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FILE - In this Sept. 15, 2017, file photo, a Russian soldier guards in a military helicopter flying over Palmyra, Syria. Russia's deployment near the Syria-Lebanon border this week and its withdrawal a day later after protests from the militant Hezbollah group reveals some of the uneasy relations between allies of President Bashar Assad who joined the country's civil war to back him. The move comes amid calls by Russia for foreign countries to withdraw troops from Syria while Tehran says it presence will remain as long as there are threats from terrorists. (AP Photo, File)

Ein russischer Soldat hält aus einem Helikopter Ausschau über Palmyra. Bild: AP/AP

Erstmals seit einem Jahr wieder russische Angriffe in Syrien



Russlands Luftwaffe hat erstmals seit rund einem Jahr wieder in den Syrien-Konflikt eingegriffen und damit den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Die Russen bombardierten die Provinz Daraa im Süden des Bürgerkriegslandes Syrien.

Dies teilten Aktivisten in der Nacht auf Sonntag mit. Es seien mehr als 25 Angriffe gegen von Rebellen kontrollierte Orte geflogen worden, hiess es von der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Grossbritannien. Angaben über Opfer oder Schäden lagen aber zunächst nicht vor.

Es ist das erste Mal in der laufenden Offensive der syrischen Armee, dass russische Kampfjets zum Einsatz kamen. Bisher setzten die Truppen von Syriens Präsident al-Assad vor allem auf Artilleriebeschuss.

Russland gilt als wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung. Die USA und Jordanien hatten sich im Juli vergangenen Jahres auf eine so genannte Deeskalationszone in Daraa geeinigt. Die Region gehört zu den letzten Gebieten in Syrien, die noch von Rebellen kontrolliert werden. Allerdings ist die Lage dort seit Wochen angespannt. Die Regierung hat Truppen zusammengezogen und mit Beschuss begonnen.

Präsident al-Assad hatte angekündigt, seine Einheiten würden das ganze Land zurückerobern, sollte es keine Verhandlungslösung geben. Trotz diplomatischer Bemühungen Russlands, der USA und Jordaniens zeichnet sich eine solche für den Süden bisher nicht ab. In den vergangenen Tagen waren bereits Tausende Zivilisten vor Kämpfen und aus Angst vor weiterer Gewalt aus der Region geflohen.

Die Beobachtungsstelle in Grossbritannien bezieht ihre Angaben von einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. (sda/dpa/reu/afp)

Der Krieg macht auch vor Schulen keinen Halt

Video: srf

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