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Turkey's President Recep Tayyip Erdogan, center, is surrounded by journalists and pro-government academicians in his plane en route back from Baku, Azerbaijan, Tuesday, Oct. 15, 2019. The White House announced Tuesday that Vice President Mike Pence will travel to Ankara, Turkey on behalf of President Donald Trump and meet with Erdogan on Thursday, Oct. 17, 2019. (Presidential Press Service via AP, Pool)

Sanktionen kümmern ihn nicht: Der türkische Präsident Erdogan in seinem Flugzeug. Bild: AP

«Wir können niemals eine Waffenruhe ausrufen» – Erdogan unbeeindruckt von Sanktionsdrohung



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat der US-Forderung nach einem Waffenstillstand mit den Kurden in Nordsyrien eine Absage erteilt. «Wir können niemals eine Waffenruhe ausrufen», sagte Erdogan am Dienstag.

US-Sanktionen würden ihm keine Sorgen bereiten, sagte der Präsident nach Angaben der türkischen Zeitung «Hürriyet» bei seinem Rückflug von einem Aserbaidschan-Besuch.

Erdogan setzte die Offensive am Dienstag trotz US-Sanktionen gegen türkische Minister und Ministerien unbeirrt fort. In Nordsyrien lieferte sich die türkische Armee auch am Dienstag weiterhin erbitterte Gefechte mit der Kurdenmiliz YPG.

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der türkischen Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien und einen Waffenstillstand gefordert. Sein Vize Mike Pence und Aussenminister Mike Pompeo reisen am Mittwoch nach Ankara, um die Türkei zur Beendigung ihrer Offensive zu bewegen. Am Montag hatten die USA Sanktionen gegen die türkische Führung verhängt.

Allerdings hatte Trump mit dem Abzug von US-Soldaten aus der Region selbst den Weg für die Offensive freigemacht. Der Abzug ihrer Verbündeten wurde von den Kurden als Verrat empfunden, nachdem sie jahrelang mit den USA gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gekämpft hatten. (mim/sda/afp/dpa)

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