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Vorbereitung auf eine Militärparade vor dem Schweriner Schloss. In Mecklenburg-Vorpommern fanden Ermittler Munition, die auch aus Bundeswehr-Spezialeinheiten stammt.  Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:

Vorbereitung auf eine Militärparade vor dem Schweriner Schloss. In Mecklenburg-Vorpommern fanden Ermittler Munition, die von Bundeswehr-Spezialeinheiten stammt. Bild: obs/ZDF/Felix Korfmann

Wie rechtsextreme Elite-Soldaten und Polizisten für den «Tag X» planen

Politik und Verantwortliche gehen nur halbherzig gegen rechtsextreme Verschwörer innerhalb der deutschen Armee und Polizei vor. Eine aktuelle ZDF-Doku zeigt Erschreckendes.



Die Planungen rechtsextremer Kreise für einen Umsturz in Deutschland waren weiter fortgeschritten als bislang bekannt. Dies zeigen Recherchen, die in der aktuellen Corona-Krise zusätzliche Brisanz erhalten.

Der Journalist Dirk Laabs («ZDFzoom») belegt, dass illegal Munition beiseite geschafft, Waffen gehortet und ganz konkret Pläne geschmiedet wurden für den «Tag X».

Der öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat am Mittwochabend seine Dokumentation «Angriff von innen» ausgestrahlt. Der halbstündige Film ist in der Online-Mediathek verfügbar und kann von der Schweiz aus abgerufen werden.

Die Corona-Pandemie weckt bei deutschen Politikern wie der Bundesparlamentarierin Martina Renner (Die Linke) ungute Gefühle. Im Interview mit dem ZDF sagte sie:

«Ein Traum aus der Sicht dieser rechten Umstürzler. Ich kann mir manchmal gar nicht vorstellen, dass die noch ruhig sitzen können.»

Was ist «Tag X»?

Die Verschwörer meinen damit den Zeitpunkt, wenn es zum Zusammenbruch der staatlichen Ordnung kommt.

Aktive Kommandosoldaten nutzten ihr Wissen, um zu planen, wie man die Macht vom Staat am «Tag X» übernehmen kann.

ZDF-Recherchen zeigen, dass die Rechtsextremisten auf eine krisenhafte Situation warten, um den «Tag X» auszurufen. Dann wollen sich die Verschwörer an zuvor festgelegten Treffpunkten zusammenfinden, um loszuschlagen. Ein solcher Treffpunkt liegt auf einem Truppenübungsplatz im Bundesland Baden-Württemberg, unweit der Schweiz.

Bild

Sogenannte Führungspersonen sollen dieses Abzeichen (Patch) tragen, das Zeichen unten rechts soll als Erkennung dienen für den Tag X.

Was die schwer bewaffneten Verschwörer genau vorhatten, ist nicht im Detail bekannt. Ihre Materialbeschaffungen und frühere Berichte lassen nichts Gutes erahnen.

Leichensäcke und Löschkalk

«Nordkreuz» nannte sich eine Gruppe von über 50 rechtsextremen deutschen Preppern, die sich unter anderem mit der Beschaffung von Leichensäcken und Löschkalk auf die Massentötung von politischen Gegnern vorbereitet haben soll. Die Gruppierung bildete sich Anfang 2016 in Mecklenburg-Vorpommern und wurde im August 2017 bekannt.

Die staatlichen Terrorermittlungen richteten sich vor allem gegen den rechtsextremen Oberleutnant der Bundeswehr Franco A. Dieser sagte in einer Vernehmung aus, eine überwiegend aus ehemaligen Elitesoldaten bestehende Gruppe «Nord» bereite sich gezielt auf den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung an einem «Tag X» vor.

«Nordkreuz» war mit «Südkreuz», «Westkreuz» und ähnlichen Gruppen Teil des rechtsextremen Hannibal-Netzwerks, das 2018 entdeckt wurde. Es führten auch Verbindungen in die Schweiz. Administrator unter dem Decknamen Hannibal war der Bundeswehrsoldat André S., ein früheres Mitglied im Kommando Spezialkräfte (KSK).
Quelle: wikipedia.de

Die jüngsten ZDF-Recherchen zeigten:

«Viele der angeblichen Einzelfälle bei Polizei und Bundeswehr hängen zusammen.»

Welche Beweise gibt es?

Im Juni 2019 wurden mehrere aktive und ehemalige Spezialkräfte der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern verhaftet, wie das ZDF in einer Zusammenfassung schreibt. Ein Vorwurf: Die Gruppe habe einem der Beschuldigten in grosser Menge Munition besorgt, Teile davon illegal. Es handelte sich zum Teil um Spezialmunition, die Schutzwesten durchdringen kann und für normale Bürger nicht erhältlich sein sollte.

