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Aktivisten von Greenpeace dokumentieren 1993, wie das russische Schiff TNT27 Atomabfälle im Japanischen Meer versenkt.

Aktivisten von Greenpeace dokumentieren 1993, wie das russische Schiff TNT27 Atomabfälle im Japanischen Meer versenkt. Bild: Hiroto Kiryu / Greenpeace

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.



Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?

In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven Abfälle der fünf Kernkraftwerke endgültig zu lagern. Mittlerweile hat man sich bei der Suche auf drei Standorte beschränkt: Jura Ost im Kanton Aargau, Nördlich Lägern in den Kantonen Aargau und Zürich sowie Zürich Nordost in den Kantonen Thurgau und Zürich.

Doch nicht überall auf der Welt wird so sorgfältig über die Lagerung von radioaktivem Material nachgedacht. Eine (unvollständige) Übersicht von radioaktiv verseuchten Gebieten, die die Umwelt und die Menschen bedrohen.

Schweiz / Atlantik

Greenpeace activists in inflatables protest against the dumping of nuclear waste by dumpship Rijnborg. Two barrels are dropped from the dumpship on top of a Greenpeace inflatable causing it to capsize and seriously injure Willem Groenier, the pilot of the inflatable.

Das Schiff Rijnborg wollte im September 1982 Fässer mit Atommüll im Meer versenken. Greenpeace-Aktivisten störten sie bei der Arbeit. Ein Fass fiel dabei auf ein Schlauchboot und verletzte einen Aktivisten schwer. Bild: Pierre Gleizes / Greenpeace

Die Schweiz hat zwischen 1969 und 1982 insgesamt 5321 Tonnen Atommüll im Nordatlantik versenkt. Diese Praxis nannte sich «Verklappung». Der Gedanke dahinter war, dass sich die Fässer über die Jahre auf dem Grund des Ozeans zersetzen, die radioaktiven Stoffe von Sedimenten bedeckt und in den enormen Wassermassen des Atlantiks bis zur Unschädlichkeit verdünnt würden.

Wie die NZZ kürzlich berichtete, war es für 14 Staaten über 50 Jahre lang Usus, ihren radioaktiven Abfall so zu entsorgen. Acht europäische Staaten benutzten dazu 15 Stellen vor der europäischen Westküste, bei den Kanarischen Inseln, in der Irischen See und im Ärmelkanal.

Allein im Nordatlantik sollen 222'000 Behälter mit mehr als 100'000 Tonnen Gewicht versenkt worden sein. Dabei sollte jedoch erwähnt werden, dass ein Grossteil des Gewichts vom Beton herrührt, der zusammen mit dem Abfall in die Tonnen gemischt wurde. Auch wurde kein hochaktives Material, sondern lediglich schwach und mittelstark Beta-Gamma-strahlende und tritiumhaltige Abfälle versenkt.

Picture taken 14 September off Cap de la Hague, France, and released by Greenpeace showing two nuclear wastes drums stored by Cogema nuclear reprocessing company 250 meters off a public beach in seven meters of water. They are lashed to the radioactive waste discharge pipe. GREENPEACE/MARTIJN JUIJN

Bild: ANP

Gemessen an der Strahlung belegt Grossbritannien beim Atommüll im Nordatlantik Platz eins mit einem Anteil von 77,5 Prozent. Auf Platz zwei folgt die Schweiz mit 9,8 Prozent.

Auf der weltweiten Rangliste liegt die Schweiz auf Platz drei (5,2 Prozent) hinter Grossbritannien (41,4 Prozent) und der Sowjetunion/Russland (44,8 Prozent).

Für das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) stellen die Fässer keine Probleme mehr dar. Das versenkte Material soll Stoffe mit Halbwertszeiten von 70 Tagen bis 30 Jahre enthalten haben. Somit sei die Strahlung komplett abgeklungen und die Kontamination mittlerweile unbedenklich.

Verschiedene Aufnahmen, die unter anderem von Greenpeace gemacht wurden, zeigten aber bereits im Jahr 2000 ausgelaufene Fässer auf dem Meeresboden. Ob die entronnenen radioaktiven Stoffe tatsächlich unbedenklich waren für die Umwelt, ist mehr als fraglich.

