International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Armee greift Stützpunkte der Hisbollah im Irak und in Syrien an



Nach dem Tod eines US-Zivilisten bei einem Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt im Irak hat die US-Armee Stützpunkte der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Irak und in Syrien bombardiert. Mehrere Menschen wurden getötet und Dutzende verletzt.

Die «defensiven Präzisionsschläge» gegen insgesamt fünf Hisbollah-Stützpunkte seien eine Reaktion auf wiederholte Angriffe der schiitischen Miliz auf Stützpunkte im Irak mit US-Soldaten, erklärte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Sonntag. Darunter seien Waffenlager und Kommandozentren.

Die Bombardements verringerten die Fähigkeit der Hisbollah, weitere Angriffe gegen die Soldaten der US-geführten Militärkoalition im Irak zu verüben.

FILE - In this Tuesday, Dec. 17, 2019, file photo, President Donald Trump listens to a question during a meeting in the Oval Office of the White House, in Washington. As the political clamor caused by a top Christian magazine’s call to remove Trump from office continues to reverberate, more than 100 conservative evangelicals closed ranks further around Trump on Sunday, Dec. 22, 2019. (AP Photo/ Evan Vucci, File))
Donald Trump

Sorgt auch nicht dafür, dass sich die Gemüter beruhigen: US-Präsident Donald Trump. Bild: AP

Am Freitag war ein Militärstützpunkt im nordirakischen Kirkuk mit 30 Raketen beschossen worden. Dabei starb ein US-Zivilist, der für die US-Armee arbeitete. Zudem wurden mehrere irakische und US-Soldaten verletzt. Nach Angaben eines irakischen Sicherheitsbeamten war der Raketenangriff genau auf den Bereich des Stützpunktes verübt worden, in dem sich die US-Soldaten aufhalten.

Seit Ende Oktober wurden mehrere Raketenangriffe auf Anlagen im Irak verübt, auf denen US-Soldaten oder US-Diplomaten stationiert sind. Niemand bekannte sich zu den Angriffen, die USA machten aber pro-iranische Milizen dafür verantwortlich.

Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran haben sich unter US-Präsident Donald Trump deutlich verschlechtert. Im Irak übt der Iran grossen Einfluss aus und versucht, die Bildung einer neuen Regierung zu beeinflussen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So berichteten die US-Zeitungen über Trumps Impeachment

Schafft es Trump im Amt zu bleiben?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Donald Trumps christliche Dschihadisten

Christliche Fundamentalisten waren mit dabei, als das Kapitol gestürmt wurde. Sie bilden einen zentralen Bestandteil von Trumps Kampftruppen – und sie sind brandgefährlich.

Kuhhörner, die Flagge der Südstaaten, Wikinger-Felle und Runen: All dies bringen wir in Verbindung mit den Chaoten, welche das Kapitol in Washington gestürmt haben. Wir denken an Neo-Nazis und weisse Herrenmenschen. Gerne übersehen wir die Vielzahl von christlichen Symbolen, die ebenfalls mitgeschleppt wurden, etwa Fahnen, auf denen die Liebe zu Christus verkündet wird.

Die gewalttätigen Proud Boys sind vor dem Sturm gar zum Gebet niedergekniet. Das ist kein Zufall. «Die Extremisten unter den …

Artikel lesen
Link zum Artikel