Mutmasslicher Kopf der Gruppe war ein suspendiertes SEK-Mitglied der Polizei Mecklenburg-Vorpommern. Bei ihm hätten die Ermittler nicht nur Zehntausende Schuss Munition gefunden, sondern auch eine bei der Bundespolizei entwendete Maschinenpistole.

Die ZDF-Recherchen belegten: Die Munition stammte von Bundeswehr- und Polizei-Spezialeinheiten aus ganz Deutschland. Allein aus Nordrhein-Westfalen kamen 1200 Schuss, aber auch Munition, die ursprünglich aus Bayern stammte, wurde in Mecklenburg-Vorpommern gefunden.

Bild

Die Herkunft der militärischen Spezialmunition. screenshot: zdf

Wie reagieren die Verantwortlichen?

Seit Jahren werde die Sorge vor rechten Soldaten und Polizisten immer grösser, hält das ZDF fest. Ende 2019 habe der deutsche Innenminister Horst Seehofer angekündigt, Hunderte neue Stellen zu schaffen im Kampf gegen die rechte Unterwanderung, unter anderem beim deutschen Bundeskriminalamt (BKA). Doch zu den neuen Erkenntnissen des ZDF wollten sich weder der Minister noch Sprecher der diversen bundesdeutschen Sicherheitsbehörden äussern.

Anfragen von «ZDFzoom» an das Waffenamt Duisburg und das bayerische Innenministerium konnten die Hintergründe für das Verschwinden der Munition nicht klären.

Für den Abgeordneten im bayerischen Landtag, Florian Ritter, SPD, sei das unverständlich. Er sagt:

«Wir haben es hier mit einer terroristischen Struktur zu tun. Und wenn es hier Munitionsflüsse gibt oder Waffenflüsse aus deutschen Behörden, bayerischen Behörden in solche Strukturen rein, dann muss man natürlich da ganz massiv hinterher sein, um diese Strukturen aufzudecken.»

Einzelne Behörden in den Bundesländern verweisen auf die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft Schwerin, die wiederum verweist auf anhaltende Ermittlungen.

Wie schlimm ist es?

Der deutsche Politiker Konstantin von Notz, Innenexperte vom Bündnis 90/Die Grünen, warnt:

«Die Gefahr ist nicht gebannt, die Strukturen bleiben da, wie es sie jahrzehntelang gegeben hat in Deutschland, das muss man auch mal ganz klar sagen. Aber sie sind eben derzeit von einer ganz besonderen Gefährlichkeit.»

Gemäss ZDF-Bericht könnte es sich um fast 2000 Gleichgesinnte handeln, wie aus einer E-Mail hervorgehe. Es sei «ein weites Netz über Europa angelegt» worden.

Es fanden Treffen statt, an denen Polizisten von Sondereinheiten teilnahmen. Aber auch Elite-Soldaten, etwa vom Kommando Spezialkräfte (KSK), waren laut Recherche beteiligt.

Bei dieser militärischen Spezialeinheit könnte es sich um eine Keimzelle für Rechtsextremisten handeln, es gab auch schon in der Vergangenheit wiederholt Berichte über Unterwanderungen. Ein früherer Kommandant fiel mit fragwürdigen Äusserungen zur Wehrmacht auf und musste gehen.

Der KSK-Verband und seine Operationen unterliegen einer besonderen militärischen Geheimhaltung, was die parlamentarische Aufsicht und Kontrollen erschwert. Es brauche einen nüchternen, normaleren Blick auf das, was militärische Spezialeinheiten tun, wird nun aus der Politik gefordert.

Diese Aura des ‹Alles was wir hier tun, ist geheim und wenn Sie wüssten, was wir hier machen›, das geht nicht.

Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des deutschen Bundestages, SPD-Politiker

