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A protestors raises his fist at police across a burning barricade during clashes between protestors and police in Barcelona, Spain, Tuesday, Oct. 15, 2019. Thousands of Catalan separatists are protesting for a second straight day over the Spanish court ruling that imprisoned nine independence leaders and the conviction of three others. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Bilder wie aus einem Kriegsgebiet: In Barcelona kam es zu gröberen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Bild: AP

Spanische Regierung verurteilt gewaltsame Proteste



Die spanische Regierung hat die gewaltsamen Proteste in Barcelona und weiteren katalanischen Städten scharf verurteilt. Eine «Minderheit» setze auf Gewalt in den Strassen der katalanischen Städte, erklärte die Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez am Dienstagabend.

Inzwischen komme es bei allen Protestaktionen zu Gewalt. Bei den Demonstrationen nach der Verurteilung von Anführern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung handle es sich nicht um eine «friedliche Bürgerbewegung», erklärte die Regierung. Vielmehr würden Gruppierungen Gewalt einsetzen, um das «Zusammenleben in Katalonien» zu zerstören. Die Regierung werde mit angemessener Härte Sicherheit und Zusammenleben in der Region sicherstellen.

Für den Dienstagabend waren Protestaktionen vor Büros der spanischen Zentralregierung in mehreren katalanischen Städten geplant. Am Montag und Dienstag hatten sich Demonstranten in Barcelona und weiteren katalanischen Städten wie Tarragona, Girona und Lleida gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Allein am Dienstag wurden dabei 74 Menschen verletzt. Die Polizei nahm vier Menschen fest.

Wüste Szene: Polizeiauto fährt in Menschenmasse – glücklicherweise können alle Personen noch ausweichen.

Auslöser der Proteste war ein Urteil von Spaniens Oberstem Gerichtshof gegen neun prominente katalanische Unabhängigkeitsbefürworter am Montag. Sie erhielten Haftstrafen von bis zu 13 Jahren wegen «Aufruhrs» und Veruntreuung öffentlicher Gelder. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, im Oktober 2017 ein von der spanischen Justiz als illegal eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum organisiert zu haben. (sda/afp/dpa)

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