DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Balkon stürzt ab, 2 Tote: Unglück in Nachtclub überschattet Schwimm-WM in Südkorea

Ein Unglück in einem Nachtclub in der Nähe des Athletendorfes überschattet die Schwimm-WM im südkoreanischen Gwangju. Zwei Menschen kamen beim Einsturz einer Empore in der Disco «Coyote Ugly» ums Leben, 16 weitere sind verletzt worden, darunter acht Athleten.



Wie die südkoreanische Polizei bekannt gab, seien die beiden Todesopfer Südkoreaner, die nichts mit der Weltmeisterschaft zu tun hätten. Unter den 16 Verletzten befänden sich zudem zehn Ausländer, von denen acht Athleten seien: drei US-Bürger, zwei Neuseeländer, ein Niederländer, ein Italiener und ein Brasilianer.

Nach ersten Angaben des WM-Organisationskomitees wurden sieben Athleten, die sich in dem Club aufhielten, leicht verletzt. Die meisten Sportler und Sportlerinnen seien nach dem Unglück wieder sicher ins Athletendorf zurückgekehrt. Gemäss Greg Mescall, dem Pressechef der US-Wasserballer, habe sich die amerikanische Wasserball-Spielerin Kaleigh Gilchrist aufgrund einer Verletzung am linken Bein einer Operation unterziehen müssen.

Die Empore soll gemäss Informationen der Polizei plötzlich unter dem Gewicht der Feiernden zusammengebrochen und mehrere Meter in die Tiefe gestürzt sein. Die Konstruktion habe sich in der Mitte des Clubs befunden, wo sich auch die meisten Besucher aufgehalten hätten. Dies deckt sich mit den Aussagen von Matt Small, Captain von Neuseelands-Wasserballteam, der gegenüber dem neuseeländischen Radio Sport das Drama folgendermassen schilderte: «Es war alles wie immer, bis der Boden unter unseren Füssen einfach kollabierte.»

epa07743449 A South Korean man walks in front of the Coyote Ugly nightclub in Gwangju, South Korea, 27 July 2019. According media reports, a loft inside the nightclub in the southwestern city of Gwangju collapsed early 27 July, killing two people and injuring more than 10, including athletes competing at the 18th FINA World Championships.  EPA/JEON HEON-KYUN

Der betroffene Club in Gwangju am Morgen nach dem Unglück. Bild: EPA

Die Polizei untersucht nun offenbar, ob die Plattform eventuell illegal erweitert worden ist. Die Ermittler vermuten demnach, dass der Balkon unter der Last zahlreicher Gäste einbrach. Es hätten sich etwa 100 Personen darauf befunden. (ram/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Gebäude stürzt bei Uni-Party in Südkorea ein - mindestens zehn Tote

Südkoreas Problem mit versteckten Kameras auf Toiletten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ibrahimovic soll in Südafrika einen Löwen geschossen haben

Zlatan Ibrahimovic geht gerne auf die Jagd – zumindest legen das Werbespots für eine grosse schwedische Automarke sowie Posts in Sozialen Netzwerken nahe. Nun soll er es dabei etwas übertrieben haben, wie eine schwedische Boulevardzeitung behauptet.

Im schwedischen Sport gibt es momentan mal wieder ein dominierendes Thema: Zlatan Ibrahimovic. Das allein ist nicht sonderlich verwunderlich, gehört der Superstar vom AC Mailand doch immer noch zu den besten Fussballern der Welt und gilt zudem als bekanntester Sport-Export des Zehn-Millionen-Einwohner-Landes in Nordeuropa.

Doch der aktuelle Wirbel um Ibrahimovic birgt mehr Skandalpotenzial als bei sonstigen «Zlatan-Geschichten». Laut einem Bericht der Boulevardzeitung «Expressen» soll der …

Artikel lesen
Link zum Artikel