Quellen

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144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • YvesM 16.04.2020 22:03
    Highlight Highlight Und wer das Gefühl hat, in der Schweiz und der Schweizer Armee gäbe es keine solchen Schwachmatten, der irrt gewaltig.
    • bonpris 17.04.2020 10:55
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • pamayer 16.04.2020 21:12
    Highlight Highlight laut franziska schutzbach hat die schleichende `normalisierung`rechtsextremer inhalte in talkshows und ähnlichen plattformen system und strategie.
    so, wie hierzulande die svp den ausdruck `sozialschmarotzer`leider tief verwurzelt, so dass sozialhilfebezüger*innen sich vorkommen müssen wie die letzte sau.
    und - zurück in deutschland - mehrere politiker*innen gebetsmühlenartig von einzelfällen sprachen (morde in hanau). die idee, dass die rechten, nicht dumm, sich vernetzen, durfte auf keinen fall gedacht werden.
    zu gut deutsch: zu viele nazi sympathisant*innen an wichtigen posten.
    • Varanasi 17.04.2020 08:52
      Highlight Highlight Das stimmt nicht.
      Kein führender Politiker in Deutschland sprach bezogen auf Hanau von einem Einzelfall, im Gegenteil.
      Das waren ausnahmslos Gesinnungsgenossen der AfD.
      Und diese stehen aber wohl nicht an wichtigen Posten und das ist auch gut so!
  • Joss 16.04.2020 20:02
    Highlight Highlight Nur versetzen reicht nicht.
    Das sind Vorbereitungshandlungen zu schwersten Straftaten (Mord, Entführung etc.).
    Da sollten auch schwerste Strafen ausgesprochen werden.
    Aber es handelt sich ja sicher um "verdiente" Beamte. Die Geschichte zeigt, da muss man schon ein wenig mit Augenmass handeln.
    Also, Faschisten ja, aber halt verbeamtete.
  • CalibriLight 16.04.2020 19:05
    Highlight Highlight Eigentlich am schlimmsten sind die Verharmloser solcher fanatischer Rechtsextremer, denn sie bereiten den Nährboden, auf dem dieses Gedankengut wachsen kann.
  • 0ldNicehand 16.04.2020 18:06
    Highlight Highlight Deutschland hat in etwa gleich viele aktive Soldaten wie CH, was eigtl. schon erstaunlich ist. D hat deutlich weniger (innert kurzer Zeit) aktivierbare Reserven. Wir haben ca. 2 Mio Dienst-Waffen in CH, auch deutlich mehr als D.
    Also einfach abwarten und wenn die Kacke im Norden richtig dampft, zuschlagen und unser Gebiet min. um Bayern erweitern. Wäre wohl so krass unerwartet, könnte sogar gelingen..^^

    *Ironie off - für die's nicht selbst gemerkt haben.
    • Booker 17.04.2020 07:20
      Highlight Highlight Naja – falls es Dir neu ist: D hat die NATO im Hintergrund und wir nichts. Das ist der grosse Unterschied.
  • Josef Keuner 16.04.2020 15:56
    Highlight Highlight Woher hat denn die Hannibal-Truppe mit ihren Ex-Spezialkräften ihre Ideen für den Tag X? Von ihren Arbeitgebern, den Superreichen. ( https://onezero.medium.com/survival-of-the-richest-9ef6cddd0cc1 )
    Die Reichen machen sich Sorgen, wie sie sich vor ihrer Prätorianergarde schützen können. Aber das ist nicht das alte Rom, sondern ein "Hochleistungsmotor" (BMI). Da ist die alte APPD-Forderung doch realistischer als die Prepper und TagXer: Dreiteilung der BRD in„Anarchistische Pogo-Zone“; „Spießige Bürger-Zone (SBZ)“ und den „Gewalterlebnispark" für Nazis und TagXer, da dürfen die dann gerne sein.
  • Lowend 16.04.2020 15:52
    Highlight Highlight Eine Frage hätte ich einfach noch. Warum können sich die nationalkonservativen Schreiber hier im Forum nicht ein für allemal ganz klar von Rechtsextremisten distanzieren?

    Es ist genau dieses Verständnis für potentielle Mörder, das den antidemokratischen Kräften einen Nährboden gibt und sie stark und gefährlich macht.

    Wollt ihr wirklich, dass diese wirren Rechtsterroristen irgendwann an die Macht kommen? Man könnte es fast meinen!

    PS: Wer jetzt mit den Autonomen kommen will, soll sich bewusst sein, dass deren Aktionen auch von Links denkenden wie mir immer wieder klar abgelehnt wurden.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.04.2020 17:09
      Highlight Highlight Ich habe weiter unten schon geschrieben, dass die jetzt das tun sollen, was sie seinerzeit von Muslimen gefordert haben. Aber scheinbar sollen das nur die anderen.....
    • Lowend 16.04.2020 17:28
      Highlight Highlight Das Distanzieren wäre ja das eine, aber die Begeisterung und offene Sympathie, die diesen Rechtsterroristen immer wieder gezeigt wird, ist echt erschreckend! Man hat gar das Gefühl, einige würden am liebsten solchen Gruppierungen beitreten.
    • Electric Elefant 16.04.2020 18:04
      Highlight Highlight Naja, soviel Selbstreflexion darf man von den Nationalkonservativen (was sehr nett ausgedrückt ist - ich würde die eher Ewiggestrige und Brauntrolle nennen) wohl nicht erwarten...
      Lieber wird verharmlost oder auf kriminelle Migranten verwiesen - offenbar finden diese Leute rechtsextreme Umtriebe nicht schlimm, verständlich oder sogar unterstützenswert! Einfach nur armselig!
  • bonpris 16.04.2020 14:56
    Highlight Highlight Was ist falsch daran, wenn besorgte Bürger für den Katastrophenfall vorsorgen?
    • manhunt 16.04.2020 15:43
      Highlight Highlight mit tötungslisten für politisch unliebsame, särgen und löschkalk?
    • Grabeskaelte 16.04.2020 15:51
      Highlight Highlight Dass die Bürger in einem der reichsten Länder der Welt besorgt sind...?
    • Magnum 16.04.2020 16:00
      Highlight Highlight Wenn «besorgte Bürger» (danke für die Verwendung dieser in einschlägigen Kreisen verharmlosenden Chiffre...) Todeslisten mit missliebigen Politikern erstellen, dazu Leichensäcke, Löschkalk und Munition, die auch kugelsichere Westen durchschlägt, dann ist das eben keine Vorbereitung auf einen Katastrophenfall, sondern ein offensichtliches Bestreben, einen solchen Katastrophenfall aktiv herbei zu führen.

