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A tree branch is broken as Typhoon Lingling lashes in Daejeon, South Korea, Saturday, Sept. 7, 2019. Typhoon winds toppled trees, grounded planes and left thousands of South Korean homes without electricity on Saturday as a powerful storm system brushed up against the Korean Peninsula. (Kim Jun-beum/Yonhap via AP)

Bäume knickten ein, in Seoul flogen von starken Böen losgelöste Gebäudeteile und andere Gegenstände auf die Strassen der Hauptstadt. Bild: AP

Taifun «Lingling» richtet Schäden in Südkorea an – eine Frau stirbt



Der Taifun «Lingling» hat in Teilen Südkoreas am Samstag Stromausfälle, Gebäudeschäden sowie Verkehrsbehinderungen verursacht. Eine Frau sei in Boryeong südwestlich von Seoul ums Leben gekommen, als sie von starken Winden erfasst worden sei, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

Laut Berichten des Senders KBS war die Stromversorgung von etwa 30'000 Haushalte auf der südlichen Insel Jeju und den südwestlichen Provinzen Süd- und Nord-Jeolla zeitweise unterbrochen. Etwa 40 Gebäude seien beschädigt worden.

Ganz Südkorea stand unter dem Einfluss des tropischen Wirbelsturms, der in Richtung Norden über die koreanische Halbinsel hinweg zog. Besonders stark betroffen war die Westküste des Landes.

Bäume knickten ein, in Seoul flogen von starken Böen losgelöste Gebäudeteile und andere Gegenstände auf die Strassen der Hauptstadt. Als eine Vorsichtsmassnahme strichen die Behörden den Berichten zufolge unter anderem fast 300 Flüge, darunter auch Flüge, die vom internationalen Flughafen Incheoen an der Westküste starten oder landen sollten.

«Lingling» ist der 13. Taifun in diesem Jahr, der auf die Halbinsel traf. Es wurde befürchtet, dass der Sturm auch in Nordkorea Schaden anrichten kann. (viw/sda/dpa)

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