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Spaniens Ex-Ministerpräsident Rajoy tritt als Parteichef zurück



epa06786202 Former Spanish Prime Minister and leader of People's Party (PP), Mariano Rajoy, reacts as he attends a meeting of PP's national committee in Madrid, Spain, 05 June 2018. Rajoy has announced he is leaving the chairmanship of the party as he considers 'it's the best for PP, for me and for Spain'. Rajoy's resignation comes four days after he lost the no-confidence motion filed against him by the current Prime Minister, Pedro Sanchez. Rajoy has confirmed he will fullfill his mandate until the party choose his substitute.  EPA/BALLESTEROS

Mariano Rajoy Bild: EPA/EFE

Der in der vergangenen Woche abgewählte spanische Ex-Regierungschef Mariano Rajoy ist am Dienstag vom Vorsitz seiner konservativen Volkspartei zurückgetreten. «Das ist das Beste für die PP, für Spanien und für mich», sagte der 63-Jährige in einer emotionalen Rede vor der Parteiführung.

Rajoy war seit Oktober 2004 PP-Vorsitzender und seit 2011 Ministerpräsident. Ende vergangener Woche war er bei einem durch die Sozialisten (PSOE) eingebrachten konstruktiven Misstrauensvotum im Zuge eines Korruptionsskandals, in die einige frühere Mitglieder der PP verwickelt waren, zu Fall gekommen. Sein Nachfolger soll bei einem ausserordentlichen Parteikongress bestimmt werden.

Mit Blick auf die neue Regierung von Sozialistenführer Pedro Sánchez betonte Rajoy, diese starte «mit extremer Schwäche» und «schlechten Wegbegleitern» in ihr Amt und könne keinerlei politische Stabilität garantieren.

Tatsächlich verfügt die PSOE im 350-köpfigen Parlament nur über 84 Sitze und konnte den Misstrauensantrag nur nach schwierigen Verhandlungen mit mehreren kleinen Regionalparteien durchbringen - darunter auch aus der Krisenregion Katalonien, die weiterhin ihren Unabhängigkeitskurs vorantreibt. Die PP verfügt über 134 Sitze. (sda/dpa)

«Die Erklärung wird sehr eindeutig sein» – ETA löst sich auf

Video: srf

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