      Deine Verharmlosung solcher Umtriebe ist so widerlich wie Deine Verachtung gegenüber Rentnern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 16.04.2020 14:45
    Highlight Highlight Viele hier haben gegen eine Abschaffung der Wehrpflicht gestimmt, weil sie Angst hatten, dass so etwas passiert.

    Das ist doch unlogisch. Die rennen ja auch nicht rum und sagen: Schaut her wir haben einen Tag x Plan. Es ist genau so verdeckt wie bei uns und auch hier verschwindet ständig Kampfgerät.

    Die Milizarmee hat genau gar keinen Einfluss auf die Situation. Wenn sich Rechte gruppieren wollen, tun sie es.

    Einzig keine Armee zu haben, könnte dieses und viele andere Probleme lösen.
    • reaper54 16.04.2020 15:41
      Highlight Highlight Und dann würden sich linke und rechte Milizen bekriegen?!
      NIEMALS, das Gewaltmonopol gehört dem Staat!
      Genau wie die Aufgabe seine Bürger zu schützen, geschweige denn die ganzen Logistischen Dienstleistungen welche die Armee beispielsweise für Polizeikorps und andere erbringt. Die Schweiz braucht eine Armee!
    • Satan Claws 16.04.2020 15:53
      Highlight Highlight @reaper54
      "Und dann würden sich linke und rechte Milizen bekriegen?!"

      Womit?

      "Genau wie die Aufgabe seine Bürger zu schützen, geschweige denn die ganzen Logistischen Dienstleistungen"

      Habe ich gesagt man soll die Polizei und den Zivilschutz abschaffen?

      Dazu kommt man hätte viel mehr Ressourcen um Terrornetzwerke zu überwachen, weil mehr in die Polizei investiert werden könnte.

      Mit besserem Mazerial wären Einsätze vom Zivilschutz noch viel effizienter.

      Sie haben keinen einzigen Grund genannt der eine Armee rechtfertigt. Bravo.
      PS glauben Sie auf solche Antworten war ich nicht vorbereitet?
    • Sälüzäme 16.04.2020 17:34
      Highlight Highlight Die Geschichte lehrt uns: jedes Land hat eine Armee, ist es nicht die Eigene dann eine Fremde. Über die Aufgaben der Armee nebst der Landesverteidigung soll und muss man diskutieren, schon aus dem Grunde, das sich die Bedrohungslagen und Ansprüche immer wieder ändern. Ein stehendes Heer ist für unsere Bevölkerung ungefährlich und bietet ihr Schutz. Radikale Spinner haben es dadurch auch schwerer, ihren Mist einfach so durchzusetzen. Wie heisst es so schön: wer Frieden will bereite sich auf den Krieg vor. Ob man das Gut findet oder nicht, der Mensch ist so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dark Circle 16.04.2020 14:15
    Highlight Highlight Und in diesem Zug bitte diesen Uniter-Verein ganz gut in den Augen behalten!
  • El Vals del Obrero 16.04.2020 14:09
    Highlight Highlight Das ist letztendlich der Grund, dass ich in der Schweiz - schweren Herzens - gegen die Abschaffung der Wehrpflicht war.
  • Siru 16.04.2020 13:18
    Highlight Highlight Hat sich inzwischen das Gesetz geändert, so dass Rechtsextremismus als mögliche terrroristische Gefahr angesehen wird, wie es bei Linksextremismus schon seit Jahren der Fall ist?
    Bisher war es so, dass der NDB jeden des Linksextremismus verdächtigen (z.B. Farbbeutelwerfer) überwachen darf, aber einen Rechtsextremen, der Waffen hortet und das Nazikreuz auf die Heckscheibe klebt, nicht.

    Streng hierarchische Behörden locken die nach Hierarchie lechzenden Rechtsextremen an. Deshalb gilt es endlich die grosse Gefahr von Rechts als das einzustufen.
  • Hierundjetzt 16.04.2020 13:06
    Highlight Highlight Deutschland 2020 ist ein offenes solidarisches Nachbarland mit einem sehr guten Rechtssystem.

