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«Das tödlichste Jahr» – in Syrien wurden 2018 mindestens 600 Kinder getötet



FILE - In this Wednesday, June 14, 2017, file photo, provided by the Syrian Civil Defense group known as the White Helmets, shows civil defense workers carrying children after airstrikes hit a school housing a number of displaced people, in the western part of the southern Daraa province of Syria. The Israeli military said Sunday it had rescued members of a Syrian volunteer civil organization, known as White Helmets, from the volatile frontier area and evacuated them to a third country, the first such Israeli intervention in Syria's lengthy civil war. (Syrian Civil Defense White Helmets via AP, File)

Rettungskräfte bringen nach einem Luftangriff verwundete Kinder in Sicherheit – mindestens 600 Kinder wurden seit Jahresbeginn im Syrien-Konflikt getötet. Bild: AP/Syrian Civil Defense White Helmets

Die mitunter tödliche Gewalt gegen Kinder in Syrien hat nach Angaben der Vereinten Nationen seit Beginn des laufenden Jahres in einem dramatischen Ausmass zugenommen. Mehr als 600 Kinder seien seither getötet oder verstümmelt worden, sagte Virginia Gamba, UNO-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, am Freitag im UNO-Sicherheitsrat.

Die Zahl der Tötungen und Verstümmelungen sei im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum vorangegangenen Quartal um rund 350 Prozent gestiegen.

Mehr als 7000 Kinder kamen nach UNO-Zählungen seit Beginn des Krieges 2011 ums Leben. Dies sei aber nur die Zahl der bestätigten Todesfälle – in unbestätigten Berichten sei von mehr als 20'000 getöteten Kindern die Rede, sagte Gamba.

Kinder würden in Syrien in einen Krieg hineingeboren. «Sie kennen die Bedeutung des Wortes ‹Frieden› nicht», sagte Gamba. Am schlimmsten sei die Lage in den Regionen Afrin, Idlib und Ost-Ghouta sowie um die Städte Hama und Daraa. Mehr als 60 Schulen und 100 Spitäler sowie medizinische Einrichtungen oder deren Mitarbeiter seien seit Jahresbeginn angegriffen worden.

Der Rat müsse mehr unternehmen, sagte der derzeitige Ratspräsident Olof Skoog. «2017 war bisher das tödlichste Jahr für Kinder in Syrien. Diese Zahlen wurden in diesem Jahr bereits überschritten – und es ist erst zur Hälfte rum.» Ein Schutz der Kinder heute bedeute auch, zukünftige Konflikte zu vermeiden. (wst/sda/dpa)

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