International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Boston Marathon bomber Dzhokhar Tsarnaev and U.S. District Judge George O'Toole (L) are shown in a courtroom sketch after Tsarnaev was sentenced at the federal courthouse in Boston, Massachusetts May 15, 2015. The jury in the Boston Marathon bombing trial on Friday sentenced Tsarnaev to death for helping to carry out the 2013 attack that killed three people and injured 264.    REUTERS/Jane Flavell Collins   
NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Zum Schluss die Reue: Boston-Attentäter Zarnajew hatte zuvor den ganzen Prozess durch geschwiegen. Bild: JANE FLAVELL COLLINS/REUTERS

Zum Prozess-Ende erstmals Reue: Boston-Attentäter entschuldigt sich doch noch bei Familien der Opfer

Zum Ende des Prozesses hat Dschochar Zarnajew sein Schweigen gebrochen. Er entschuldigte sich bei den Opfern und Hinterbliebenen des Marathon-Attentats und zeigte Reue. Danach verurteilte ihn das Gericht offiziell zum Tode.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Es ist das erste Mal, dass Dschochar Zarnajew nach dem Attentat auf den Boston Marathon öffentlich etwas sagt – und er richtet seine Worte an die Überlebenden und die Familien der Opfer. «Ich möchte mich jetzt bei den Opfern und bei den Überlebenden entschuldigen», sagte der 21-Jährige bei der offiziellen Urteilsverkündung. «Ich bereue, dass ich diese Leben genommen habe und das Leid und den Schaden, den ich angerichtet habe.»

Zuvor hatten mehrere Überlebende und Angehörige von Opfern das Wort ergriffen. «Die Entscheidungen, die du getroffen hast, sind verachtenswert», sagte etwa Patricia Campbell, deren Tochter bei der Attacke am 15. April 2013 getötet worden war, dem Attentäter.

Todesstrafe schon im Mai verkündet

Der Richter verkündete am Mittwoch das offizielle Strafmass. Eine Jury des Bundesgerichts in Boston hatte Dschochar Zarnajew für schuldig befunden, gemeinsam mit seinem später getöteten Bruder Tamerlan im Zielbereich des Marathons zwei selbstgebaute Sprengsätze zur Explosion gebracht zu haben.

Im vergangenen Monat hatten die Geschworenen entschieden, die Todesstrafe gegen den 21-Jährigen zu verhängen. Der Urteilsspruch ist für das Gericht bindend. Dschochar Zarnajew blickte während der Urteilsverkündung nach unten und rieb sich die Hände. (tat/brk/Reuters/AP/AFP)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Verfahren gegen zwei Syrer: Verhaftete Terror-Verdächtige beteuern Unschuld

Die beiden Syrer, die am Freitag letzter Woche in Genf verhaftet worden sind, befinden sich noch immer in Untersuchungshaft. Das zuständige Zwangsmassnahmengericht hat einen entsprechenden Antrag der Bundesanwaltschaft (BA) genehmigt.

Sie beteuern allerdings ihre Unschuld, wie die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf eine gut informierte Person schreibt. Diese sagt, die Beschuldigten hätten in den Einvernahmen «bloss belanglose Aussagen» gemacht und sich «ahnungslos» gegeben.

Die BA führt gegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel