DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bilder, die traurig – und zugleich hoffnungsvoll stimmen: So schön war es in Aleppo, Homs und Rakka vor dem Krieg



Der Frieden in Syrien ist einmal mehr in weite Ferne gerückt, seit die Gespräche in Genf unterbrochen wurden und die Entscheidungsschlacht in Aleppo Tausende zur Flucht zwingt. Angesichts der apokalyptischen Bilder aus dem Bürgerkriegsland ist es manchmal schwierig, sich Frieden dort überhaupt vorzustellen. Wer «Aleppo», «Homs» oder «Rakka» hört, denkt unweigerlich an Leid und Zerstörung.

Die folgenden 26 Fotos stammen aus einem anderen Syrien. Die meisten entstanden 2010 kurz vor Ausbruch des Konflikts und zeigen ein Land ohne «IS», Fassbomben und Kinderleichen. Kein Paradies, denn grundlos gingen wenig später nicht Zehntausende auf die Strasse. Aber eine Normalität, die in den Ruinen und in den Flüchtlingsströmen verloren ging – und irgendwann vielleicht, hoffentlich, wiederkehrt.

Aleppo (حلب)

«Aleppo hat sich bis heute die Atmosphäre eines arabischen Marktplatzes bewahrt, in dem Menschen ihren Geschäften nachgehen, wie sie das seit Jahrhunderten tun. In den Strassen hallen die Geräusche von Pferdefuhrwerken auf Kopfsteinpflaster oder der schnellere Takt von Kurieren auf Eseln, immer noch die schnellste Fortbewegungsart im Labyrinth des Suqs mit seinen Gerüchen von Olivenseife, exotischen Gewürzen, Kaffeeröstereien und gegrilltem Schawarma».

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008
 

Souq von Aleppo (04.10.2010)

Der weltberühmte Al-Madina-Suq (04.10.2010).
Bild: Flickr/fulvio spada

Bild

Kino Rametta (19.10.2008).
bild: flickr/Martijn.Munneke

«Du musst unbedingt den Kirsch-Kebap probieren, in Aleppo findest du das beste Essen Syriens» (06.06.2010).
Bild: Flickr/joseph bautista

Bild

Mädchen an der kunstvoll geschmiedeten Brüstung eines Balkons (09.06.2008).
bild: flickr/chris martin

Buildings on Sharia al-Quwatli

Die Shukri-al-Quwatli-Strasse, in der französischen Mandatszeit Rue de France genannt (19.10.2010).
Bild: FlickrIirishtravel

Bild

Ein Relikt aus der französischen Mandatszeit? (09.06.2008).
bild: flickr/chris martin

Drei Männer in Aleppo (24.10.2010)

Umtrunk mit Zigarette (24.10.2010).
Bild: flickr/fulvio spada

Homs (حمص‎)

«Das christliche Viertel von Homs ist eines der gastfreundlichsten und entspanntesten in ganz Syrien und die Bürger gelten als die freundlichsten im Land. Das und die vielen Pärke und Gärten, Strassencafés, Maiskolbenstände sowie der wiederhergestellte Suq, wo die Handwerker noch immer arbeiten, machen Homs zu einem wunderbaren Ort, an dem man ohne weiteres ein paar Tage Halt machen kann.»

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008

Homs (10.07.2010)

Stadtansicht (10.07.2010).
Bild: Flickr/irishmexi

Homs (11.07.2010)

Autoscooter im Vergnügungspark (11.07.2010).
Bild: Flickr/irishmexi

Bild

Süssigkeiten (15.07.2010).
bild: flickr/irishmexi

Bild

Khalid-ibn-al-Walid-Stadion, Heimstätte des traditionsreichen Fussballclubs Al-Karamah SC (in Blau) (27.02.2009).
bild: wikipedia/Firas1977

Homs (09.07.2010)

Generationen im selben Haushalt (09.07.2010).
Bild: Flickr/irishmexi

Bild

Grosse Al-Nuri-Moschee (24.02.2009).
bild: wikipedia/Zozo2kx

Damaskus (دمشق‎)

«Der Legende nach war der Prophet Mohammed auf einer Reise von Mekka, als er Damaskus von einem Gebirgszug aus erblickte. Er weigerte sich, die Stadt zu betreten, denn er wollte nur einmal ins Paradies einziehen – nach seinem Tod.»