    Es gibt solche infantile Strukturen auch in Frankreich, Spanien und Italien.

    Nur werden diese dort nicht verfolgt.
    • Saraina 16.04.2020 14:26
      Highlight Highlight Von infantil kann keine Rede sein. Das sind Profis aus Militär und Sicherheitskräften. Die AfD liefert die Ideologie für die Masse.
  • Amateurschreiber 16.04.2020 13:06
    Highlight Highlight Selbst im schlimmsten Fall wäre es aber trotzdem nur ein Zwergenaufstand. Das Leben ist kein Hollywoodfilm, wo eine Handvoll Elitekämpfer mit leichten Waffen und ein bisschen Sprengstoff ganze Militärbasen zerstören oder Regierungen stürzen können.
    Sie könn(t)en zwar zahlreiche Attentate oder Anschläge verüben, aber nicht die Macht übernehmen. Dazu müssten sie entweder eine Mehrheit des Volkes hinter sich oder die Unterstützung der Armee haben.
    Die Geschichte hat gezeigt, dass wenn solche "Trötzler" tatsächlich aktiv werden, sie beim Volk eher auf Ablehnung stossen (KKK, RAF, IS, IRA).
    • manhunt 16.04.2020 15:41
      Highlight Highlight deutschland hat keine armee, welche in 12h einsatzbereit wäre.
      mit 2000 gewillten, welche dazu noch in spezialeinheiten dienen/gedient haben, ist ganz schnell ganz grosses chaos angerichtet. zumal sich diese 2000 garantiert auf die unterstützung von sympathisanten verlassen könnten. wenn man bedenkt, wieviele in deutschland dem rechtsstaat und der regierung die legitimität absprechen, sind das schnell ein paar zehntausend.
      orchestriert von spezialisten, welche ganz genau über allfällige gegenwehr bescheid wissen, ist das dann ganz sicher mehr, als bloss ein zwergenaufstand.
    • Mafi 16.04.2020 16:41
      Highlight Highlight Ich möchte dich an den Bürgerbräukellerputsch erinnern, welcher (wohlbemerkt in einem viel instabileren Deutschland) passiert ist, und zwar ohne grosse Folgen. Nur, 10 Jahre später, war Hitler auf dem besten Weg zum Führer.

      Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Hitlerputsch
    • Ökonometriker 16.04.2020 16:53
      Highlight Highlight @Amateurschreiber: und wie kam der Hitler an die Macht? Und wie kam Mao Zedong an die Macht? Von den unzähligen kleineren Beispielen in Südamerika, Südostasien und Afrika ganz zu schweigen...

      Solche extremistischen Elitekämpfer können mit Guerilla-Aktionen Angst und Schrecken verbreiten, sodass dann plötzlich die Demokratie abgeschafft werden kann. Beliebt sind auch Angriffe unter falscher Flagg: der starke Führer sagt er braucht Notrecht, will ja die Terroranschläge hinter denen am Ende (hier Sündenbock einfügen) steckt unterbinden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 16.04.2020 13:03
    Highlight Highlight Dieses Abzeichen...
    Play Icon
    • Magnum 16.04.2020 15:56
      Highlight Highlight Naja, der Totenkopf mit den Tentakeln hat mich nun mehr an Hydra aus Captain America erinnert. Aber klar, am Totenkopf der SS orientieren sich viele, die alle Menschen hassen, die nicht genauso sind und ticken wie sie. Und die Hydra-Organisation ist ja im Film auch ein Mix aus alten und neuen Nazis.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.04.2020 13:01
    Highlight Highlight Dass die Polizei in Deutschland auf dem rechten Auge blind ist, weiss man nicht erst seit NSU.

    Während dem Weltkrieg hat das Hamburger Polizei-Battalion in Litauen gewütet, 50'000 Menschen umgebracht, die die falsche Rasse, Religion oder zu wenig arisch ausgesehen haben.

    Wer glaubt nach 1945 sei dieser Geist einfach verschwunden, Irrtum. Die meisten von denen durften ganz normal weiterarbeiten und ihre menschen- und demokratiefeindliche Einstellung an die nächste Generation weitergegeben.

    Jetzt kommt sicher einer und schreibt, aber 'Linke' sind auch schlimm, haben einen Zug besprayt.
    • Hierundjetzt 16.04.2020 14:22
      Highlight Highlight Ok. 1945. Die Täter sind jetzt ca. 100 Jahre alt.

      Diese Geschichte muss immer in Erinnerung bleiben.

      Unsere Nachbarn (im Gegensatz zu Japan!) haben sich Ihrer Vergangenheit gestellt. Man kann ihnen vieles vorwerfen aber das nicht.

      2015 vergessen was Deutschland geleistet hat? Eben.



