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Musician R. Kelly leaves his Chicago studio Friday night, Feb. 22, 2019, on his way to surrender to police. R&B star Kelly was taken into custody after arriving Friday night at a Chicago police precinct, hours after authorities announced multiple charges of aggravated sexual abuse involving four victims, including at least three between the ages of 13 and 17.  (Victor Hilitski/Chicago Sun-Times via AP)

Bild: AP/Chicago Sun-Times

Paar findet VHS-Kassette – es soll angeblich R. Kelly beim Missbrauch von Kindern zeigen



Im Fall des unter Missbrauchsverdacht stehenden US-Sängers R. Kelly ist nach Angaben einer Anwältin ein weiteres brisantes Video aufgetaucht. Es soll den Musiker beim sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. Der Anwalt Kellys weist die Vorwürfe zurück.

Gloria Allred (links) mit dem Finder der VHS-Kassette

Ein Ehepaar habe den Film bei sich zu Hause in einer Kiste mit alten VHS-Kassetten gefunden, sagte die Anwältin Gloria Allred, die mehrere mutmassliche Opfer Kellys vertritt, am Sonntag.

Allred rief mögliche Besitzer weiterer Videos mit ähnlichen Aufnahmen auf, sich bei ihr oder der Polizei zu melden. Es ist bereits das dritte bislang aufgetauchte Video, das Berichten zufolge Kelly beim Missbrauch von Minderjährigen zeigt.

«Das ist nicht er»

Kellys Anwalt wies die Anschuldigungen zurück. Die Frage hinter solchen Fällen sei doch, was los mit Leuten sei, die nach eigener Auffassung kinderpornografisches Material auf VHS-Kassette besässen und wie die Behörden darauf reagierten.

Der Nachrichtenagentur AP gegenüber beklagte der Anwalt, gerade sei mit Blick auf Kelly und den Anschuldigungen wohl «Hochsaison». Sein Mandant streite ab, auf sämtlichen Videos mit Minderjährigen zu sein. «Das ist nicht er», sagte er angesichts der allgemeinen Unsicherheit, ob es sich auf den Aufnahmen tatsächlich um Kelly handeln könnte.

R. Kelly unter Tränen im ersten Interview seit der Anklage:

Video: srf

Gegen Kaution auf freiem Fuss

Der 52-Jährige wird des schweren sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen beschuldigt. Betroffen sind vier Frauen, von denen drei zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Taten noch minderjährig waren. Gegen den durch Hits wie «I Believe I Can Fly» bekannten Musiker werden bereits seit zwei Jahrzehnten immer wieder Missbrauchsvorwürfe laut. 2002 wurde Anklage gegen ihn wegen Kinderpornografie erhoben, doch wurde er sechs Jahre später freigesprochen.

Im Januar wurde dann eine sechsteilige Dokumentarserie mit dem Titel «Surviving R. Kelly» ausgestrahlt. Darin wird ihm sexueller, seelischer und körperlicher Missbrauch von Mädchen und Frauen vorgeworfen. Kelly befindet sich derzeit gegen Kaution auf freiem Fuss. (sda/afp/ap)

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