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Venezuela verdreifacht Mindestlohn – Geld reicht dennoch nicht



Pro-government supporters protest U.S. government imposed sanctions, marking May Day, or International Workers' Day, in Caracas, Venezuela, on a rainy Saturday, May 1, 2021, amid the new coronavirus pandemic. (AP Photo/Matias Delacroix)

Proteste zum 1. Mai in Venezuelas Hauptstadt Caracas. Bild: keystone

Wegen der dramatischen Inflation hat Venezuela den Mindestlohn am Samstag fast verdreifacht. Arbeitsminister Eduardo Piñate verkündete die Erhöhung vor Regierungsanhängern bei einer Kundgebung zum 1. Mai in der Hauptstadt Caracas.

Mit dem Geld lässt sich allerdings angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage in dem südamerikanischen Land nicht einmal ein Kilo Fleisch kaufen.

Der neue monatliche Mindestlohn beträgt nun sieben Millionen Bolívares – umgerechnet fast 2.10 Euro. Ein Kilo Fleisch kostet in Venezuela etwa 3.12 Euro.

Venezuela befindet sich in der schlimmsten Wirtschaftskrise seiner modernen Geschichte. Der einst reiche Ölproduzent durchlebt das vierte Jahr in Folge eine Hyperinflation. Angesichts der lähmenden wirtschaftlichen und humanitären Krise sind laut UN-Angaben seit 2015 rund 5,4 Millionen Menschen aus dem Land geflohen. (sda/afp)

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Die Venezuela-Krise im Januar 2019

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Die Venezuela-Krise im Januar 2019
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Proteste in Venezuela eskalieren

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