Frankreich / Südpazifik

ARCHIV -- ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- An automatic camera captures an atomic bomb blast conducted by France, on the Mururoa Atoll, part of French Polynesia, in the South Pacific Ocean, in July 1970. (KEYSTONE/AP Photo)

Atomwaffentest auf Mururoa. Bild: AP, FRENCH ATOMIC ENERGY COMMISS

Am 1. Juli 1966 verkündete Charles de Gaulle zur Überraschung der ganzen Welt, dass Frankreich aus der Nato austreten würde. Nur einen Tag später zündete die Grande Nation ihre erste Atombombe auf der Insel Mururoa in Französisch-Polynesien. 192 weitere Tests sollten folgen.

Die lokale Bevölkerung informierte man nicht über die Gefahren der radioaktiven Strahlung. Im Gegenteil: Frankreich rekrutierte rund 10'000 polynesische Hilfsarbeiter und errichtete eine Retortenstadt für sie. Dort konnten die Mitarbeiter während der Zeit der Tests leben. Sie kamen in den Genuss von zahlreichen Annehmlichkeiten, so konnten sie zum Beispiel ins Kino gehen oder Sport treiben.

Ein bisschen weniger annehmlich: Die polynesischen Hilfsarbeiter durften auch den radioaktiven Abfall nach den Explosionen beseitigen, notabene ohne Schutzkleidung.

Laut einem Bericht des Spiegels waren die Auswirkungen der französischen Atombombentests weltweit spürbar. Bis nach Südamerika war radioaktiver Fallout im Wasser nachweisbar. In Neuseeland stellte man hohe Dosen radioaktiver Jod-Isotope in der lokalen Milch fest.

Auf Tahiti kam es 1974 zwei Tage lang zu radioaktiven Regenfällen, woraufhin der Grenzwert für Plutoniumbelastung um das 500-Fache überschritten wurde. 1979 kam es aufgrund einer missglückten Sprengung zu einer Tsunami-Welle, die zahlreiche Menschen verletzte. Auch kam es zu einem dramatischen Anstieg von Fällen von Fischvergiftung.

A gaping hole can be seen in the side of the Rainbow Warrior following the bombing by French secret service agents.

Am 9. Juli 1985 verübte der französische Geheimdienst einen Bombenanschlag auf das vor Auckland ankernde Greenpeace-Schiff «Rainbow Warrior». Es sollte nach Mururoa fahren. Der Fotograf Fernando Pereira starb bei dem Anschlag. Bild: keith scott / Greenpeace

Bis heute erkranken überproportional viele Bewohner Polynesiens an Leukämie und Schilddrüsenkrebs. Wohl auch, weil noch immer circa 15 Kilogramm Plutonium in der Lagune von Mururoa vermutet werden. Oder weil es 27 radioaktive Müll-Deponien auf den Inseln gibt.

Im Jahr 2010 wurde zwar ein Entschädigungsgesetz verabschiedet, dieses berücksichtigt die Umweltauswirkungen der Atomtests jedoch nicht. Die Folgen für die öffentliche Gesundheit jedoch schon.

ZUR WIEDERAUFNAHME DER FRANZOESISCHEN ATOMTESTS AUF DEM MURUROA ATOLL IN FRANZOESISCH POLYNESIEN AM SAMSTAG, 5. SEPTEMBER 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, von links, Christophe Ohrel, Ciriaco Sforza, Adrian Knup, Stephane Henchoz, Sebastien Fournier, Alain Sutter und Marc Hottiger, protestiert am 6. September 1995 in Goeteborg, vor dem Spiel Schweiz-Schweden, gegen die Atombombentests, die Frankreich auf dem Muruora-Atoll durchfuehren will. Auf dem Transparent zu lesen

1992 wurde das Atomprogramm gestoppt, 1995 jedoch schon wieder ins Leben gerufen. Dies löste weltweite Proteste aus, wie hier von der Schweizer Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen Schweden. Nach sechs Tests war 1996 endgültig Schluss. Bild: KEYSTONE

Zumindest offiziell. Denn eine wirkliche Entschädigung hat noch fast niemand erhalten. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass die Auslegung des Gesetzes ziemlich willkürlich ist. So wird Schilddrüsenkrebs etwa nur bei Ausbruch der Krankheit in jungen Jahren anerkannt.