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008

Damaskus (28.11.2010)

Strassenszene (28.11.2010).
Bild: Flickr/Marc Veraart

A purveyor of scumptious ice creams made with sahlab (like semolina powder). The generous servings of creamy ice cream are topped with crushed pistachio. A souq shopping must! (23.06.2009)

Salep-Eis mit Pistazien-Topping in einer Gelateria im Suq al-Hamidiya (23.06.2009).
Bild: Flickr/Paul Stocker

A Syrian Christian girl takes an egg from a basket during an Easter eggs hunting at the Maryamiyeh Church on Sunday, April 4, 2010 in Damascus, Syria, where a mass was held to celebrate the Easter on the Orthodox and Catholic calendar. Christians pose around 12 percent of Syria's 24 millions Sunni-majority populations. (AP Photo/ Bassem Tellawi).

Ostern in der Maryamiyeh-Kirche (04.04.2010).
Bild: AP/bassem tellawi

rope-maker in a backstreet in the old city of Damascus twisting yarns into strands for black rope. (26.12.2009)

Seilmacher in einer Nebenstrasse (26.12.2009).
Bild: flickr/paul keller

Damaskus (26.12.2009)

Leggins-Auslage (26.12.2009).
Bild: Flickr/paul keller

Umayyaden-Moschee von Damaskus (23.05.2009)

Kinder spielen im Innenhof der Umayyaden-Moschee (23.05.2009).
Bild: Flickr/arian zwegers

simple symetric pleasures: two friends, two tea, two charis & one backgammon set on a sidewalk in Salihiya, Damascus (27.12.2009)

«Die kleinen, symmetrischen Freuden im Leben: Zwei Freunde, zwei Tassen Tee, zwei Stühle und ein Backgammon-Brett auf dem Trottoir im Stadtteil Salihiya» (27.12.2009).  
Bild: Flickr/paul keller

Bild

Schulausflug im prächtigen Azim-Palast (25.02.2005).
Bild: Flickr/Iñaki Queralt

Rakka (الرقة‎)

«Rakka ist eine staubige Stadt mit wenig Argumenten, die Reisende anziehen würden. Im 8. und 9. Jahrhundert vor Christus allerdings, als die Stadt noch Rafika hiess, soll sie ein prächtiger Ort und die Sommerresidenz des legendären Abbasiden-Kalifs ar-Raschid aus Tausend und eine Nacht gewesen sein.»

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008

Dr Abd al salam al Ojaily festival 2010 (21.02.2010)

Abdul-Salam-Ojeily-Festival 2010 (21.02.2010).
Bild: Flickr/beshr abdulhadi

Bild

Grossartige Bildstrecke über eine Handball-Mannschaft in Rakka (28.10.2008).
screenshot: flickr/olivier timbaud

Bild

Der Euphrat bei Rakka (04.09.2005)
bild: wikipedia/zeledi

Rakka (14.02.2010)

Mann in Gedanken (14.02.2010).
Bild: Flickr/beshr abdulhadi

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Nationalpark gehört zu den bestgeschützten der Welt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In diesen Luxus floh Attila Hildmann – dann tappte er in die Falle von Anonymous

Er stachelt zum bewaffneten Kampf in Deutschland auf und sitzt auf der Flucht vor deutscher Justiz in einer türkischen Luxusvilla: Die Recherche zeigt, wo sich Attila Hildmann wochenlang versteckt hielt.

Attila Hildmann hat sich offenbar bereits deutlich früher in die Türkei abgesetzt, als bislang öffentlich bekannt war. Spätestens ab dem 10. Januar hielt er sich in einer Villa im Ort Kayaköy auf. Von Februar an hatte er ein anderes Domizil: Sein Untergrund, aus dem er deutsche Nationalisten zum Kampf gegen Juden und Kommunisten aufforderte, hat vier Schlafzimmer, fünf Bäder, einen Pool vor der Terrasse und liegt direkt am Wald. Und dabei wird es einsamer um Hildmann.Es hatte Schlagzeilen …

Artikel lesen
Link zum Artikel