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Von Steuerfahndern gejagt: Reiche Spanier horten 20 Milliarden Euro in der Schweiz



Die spanischen Steuerbehörden haben Vermögenswerte in der Höhe von rund 20 Milliarden Euro auf Schweizer Bankkonten geortet. Die Gelder wurden von spanischen Staatsangehörigen in die Schweiz transferiert und gemäss einem seit 2013 geltenden Gesetz deklariert.

Der Direktor der nationalen Steuerbehörde Spaniens AEAT, Santiago Menéndez, nannte diese Zahl am Dienstag bei einer Anhörung vor dem Kongress in Madrid. Dies berichtete die spanische Zeitung «El Pais»; auch das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS berichtete am Dienstag darüber.

Seit 2013 verpflichtet ein Gesetz die Spanier dazu, alle im Ausland parkierten Gelder über 50'000 Euro zu deklarieren. Laut Menéndez deklarierten entsprechend seit dem 1. Januar 2013 über 197'000 spanische Steuerpflichtige ein Total von 124.5 Milliarden Euro im Ausland, davon rund 20 Milliarden in der Schweiz. (tat/sda)

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