    • Varanasi 16.04.2020 14:40
      Highlight Highlight Das hat sich seit dem Rausschmiss von Herrn Maassen als Verfassungsschutzchef doch, Gott sei Dank, gebessert.
      Auch Seehofer ist inzwischen aufgewacht. Ich persönlich bin sicher, dass da jetzt mehr hingeschaut wird.
      Das sieht man auch daran, dass mehr aufgedeckt und beobachtet wird (Nazi-Skandal Frankfurter Polizei, Verbot Combat 18, AFD Flügel Beobachtung usw).
    • Liselote Meier 17.04.2020 10:25
      Highlight Highlight @Hierundjetzt; Na, na da gibt es eine Kontinuität bis heute.

      Fremde Heere Ost => Gruppe Gehlen => Bundesnachrichtendienst.

      Gehlen war Chef der Abteilung Fremde Heere Ost schon während der Operation Barbarossa und war bis 1968 Leiter des BND. Der Grossteil bestand aus dem Personal vom Fremde Heere Ost, Gestapo und SS aufgestellt unter Duldung der USA Zwecks Ressourcen-Nutzung im Kalten Krieg.

      Der BND wurde auf einem braunen Fundament errichtet und das wirkt eben bis heute nach.
  • Der Schütze 16.04.2020 12:45
    Highlight Highlight 1200 Schuss? Those are rookienumbers! Ich habe als Schütze ca 5000 Schuss für alle Kaliber die ich schiesse, zuhause... Panzerbrechende Spezialmunition ist auch nur ein reisserischer Ausdruck. Eine normale Polizeiweste (Schutzklasse IIIA) kann auch von jedem STGW durchschlagen werden. Oder einer Jagdwaffe. Alles eine Frage der Geschossgeschwindigkeit.
    • De-Saint-Ex 16.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Danke, dass Du‘s mir vorweg nimmst. Wollte gerade schreiben, dass das Waffenpotential in der Schweiz um ein Vielfaches höher sein dürfte...
    • aglio e olio 16.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Die können wohl besser schiessen, dann kommt man auch mit weniger aus.
      Wofür braucht man 5000 Schuss Munition?
    • Forest 16.04.2020 13:41
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex

      Ja kann schon sein. Nur ist ein solcher Tag X bei uns unmöglich, da wir eine Gewaltenteilung haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 16.04.2020 12:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bonpris 16.04.2020 15:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • banda69 16.04.2020 12:01
    Highlight Highlight Wenn ich solche Artikel lese, muss ich zwangsläufig an den rechtsgerichteten Walliser SVP-Spitzenpolitiker (und Gedichtlischreiberling) denken. Er hat bei sich daheim eine Reichskriegsflagge hängen. Ja genau, weil er sie schön findet.

    Und ja, die rechtsgerichtete SVP ist eine gefährliche Partei.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/was-macht-eine-reichskriegsflagge-in-freysingers-buero
    • banda69 16.04.2020 12:54
      Highlight Highlight @chrigi

      Sie finden die Reichskriegsflagge also ok? So ok wie SVP-Führer Christoph Blocher das Konzert mit tausenden von Nazis verharmlost und gutgeheissen hat?

      Das alles hat nichts mit anderer Meinung zu tun. Wer Nazis verharmlost, ist entweder ungebildet oder gefährlich.

      Und ja. Die SVP ist eine gefährliche Partei.
    • Varanasi 16.04.2020 12:58
      Highlight Highlight Die AfD ist nicht gefährlich?
      Uh, da bewegst du dich auf dünnem Eis.
      Warum wird ihr Flügel dann wohl vom Verfassungsschutz als rechtsextrem benannt?
      Höcke und Konsorten sind brandgefährlich. Da diese nicht ausgeschlossen werden, sondern im Gegenteil der Flügel nun in der Partei integriert, zeigt das umso mehr.
      Bald wird Meuthen, als letzter Kritiker, dann noch rausgeschmissen. Sie arbeiten schon dran.
    • Yamamoto /// FCK NZS 16.04.2020 13:05
      Highlight Highlight @Chrigi-B Bei der AfD ist nicht eine "klitzekleine" Minderheit gefährlich, sondern gemäss den Behörden ein Drittel (der sog. Flügel). Da der Verfassungsschutz auf dem rechten Auge blind ist, können wir getrost davon ausgehen, dass es sich dabei um eine äusserst restriktive Schätzung handelt. Auch unter den JSVPlern gibt es zahlreiche Nazis. Dazu reicht es aus, die Profile einiger JSVPler auf Facebook zu suchen und ihre Likes und Freunde zu studieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 16.04.2020 11:49
    Highlight Highlight Was dachten die denn? Die labern bloss dumm rum und sammeln lediglich Originalausgaben von „mein Kampf“ und Nazi-Embleme? Nicht nur „planen“, diese bereiten sich akribisch darauf vor! In den USA haben sie sich längst zu Milizarmeen zusammengetan. Müssen wir in Europa wirklich warten, bis diese Sch.... Faschisten wieder richtig zuschlagen? Wacht endlich auf!
  • Samurai Gra 16.04.2020 11:28
    Highlight Highlight Alles Nette Menschen und Einzelnen dieser Netten Menschen geht hin und wieder die Sicherung durch...

