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Turkish military convoy drives in Idlib province, Syria, Saturday, Feb. 22, 2020. A Turkish soldier was killed in Syria's northwest Idlib province, state-run Anadolu news agency reported Saturday. (AP Photo/Ghaith Alsayed)

Ein türkischer Militärkonvoi in der umkämpften Region Idlib in Syrien. Bild: AP

19 Zivilisten bei Angriffen syrischer Regierungstruppen getötet



Bei Angriffen der syrischen Regierungstruppen sind am Dienstag in der heftig umkämpften Provinz Idlib nach Angaben von Aktivisten mindestens 19 Zivilisten getötet worden. Es seien acht Kinder unter den Opfern, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Demnach wurden mehrere Schulen in der Stadt Idlib durch Artilleriefeuer und Luftangriffe getroffen, dabei seien drei Lehrer und eine Schülerin getötet worden. Weitere Angriffe trafen laut der Beobachtungsstelle die nahe Idlib gelegenen Ortschaften Binnisch und Maarat Misrin.

Die Kinderhilfsorganisation Save The Children forderte, dass Schulen sichere Rückzugsorte für Kinder sein müssen - selbst in einem Konfliktgebiet. «Die heutigen Angriffe sind ein weiteres Zeichen dafür, dass die Kämpfe in Nordwestsyrien ein katastrophales Ausmass an Gewalt gegen Kinder und Zivilisten erreicht haben», sagte die Leiterin der Hilfsorganisation in Syrien, Sonia Chusch.

In Idlib und den benachbarten Provinzen im Nordwesten Syriens geht die syrische Armee seit Dezember mit Unterstützung Russlands verstärkt gegen islamistische und dschihadistische Milizen vor. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad will die letzte Milizen-Hochburg im Land wieder unter seine Kontrolle bringen.

Seit Anfang Dezember sind nach Uno-Angaben rund 900'000 Menschen aus dem umkämpften Gebiet in Nordwestsyrien geflohen. Viele von ihnen leben unter katastrophalen Bedingungen in Gegenden an der Grenze zur Türkei. (sda/afp)

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