International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Maduro geht nicht zur Uno-Vollversammlung – er schickt zwei Stellvertreter



Venezuela's President Nicolas Maduro addresses the UN Human Rights Council, during the special meeting of the Human Rights Council, at the European headquarters of the United Nations, in Geneva, Switzerland, Thursday, November 12, 2015. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Nicolás Maduro Bild: KEYSTONE

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wird nach eigenen Angaben dieses Jahr nicht an der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York teilnehmen. Stattdessen werden seine Stellvertreterin Delcy Rodríguez und Aussenminister Jorge Arreaza anreisen, um «die Stimme und die Wahrheit des venezolanischen Volkes» dort hinzutragen, wie Maduro am Donnerstag (Ortszeit) vor Mitgliedern der Jugendorganisation seiner sozialistischen Partei in Caracas sagte.

In New York werden die beiden Millionen Unterschriften gegen die US-Wirtschaftssanktionen vorlegen, wie Maduro in einem Tweet schrieb.

Der seit 2013 regierende Staatschef liefert sich seit Monaten mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó einen Kampf um die Macht in dem ölreichen, aber von einer politischen und wirtschaftlichen Krise gezeichneten Land. Millionen Menschen haben das Land bereits wegen des Mangels an Nahrungsmitteln und des angespannten politischen Klimas verlassen. Guaidó wird unter anderem von den USA unterstützt. Viele Länder haben ihn bereits als legitimen Übergangsstaatschef anerkannt, in Venezuela selbst allerdings sitzt Maduro weiter fest im Sattel.

Venezuela: Wie Maduro in nur sechs Tagen das Parlament kaltstellte

Die Uno-Vollversammlung beginnt am 17. September. Für den 26. September war Maduros Rede eingeplant, wie aus dem Programm hervorgeht. «Ich war dort letztes Jahr», sagte Maduro vor den jungen Parteimitgliedern weiter. «Dieses Jahr werde ich hierbleiben und mit Euch hier in Venezuela arbeiten.» (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Demonstrationen in Caracas

«Leute sterben in Spitälern»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

So gefährlich sind die Trump-Terroristen

Es gibt geschätzte 15 Millionen gewaltbereite Trump-Anhänger in den USA. Das sind die wichtigsten Gruppierungen.

Als Michael Cohen, Trumps Ex-Anwalt, bei einem Hearing im Kongress auftrat, erklärte er, dass sein ehemaliger Chef niemals direkte Befehle erteile. Stattdessen gebe Trump vage Anweisungen, deren Bedeutung jedoch allen klar sei.

Im Englischen nennt man dies «dog whistle». Wie bei der Hundepfeife werden die Signale von denen verstanden, die sie verstehen müssen.

Eine der bekanntesten verschlüsselten Botschaften an seine Fans war Trumps berüchtigte Birther-Kampagne gegen Barack Obama. Seine …

Artikel lesen
Link zum Artikel