    Die Verharmlosung dieser Terrorgruppe geht mir sowas von auf den Kecks
  • Lowend 16.04.2020 11:28
    Highlight Highlight Das ist kein deutsches Problem. Die Verbindungen in die Schweiz werden hier nicht einmal thematisiert. Auch der Film liess diese Verbindungen in's benachbarte Ausland aus, aber wenn man sieht, wie ungehindert Uniter e.V., die dem Hannibal-Netzwerk nahestehen, in der Schweiz agiert, könnte einem Angst und Bange werden.

    Der Schweizer NDB schätzt Uniter aber bisher nicht als gefährlich ein. Der NDB ist vermutlich auf dem rechten Auge wirklich blind.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Uniter
    • McStem 16.04.2020 12:11
      Highlight Highlight Das ist weitgehend verbreitet, dass Geheimdienste, Polizei, etc. das rechte Spektrum unterschätzen.
      Man geht gegen die beinahe inexistente Bedrohung* für den Staat von Alternativ-Linken und Islamisten vor. Währenddessen können sich rechte Kreise weitgehend unbehelligt organisieren und bewaffnen.

      *Um whataboutism vorzubeugen: Ja, man muss linke Gewalttäter verfolgen. Ja, man muss Terroristen festnehmen. Nur das Verhältnis der Anstrengungen stimmt nicht.
    • Lowend 16.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Vor allem unterwandern die linken Extremisten und die Islamisten nicht die staatlichen Institutionen! Da liegt der ganz grosse Unterschied!

      Vielleicht ist der Staat ja gerade deshalb auf dem rechten Auge blind, weil dieses Krebsgeschwür des Rechtsextremismus seine Organe durch und durch befallen hat und schon Metastasen bildet?
    • cal1ban 16.04.2020 12:53
      Highlight Highlight Beinahe inexistente Bedrohung ist absolut untertrieben. Ein aktuelles Beispiel: Zudem sollen sie einen Angriff per Gleitschirm durchgespielt haben. „Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen stand ein Anschlag in Deutschland aber nicht unmittelbar bevor“, so der NRW-Innenminister. Die Gruppe habe sich aber bereits scharfe Schusswaffen, Munition und Bombenbauanleitungen beschafft.

      https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/nrw-islamistische-terrorzelle-is-festnahmen-siegen-werdohl-heinsberg-13652181.html

      Bezüglich der Verhältnissmässigkeit, die Kapazitäten sind nicht unbegrenzt.
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  • Lord_Mort 16.04.2020 11:25
    Highlight Highlight Erschreckend wss man da liest. Auf solche Nachrichten folgen dann sicher wieder Kommentare, die Vergleiche mit Linksextremismus machen. Vielleicht kann mir da ja jemand erklären, wo genau die Gemeinsamkeiten eines Steinwurfs gegen eine Fensterscheibe und der Beschaffung von panzerbrechender Munition liegt?
    Ich hoffe in Deutschland nehmen nun endlich die Bemühungen zu, um diese rechte Unterwanderung des Staates zu unterbinden.
    • McStem 16.04.2020 12:17
      Highlight Highlight Die Geminsamkeit liegt im Gewaltakt. Aber das ist leider immer so. Liest man einen Artikel wie hier: "Aber, was ist mit den Linksextremen". Liest man Artikel über Linksextreme "Aber was ist mit den Rechtsextremen".

      Man muss beiden Phänomenen entschlossen mit geeigneten Mitteln entgegentreten.

      In Deutschland (aber auch in der Schweiz) hat man zum Beispiel zu lange gewartet dem Rechtsextremismus einen Riegel vorzuschieben. Die Quittung kriegt man jetzt und man muss massiv verstärkt dagegen vorgehen.
    • Knäckebrot 16.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Das ist diesmal zum Glück nicht einmal geschehen.

