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UNO-Experten über Attacke auf Hilfskonvoi in Syrien: Es waren doch Luftangriffe



epa05549553 A handout picture made available by Syria Civil Defense volunteer group (The White Helmets) shows the remains of the humanitarian convoy organized by the Red Crescent and the Red Cross that was bombed in an air-strike a day before, Urum al-Kubra town, Aleppo, Syria, 20 September 2016. 12 were dead, including the head of the Red Crescent center in Aleppo, and 18 injuried, as well as 18 of the 31 trucks destroyed. Both the Russian military spokesman and Syrian Military announced that they were not involved.  EPA/SYRIA CIVIL DEFENSE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Beim Angriff im September waren 18 der 31 Lastwagen des Hilfskonvois zerstört worden. Bild: EPA/SYRIA CIVIL DEFENSE

Der Angriff auf einen Hilfskonvoi nahe der syrischen Stadt Aleppo mit mehr als 20 Toten ist nach Erkenntnissen von UNO-Experten definitiv aus der Luft erfolgt.

«Ich kann bestätigen, dass der Konvoi bombardiert wurde», sagte Lars Bromley vom Satellitenbeobachtungsprogramm der Vereinten Nationen (UNOSAT) am Mittwoch in Genf. «Unsere Analyse hat ergeben, dass es ein Luftangriff war.» Bromley berief sich auf die Auswertung von Satellitenaufnahmen, die das US-Aussenministerium der UNO zur Verfügung gestellt hatte.

This image provided by the Syrian anti-government group Aleppo 24 news, shows a vest of the Syrian Arab Red Crescent hanging on a damaged vehicle, in Aleppo, Syria, Tuesday, Sept. 20, 2016. A U.N. humanitarian aid convoy in Syria was hit by airstrikes Monday as the Syrian military declared that a U.S.-Russian brokered cease-fire had failed, and U.N. officials reported many dead and seriously wounded. (Aleppo 24 news via AP)

Die USA machten Russland für den Angriff verantwortlich, der Kreml wies die Vorwürfe zurück. Bild: AP/Aleppo 24 News

Bei dem Angriff am 19. September waren nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mehr als 20 Zivilisten getötet worden. Ein Grossteil der Lieferung auf den 31 Lastwagen wurden zerstört. Die UN hatten daraufhin ihre Hilfsgütertransporte vorübergehend gestoppt.

Wer steckt hinter der Attacke?

Wer den Luftangriff ausgeführt hat, ist Bromley zufolge nicht bekannt. Dieser Frage geht ein Untersuchungsausschuss nach, den UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am vergangenen Freitag eingesetzt hatte.

Die USA haben Russland für den Angriff verantwortlich gemacht. Die Regierung in Moskau hat dies zurückgewiesen und eine eigene Untersuchung angekündigt. Durch den Vorfall hatten die diplomatischen Bemühungen um Frieden in Syrien einen weiteren schweren Rückschlag erlitten. Inzwischen haben die USA die Syrien-Gespräche mit Russland abgebrochen. (tat/sda/dpa)

Das Leiden der Kinder in Syrien

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