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Israelische Raketen töten 9 proiranische Kämpfer in Syrien



Beim Abschuss israelischer Raketen auf ein Gebiet in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Dienstagabend nach Angaben von Aktivisten mindestens neun regierungstreue Kämpfer getötet worden. Sie gehörten den iranischen Revolutionsgarden oder proiranischen schiitischen Milizen an.

Dies sagte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Der Angriff habe auf ein Waffendepot der Revolutionsgarden abgezielt.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Die syrischen Staatsmedien hatten zunächst berichtetet, die Armee habe zwei israelische Raketen bei Damaskus abgefangen.

Bilder zeigten in der Region Al-Kiswah Feuer. Aus Kreisen der syrischen Opposition hiess es, die Raketen hätten Posten der iranischen Einheiten getroffen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, dort seien schwere Explosionen zu hören gewesen. Der Angriff habe einem Lager der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah oder iranischer Truppen gegolten. Es habe schwere Schäden gegeben. Anwohner aus Al-Kiswah berichteten, Ambulanzen seien im Einsatz gewesen.

Die israelische Armee hatte in den vergangenen Monaten mehrfach Ziele in Syrien angegriffen. Beobachter gehen davon aus, dass sich die Angriffe gegen die Hisbollah richten. Diese wird vom ebenfalls schiitischen Iran unterstützt und kämpft im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Regierungstruppen. Israel will verhindern, dass sich die Hisbollah in Syrien weiter aufrüstet.

Syrien kritisiert die USA

Syriens Regierung kritisierte den US-Ausstieg aus dem Iran-Abkommen scharf. Die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump beweise erneut die Maskerade der USA, erklärte das Aussenministerium in Damaskus, wie Sana meldete. Die USA hielten sich nicht an internationale Vereinbarungen, seien international isoliert und verstärkten die Spannungen in der Welt.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran verkündet. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu begrüsste diese Entscheidung gegen das Abkommen mit dem «Terrorregime in Teheran».

Kurz vor Trumps Ankündigung hatte die israelische Armee die Behörden auf den besetzten Golanhöhen angewiesen, die dortigen Schutzbunker zu öffnen und in Alarmbereitschaft zu versetzen. Die Anweisungen seien eine Folge von «irregulären Aktivitäten der iranischen Kräfte in Syrien». (sda/afp/dpa)

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