      Ich denke, dass das hier schon eine gewisse Ebene ist, wo ein durchschnittsrechter nicht einfach verharmlosen würde und dies auch problematisch sähe.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Man kann jetzt die Forderung der Durchschnittsrechten, dass sich gemäßigte Muslime von Terroristen distanzieren sollen, auch auf sie selbst anwenden.
      Wo bleibt das große Distanzieren von rechtsextremistischen Kreisen und Rechtsterroristen?
      Fordern konnte man es. Es selbst tun will man scheinbar nicht.
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  • insert_brain_here 16.04.2020 11:18
    Highlight Highlight Genau solche Entwicklungen sind für mich ein Grund warum auf keinen Fall auf eine Berufsarmee umgestellt werden darf, da sind die Spinner nämlich unter sich. Schon als im Rahmen der Umstellung auf die Armee XXI die Anreiz- bzw. Druckmittel für geeignete aber unwillige Kaderkandidaten wegfielen stieg der Anteil rechtsextremer Deppen bei den UOs und Offs sprunghaft an.
    • Zauggovia 16.04.2020 11:41
      Highlight Highlight Bin mit dir einer Meinung bezüglich Berufsarmee. Aber gibt es Beweise für deine Behauptung bezüglich dem Anstieg an rechtsextremen Kader in der Armee XXI? Quellen würden mich ernsthaft interessieren.
    • Ohniznachtisbett 16.04.2020 11:43
      Highlight Highlight 100% deiner Meinung. Das schlimme ist, dass gerade linke Kreise immer wieder von der Berufsarmee reden, dabei ist genau dies gefährlich. Nichts verhindert besser solche Tendenzen in der Armee wie die allgemeine Wehrpflicht. Das macht die Truppe heterogen. Zudem ist auch das WK-System richtig. Weil in den drei Wochen ist man zwar grün angezogen, aber nie so richtig militarisiert. Die kritische Haltung des Bürgers in Uniform ist so immer gewährleistet.
    • Satan Claws 16.04.2020 11:51
      Highlight Highlight Es sollte auf null Armee und nur auf Zivilschutz umgestellt werden.

      Jetzt mögen einige sagen: "
      Ja, aber was passiert im Krieg?"

      Wie oft war Krieg etwas Gutes? Sollte man nicht mal etwas neues versuchen?

      "Aber wenn wir überrannt werden?"

      Wie mag die Welt wohl mit einem Aggressor umgehen, der unbewaffnete Angreift?

      Egal wie man es dreht und wendet, das Resultat eines unbewaffneten Landes wird ein gutes sein.

      Das ist aber wohl zu viel Psychologie für unsere Waffennarren.
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  • Posersalami 16.04.2020 11:12
    Highlight Highlight Wie will man mit 2000 Hanseln bitte schön einen Staat übernehmen? Das reicht doch noch nicht mal um den Regierungssitz in jedem Bundesland zu übernehmen und zu halten (125 Hanseln pro Bundesland). Von TV und Radiostationen, Verkehrsknotenpunkten usw. gar nicht erst angefangen.

    Es gibt in Deutschland ein Vielfaches davon an Polizei und dann ist da ja auch noch die Bundeswehr.
    • Alienus 16.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Nun, der Adolf hatte auch nur mit 7 Mann angefangen.

      Bitte die scheinbar kleine Anzahl von Vollidioten niemals unterschätzen.
    • T13 16.04.2020 11:52
      Highlight Highlight Richtig koordiniert und ausgerüstet können 2000 Mann schon etwas ausrichten.
      Und 125 pro bundesland sind schon ne ordentliche Nummer.
      Da es sich allem Anschein nach auch zum Teil um geschulte und trainierte spezialeinheiten geht, würde ich die Gefahr nicht so einfach herunterspielen.

      Ich glaub nicht das jedes bundesland 125 Mann mit spezieller Ausbildung aufbringen kann.
    • Whitchface 16.04.2020 11:54
      Highlight Highlight Für einen Putsch braucht es auch nicht mehr. 2000 strategisch positionierte Schläfer reichen da ohne Probleme. Was denken Sie denn, wie gut die staatlichen Strukturen noch funktionieren, wenn diese von innen unterlaufen werden. Befehle könnten ignoriert oder gar modifiziert werden. Ein durchaus realistisches Szenario wenn die Ziele der Regierung und Armee nicht mehr übereinstimmen.
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Schweiz auf dem Weg zu neuem Waffenexport-Rekord – hierhin wird das Material geschickt

Die Schweiz hat im ersten Halbjahr 2020 Kriegsmaterial im Wert von 501 Millionen Franken exportiert. Damit pulverisieren die Schweizer Rüstungsunternehmen die Zahlen des letzten Jahres. Die Gruppe Schweiz ohne Armee findet das «widerlich».

Von Krise ist nichts zu spüren: Schweizer Rüstungsunternehmen haben im ersten Halbjahr 2020 Kriegsmaterial im Wert von einer halben Milliarde Franken in die ganze Welt verschifft. Das ist fast doppelt so viel wie im ersten Halbjahr 2019 und etwa gleich viel wie im ganzen Jahr 2018.

Das Staatssekratariat für Wirtschaft (Seco) relativiert indes: Kriegsmaterialexporte seien Schwankungen unterworfen, grosse Geschäfte könnten einzelne Quartale stark beeinflussen. Dies müsse nicht unbedingt …

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