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Offiziere des Supertankers in Gibraltar auf freiem Fuss – doch das Schiff muss bleiben



Der Kapitän und drei leitende Offiziere eines in Gibraltar festgesetzten Supertankers sind gegen Kaution auf freiem Fuss. Das teilte die Polizei in der Nacht zum Samstag nach Angaben des «Gibraltar Chronicle» mit. Gegen sie sei keine Anklage erhoben worden.

«Die Untersuchung dauert an, die ‹Grace 1› bleibt festgesetzt», heisst es weiter in der Mitteilung der Polizei.

A view of the Grace 1 super tanker near a Royal Marine patrol vessel in the British territory of Gibraltar, Thursday, July 4, 2019. Spain's acting foreign minister says a tanker stopped off Gibraltar and suspected of taking oil to Syria was intercepted by British authorities after a request from the United States. (AP Photo/Marcos Moreno)

Die «Grace 1» im Hafen von Gibraltar. Bild: AP

Die Behörden in Gibraltar und die britische Royal Navy hatten den unter panamaischer Flagge fahrenden Supertanker in der vergangenen Woche vor Gibraltar gestoppt und an die Kette gelegt.

Der Kapitän und leitende Offiziere der «Grace 1» stehen unter Verdacht, mit Öllieferungen an Syrien gegen EU-Sanktionen zu verstossen. Der Oberste Gerichtshof in Gibraltar hat angeordnet, dass das Schiff mindestens bis zum 21. Juli nicht wieder auslaufen darf.

Im Streit um den 330 Meter langen Tanker hat der Iran Grossbritannien zuletzt eindringlich gewarnt. «Falls die Briten sich von den USA beeinflussen und auf gefährliche Spielchen einlassen wollen, raten wir ihnen, dies lieber nicht zu tun», sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi am Freitag.

Mussawi bestritt, dass Syrien das Ziel gewesen sei. Der Tanker «Grace 1» sei zu gross, um in syrische Häfen einzulaufen. Wohin der Tanker stattdessen fahren sollte, sagte Mussawi nicht. (sda/dpa)

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