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CORRECTS DATE AND SITUATION OF PHOTO TO 1983 WEDDING RECEPTION, NOT 1982 FUNERAL - FILE - In this Tuesday, Aug. 16, 1983 file photo, actress Carrie Fisher and singer Paul Simon stand together at their apartment in New York during their wedding reception. On Tuesday, Dec. 27, 2016, a publicist said Fisher has died at the age of 60. (AP Photo/Mario Suriani)

Hochzeit anno 1983: Carrie Fisher war ein knappes Jahr mit dem Sänger Paul Simon verheiratet.  Bild: Marty Lederhandler/AP/KEYSTONE

Carrie Fisher: Ein Leben in Hollywoods Licht und Schatten

Berühmt wurde sie als furchtlose Prinzessin Leia in der «Star Wars»-Saga. Nun ist die US-Schauspielerin Carrie Fisher mit 60 Jahren gestorben.



Hollywood war Carrie Fishers Leben. In der Filmmetropole als Tochter von Promis geboren, wurde sie schon mit 20 zum Star. Fisher spielte in mehr als 40 Filmen mit, kämpfte aber auch gegen Alkohol- und Drogensucht.

Als heroische Prinzessin Leia in der «Star Wars»-Serie wurde Carrie Fisher berühmt. Damals war die US-Schauspielerin, Tochter der Hollywood-Promis Debbie Reynolds und Eddie Fisher, gerade 20.

Das Leben der Carrie Fisher Video: watson.ch/can

Im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karriere drehte sie mit Grössen wie Laurence Olivier, John und James Belushi, Woody Allen, Warren Beatty, Julie Andrews und Joanne Woodward. Auch am Broadway und auf anderen Bühnen war sie zu Hause.

FILE - In this Jan. 2, 1957 file photo, Eddie Fisher and Debbie Reynolds hold their baby daughter, Carrie Frances Fisher, as the pose for a photo in the Hollywood area of Los Angeles. On Tuesday, Dec. 27, 2016, a publicist says Carrie Fisher has died at the age of 60. (AP Photo, File)

Einen Sänger zum Vater, eine Schauspielerin zur Mutter: Eddie Fisher und Debbie Reynolds. Bild: ASSOCIATED PRESS/AP

Tochter von Promis

Noch 2016 hatte sich Fisher zusammen mit ihrer 84-jährigen Mutter Reynolds für die HBO-Dokumentation «Bright Lights: Starring Carrie Fisher und Debbie Reynolds» filmen und interviewen lassen. Mutter und Tochter wohnten zuletzt nebeneinander und sahen sich fast täglich – sie verheimlichten aber auch ihr oft angespanntes Verhältnis nicht.

Fishers Vater, der Sänger Eddie Fisher (1928-2010), hatte die Familie bald nach der Geburt der gemeinsamen Tochter verlassen und Elizabeth Taylor geheiratet.

Carrie Fisher war 15, als sie die Schule aufgab und mit der Mutter in dem Broadway-Revival «Irene» auftrat. Ihr Filmdebüt folgte zwei Jahre später neben Warren Beatty, Julie Christie und Goldie Hawn in «Shampoo».

Actress Debbie Reynolds poses with her daughter actress Carrie Fisher backstage after accepting her Lifetime Achievement award at the 21st annual Screen Actors Guild Awards in Los Angeles, California January 25, 2015.  REUTERS/Mike Blake (UNITED STATES - Tags: ENTERTAINMENT) (SAGAWARDS-BACKSTAGE)

Mutter und Tochter vereint: Noch 2016 hatte sich Fisher zusammen mit ihrer 84-jährigen Mutter Reynolds für die HBO-Dokumentation «Bright Lights: Starring Carrie Fisher und Debbie Reynolds» filmen und interviewen lassen. Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Unverwechselbare Prinzessin Leia: Weisse Kostüme und zu Schnecken gedrehte Zöpfe. 

Dass sie während der Dreharbeiten von George Lucas «Star Wars»-Trilogie eine Affäre mit dem verheirateten Harrison Ford hatte, verriet Fisher erst kürzlich in ihrer Autobiografie «The Princess Diarist».

Später war sie ein knappes Jahr (1983-1984) mit dem Sänger Paul Simon verheiratet und hatte eine Tochter, Billie Catherine Lourd, mit dem Künstleragenten Bryan Lourd.

Zum Sex-Symbol wurde sie durch einen goldenen Bikini, den sie als Gefangene von Jabba the Hutt trug, den sie schliesslich tötete.

Mehr als 40 Filme

Fisher spielte in mehr als 40 Filmen mit, so in «Blues Brothers», «Harry und Sally» und «Lieblingsfeinde – Eine Seifenoper». Ausserdem war sie im Fernsehen beliebt, schrieb Romane und arbeitete an Drehbüchern mit.

Ihre Autobiografie «Wishful Drinking» wurde als Dokumentation verfilmt und von Fisher in Ein-Personen-Shows auf Bühnen in Los Angeles, New York und Boston aufgeführt. Ihr erster Roman, «Grüsse aus Hollywood», wurde 1990 mit Meryl Streep, Shirley McLaine und Dennis Quaid in den Hauptrollen verfilmt.

«Please don't kill us!» Carrie Fisher in einer Szene im Film «Blues Brothers». 

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Video: YouTube/Tim2muntU

Trotz oder auch wegen des Ruhms waren die 80er Jahre für Fisher eine Zeit der Drogenprobleme und Depressionen – und mehrerer Filmflops. Auch wenn sie für ihren Auftritt in der Filmkomödie «Harry und Sally» (1989) gelobt wurde, kehrte sie der Schauspielerei schliesslich den Rücken und begann mit dem Schreiben. Als Co-Autorin arbeitete sie an mehreren Drehbüchern mit, darunter «Sister Act» (1992) und «The Wedding Singer» (1998).

In Interviews mit den Sendern ABC und BBC schilderte Fisher, wie schwer der Druck der Unterhaltungsindustrie auf ihr lastete. Sie habe in Alkohol, Kokain und Medikamenten Zuflucht gesucht, erzählte sie. Auch in einigen von Fishers Romanen geht es um Drogen- und Alkoholmissbrauch.

Herzinfarkt auf Flug

Ende Dezember erlitt Fisher auf dem Flug von London kurz vor Los Angeles einen schweren Herzinfarkt. Nach Angaben der Fluggesellschaft United Airlines schlugen die Flugbegleiter Alarm, weil eine Passagierin in der Luft das Bewusstsein verloren hatte und auf Massnahmen an Bord «nicht reagierte».

Nach der Landung konnten Rettungshelfer mit der nötigen Ausrüstung sie wieder zurückholen, berichtete unter anderen die «Los Angeles Times». Nun starb sie wenige Tage später, wie mehrere Medien unter Berufung auf die Familie berichteten. Fishers Tochter Billie Lourd schreibt über ihre Mutter: «Die Welt hat sie geliebt.» (ohe/sda/dpa)

Momente aus dem Leben von Carrie Fisher

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Momente aus dem Leben von Carrie Fisher
quelle: associated press/ap
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