DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tote und Verletzte bei zwei Selbstmordanschlägen in Damaskus



Nach dem Anschlag auf den Justizpalast hat sich in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein zweiter Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Er habe in dem Stadtteil Rabwa im Nordwesten von Damaskus zahlreiche Menschen getötet oder verletzt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Mittwoch.

Der Angreifer habe in einem Restaurant einen Sprengstoffgürtel gezündet.

Die Zahl der Todesopfer des Selbstmordanschlags auf den Justizpalast stieg nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte auf mindestens 39. Unter ihnen seien 24 Zivilisten. Bei den restlichen Todesopfern handle es sich um Sicherheitspersonal.

Der Justizpalast beherbergt ein islamisches religiöses Tribunal sowie ein Strafgericht. Ein Anwalt berichtete von einer schweren Explosion und sagte, er habe sich mit weiteren Justizvertretern in die weiter oben gelegene Bibliothek des Gerichts geflüchtet.

Ein Staatsanwalt des Gerichts sagte dem Staatsfernsehen, der Attentäter habe sich Zugang zum Gebäude verschaffen wollen. Als die Polizei ihn daran hindern wollte, sei er ins Innere des Komplexes gestürmt und habe sich in die Luft gesprengt. (sda/dpa/afp)

Syrien-Analysen

Was gerade in Aleppo passiert, ist «schlimmer als Auschwitz» – warum wir uns schämen werden

Link zum Artikel

Bilder, die traurig – und zugleich hoffnungsvoll stimmen: So schön war es in Aleppo, Homs und Rakka vor dem Krieg

Link zum Artikel

6 Fakten, die zeigen, dass Saudi-Arabien keinen Deut besser ist als der «IS» – aber die Schweiz liefert weiterhin Waffen

Link zum Artikel

Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview mit SVP-Nationalrat Heinz Brand

«100’000 Syrer aufzunehmen ist gegenüber den 1,3 Millionen, die im Libanon Zuflucht suchen, auch ungerecht»

Der Migrations-Spezialist der SVP will den im Asylgesetz verankerten Schutz-Status für syrische Flüchtlinge anwenden. Ein Gespräch über Krieg, Flüchtlingslager und Balthasar Glättli.

Viel Beifall für SVP-Mann Heinz Brand: Der Nationalrat erinnerte vergangene Woche in der Tagesschau an den Schutz-Status für Flüchtlinge, eine Massnahme, die seit Jahren im Asylgesetz steht, aber noch nie angewendet wurde. Mit dem Schutz-Status könnte der Bundesrat Kriegsflüchtlinge kollektiv für schutzbedürftig erklären und die Aufnahmepraxis erleichtern. Im Interview erklärt Brand, wie er sich die Umsetzung vorstellt.

Herr Brand, dass der Vorschlag, den Schutz-Status anzuwenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel