DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Das Klima wird schlechter: US-Aussenminister Kerry und Russlands Aussenminister Lawrow.
Das Klima wird schlechter: US-Aussenminister Kerry und Russlands Aussenminister Lawrow.
Bild: AP/POOL Reuters

Ein herber Rückschlag: USA beenden Gespräche mit Russland über Waffenstillstand für Syrien

03.10.2016, 19:36

Die USA haben die Gespräche mit Russland über einen Waffenstillstand für Syrien eingestellt. Dies gab am Montag das Aussenministerium in Washington bekannt. Dies sei keine Entscheidung, «die leichtfertig getroffen wurde», betonte der Sprecher des State Department, John Kirby.

Kirby warf Moskau und der mit ihm verbündeten Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor, die Angriffe auf zivile Ziele in dem Bürgerkriegsland verstärkt zu haben. In der besonders heftig umkämpften nordsyrischen Grossstadt Aleppo waren in den vergangenen Tagen wiederholt auch Spitäler aus der Luft angegriffen worden.

Assad-Offensive auf Rebellen-Viertel

Die syrischen Regierungstruppen hatten mit Unterstützung der russischen Luftwaffe vor zwei Wochen eine Offensive zur Rückeroberung der teilweise von Rebellen gehaltenen Stadt gestartet. Zuvor hatte die syrische Armee eine zwischen den USA und Russland ausgehandelte Waffenruhe aufgekündigt.

Eine Serie von Gesprächen zwischen US-Aussenminister John Kerry und seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über eine mögliche Wiederbelebung der Feuerpause verlief seither ergebnislos.

(tat/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Putin testet den Westen»

Der Russland-Kenner Jeronim Perović von der Uni Zürich sagt, es wäre naiv, die Kriegsgefahr zwischen Russland und der Ukraine gänzlich auszuschliessen. Lobende Worte findet er für die Rolle der Schweiz in dem Konflikt.

Kampfpanzer und Raketenwerfer, dazu Tausende von Soldaten: Es ist eine beeindruckende Drohkulisse, die Russlands Präsident Wladimir Putin an der Grenze zur Ukraine in den letzten Tagen und Wochen aufgebaut hat. Ukrainische Beobachter haben die Truppenbewegungen dokumentiert – und Moskau selbst macht keinen Hehl daraus, dass es massenweise schweres Gerät in die Region verlegt hat.

Nach Russlands Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine wächst international die Sorge vor einer Eskalation. Teilen …

Artikel lesen
Link zum Artikel