab

Link zum Artikel

Iran präsentiert eigenes Luftabwehrsystem – es soll das zweitbeste der Welt sein

Link zum Artikel

Putin: Wir reissen uns nicht um eine Mitgliedschaft im Europarat

Link zum Artikel

Trump spricht sich für Rückkehr zu G8 mit Russland aus

Link zum Artikel

«Entscheidender Sieg» – syrische Truppen dringen in Rebellenstadt ein

Link zum Artikel

Die grosse Vertuschung: Streng geheime Tschernobyl-Dokumente veröffentlicht

Link zum Artikel

Der Urner Metzgermeister, der in Russland mehr Einfluss hat als ein Bundesrat

Link zum Artikel

Wie Putin den Nationalismus entdeckte – und was das für den Westen bedeutet

Link zum Artikel

Trump, Putin, Erdogan – die Machos sind auf dem Vormarsch: Ist es den Männern ganz einfach zu langweilig geworden?

Link zum Artikel

Garri Kasparow: «Putins Russland ist heute offenkundig die grösste Bedrohung für die Welt»

Link zum Artikel

Warum gibt es immer noch Linke, die Putin feiern?

Link zum Artikel

Syrien – ein Spielball der Mächte? Wie watson auf einen Putin-Troll hereingefallen ist 

Link zum Artikel

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Bei allen anderen nicht

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Russische Piloten zeichnen Penis mit 100 Passagieren an Bord: Fluglinie zieht Konsequenzen

Nach einen riskanten Flugmanöver mit einer Passagiermaschine sind bei der russischen Billigairline Pobeda der Vizechef entlassen und der Generaldirektor verwarnt worden. Piloten der Airline hatten bei einem nicht erlaubten Manöver mit dem Flugzeug samt 100 Passagieren an Bord eine Route gewählt, die ein Penissymbol darstellt. Der Aufsichtsrat habe nun die Konsequenzen gezogen, berichtete die Moskauer Zeitung «RBK» am Mittwoch auf drei Seiten. Zu dem für die Passagiere gefährlichen …

Artikel lesen
Link zum Artikel