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Kataloniens Ex-Präsident Puigdemont gründet neue Partei



epa07118733 Former Catalan leader Carles Puigdemont speaks during a panel titled 'The European Union and the 21st century's changes organic and security impact of the situation in Catalonia', at the Crans Montana Forum, in Geneva, Switzerland, 25 October 2018. The Crans Montana Forum has chosen Geneva to organize its 20th Annual Session of the Homeland and Global Security Forum, to take place from 24 to 27 October 2018.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Carles Puigdemont. Bild: EPA/KEYSTONE

Ein Jahr nach der gescheiterten Abspaltung von Spanien hat der ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont eine neue Partei gegründet. Die Gruppierung namens Crida traf sich am Samstagabend zu ihrem Gründungsparteitag in der katalanischen Stadt Manresa.

Puigdemont sprach per Videoschaltung aus seinem Exil in Brüssel zu seinen Anhängern. Er rief dazu auf, den Kampf für eine eigenständige katalanische Republik fortzusetzen und rief die Unabhängigkeitsbefürworter zur Geschlossenheit auf.

Der Erfolg der neuen Partei, mit der Puigdemont alle Befürworter einer Unabhängigkeit vereinen will, erscheint aber ungewiss. Mehrere Anführer der Unabhängigkeitsbewegung befinden sich in Untersuchungshaft oder im Exil. Einige von Puigdemonts früheren Verbündeten vertreten inzwischen gemässigtere Positionen und lehnen es ab, sich der neuen Partei anzuschliessen.

Der Streit um die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens war im vergangenen Jahr eskaliert, als Puigdemont ein von der spanischen Justiz als illegal eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum organisierte. Nach der Abstimmung rief die Regionalregierung am 27. Oktober einseitig Kataloniens Unabhängigkeit aus. Die Regierung in Madrid setzte daraufhin Puigdemont und sein Kabinett ab.

Der Ex-Regionalpräsident floh anschliessend nach Belgien und wurde im März auf Grundlage eines von Spanien erwirkten europäischen Haftbefehls auf der Durchreise in Schleswig-Holstein festgenommen. Die juristische Hängepartie fand Ende Juli ein Ende, als das Oberste Gericht in Madrid den Haftbefehl wieder aufhob. Puigdemont kehrte daraufhin nach Belgien zurück. (aeg/sda/afp)

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