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Unwetter und Starkregen setzen Venedig unter Wasser

Starke Regenfälle und steigende Pegel haben im italienischen Venedig Teile der Stadt überflutet. Auch der berühmte Markusplatz stand am Dienstag unter Wasser.



Der höchste Gezeitenpegel wurde für den späten Nachmittag bei 145 Zentimetern erwartet, wie der Bürgermeister der Stadt, Luigi Brugnaro, auf Twitter schrieb. Das System «Mose» sei nicht aktiv, teilte er weiter mit. «Mose» ist ein System aus Fluttoren, die die Stadt vor Sturmfluten schützen sollen.

A flooded St. Mark's Square in Venice, Italy, Tuesday, Dec. 8, 2020. High tides flooded St. Mark’s Square in Venice on Sunday, propelled by winds that were stronger than predicted, so the new system of inflatable barriers wasn’t able to be activated to prevent water from invading the lagoon city. (Anteo Marinoni/LaPresse via AP)

Auch der berühmte Markusplatz steht am 8. Dezember 2020 unter Wasser. Bild: keystone

Mit diesem Pegel war nach offiziellen Angaben die rote Stufe für die Stadt mit rund 260'000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht. Einer Vorhersage zufolge erwarteten die Behörden für Donnerstag und Freitag erneut Höchststände von bis zu 135 Zentimetern über dem Normalwert.

Warum das «Mose»-System nicht aktiv war, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Am Sonntag hatte Brugnaro noch den Erfolg der Fluttore gelobt. Das System sei weitere 40 Stunden aktiv gewesen und habe zwei Tiden von 130 Zentimetern abgewehrt.

epa08871103 The San Marco Basilica is flooded by high water in Venice, Italy, 08 December 2020.   The high water or Acqua alta phenomenon takes place in the winter in Venice.  EPA/ANDREA MEROLA

Die San Marco Basilica ist ebenfalls überflutet. Bild: keystone

Seit dem vergangenen Wochenende regnet und schneit es heftig in Teilen Italiens. Betroffen ist vor allem der Nordosten des Landes, zu dem auch Venedig gehört. Starke Schneefälle hatten etwa in Südtirol den Strassen und Schienenverkehr zeitweise zum Erliegen gebracht. Weiter südlich sorgten Regenfälle für Überschwemmungen. Mindestens zwei Menschen starben im Zusammenhang mit den Unwettern. (sda/dpa)

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