Am 2. Oktober 2018 hat der polynesische Aktivist Oscar Temaru beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Klage gegen Frankreich erhoben. Der Vorwurf: Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Kirgistan / Usbekistan / Tadschikistan

Ferghanatal

In Mailuu-Suu befinden sich tausende Tonnen radioaktiver Abfälle. Bild: watson

Widmen wir uns Zentralasien. Genauer gesagt Kirgistan. Hier, am Fusse des Tian-Shan-Gebirges, ganz in der Nähe der Grenze zu Usbekistan, befindet sich die kleine Industriestadt Mailuu-Suu und der gleichnamige Fluss. In unmittelbarer Nähe von Mailuu-Suu, in einer Schlucht, lagern tausende Tonnen Atommüll. Und dieser Atommüll ist nur einen Erdrutsch davon entfernt, die Wasserversorgung des gesamten Ferghanatals zu kontaminieren.

Zwischen 1946 und 1968 hat die Sowjetunion in der Gegend Uranerz abgebaut. Dabei wurden mehr als zwei Millionen Kubikmeter Atommüll an den Berghängen entlang des Flusses Mailuu-Suu vergraben.

Wie Reuters berichtet, sind die Deponien vor Ort stark baufällig und müssen dringend verstärkt werden. Bei starkem Regenfall oder einem Erdbeben könnte radioaktives Material in den Fluss gelangen, der bis ins Ferghanatal und dort in den Fluss Syr Darya fliesst. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sammelt zurzeit Spenden für das Projekt.

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Blick auf das Ferghanatal. Bild: wikimedia

Das Ferghanatal ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete in ganz Zentralasien, 14 Millionen Menschen leben dort. Es befindet sich in einer Senke zwischen dem Tian-Shan-Gebirge und dem Alaigebirge und wird heute unter den Ländern Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan aufgeteilt.

Bereits 1958 kam es nach starken Regenfällen und einem Erdbeben zu einem Erdrutsch, bei dem tausende Tonnen radioaktiver Abfälle freigesetzt wurden. Umweltschützer sagen, dass dabei nicht nur Menschen, Rinder und Fische vergiftet wurden, sondern auch die Reisfelder stromabwärts. Einen detaillierten Bericht der Sowjetunion dazu hat es nie gegeben.

In Mailuu-Suu selbst liegt die Krebsrate 50 Prozent über dem nationalen Durchschnitt. Auch Erbkrankheiten wie das Down-Syndrom treten häufiger auf. Nicht auszudenken, was bei einer Kontamination der Gewässer im Ferghanatal passieren würde.

Russland / Osjorsk / Karatschai-See

Bild

bild: Lea senn / watson

Wir bleiben in der Region, wechseln aber nach Russland. Im südlichen Ural, in der Nähe zu Kasachstan, befinden sich Osjorsk und der Karatschai-See, auch bekannt als der tödlichste See der Welt.

Osjorsk hingegen ist bekannt als Geburtsort der russischen Atombombe und als Schauplatz einer der schlimmsten atomaren Unfälle der Weltgeschichte. Heimat von 80'000 Leuten, befindet sich in Osjorsk die Atomfabrik Majak, zu Deutsch Leuchtturm.

Im Juni 1948 ging in Majak der erste Kernreaktor der Sowjetunion in Betrieb. Die nuklearen Abfälle aus dem Betrieb des Reaktors wurden damals einfach in den nahegelegenen Fluss Tetscha geleitet. Die Dorfbewohner, die entlang des Flusslaufes lebten, erkrankten an Krebs, chronischer Strahlenkrankheit oder erlitten Fehlgeburten. Ein paar Dörfer wurden evakuiert, aber nicht alle.

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Entwicklung der Tetscha-Kaskade von Staubecken von 1949 bis 1964. bild: Jan Rieke / wikimedia

1957 kam es dann zur Katastrophe, die als Kyschtym-Unfall in die Geschichte einging: In der Nuklearanlage explodierte ein Tank mit 80 Tonnen radioaktiver Flüssigkeit. Die Partikel schossen bis zu 1000 Meter in die Luft und verteilten sich auf einer Fläche von 20'000 Quadratkilometern.

Es soll mehr radioaktive Substanz in die Umwelt gelangt sein als bei der Tschernobyl-Katastrophe 1986. 270'000 Personen wurden erhöhten Strahlendosen ausgesetzt.

Der Sowjetunion gelang es, den Unfall mehr als 30 Jahre lang geheim zu halten. Dies war nur möglich, weil der atomare Fallout ausschliesslich auf sowjetischem Boden niederging.

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Die sogenannte Ostural-Spur bezeichnet die kontaminierten Gebiete nach dem Kyschtym-Unfall. bild: wikimedia

Zehn Jahre nach dem Unfall kam es zur nächsten Katastrophe: Der nur wenige Kilometer entfernte Karatschai-See, der ebenfalls stark kontaminiert war, trocknete 1967 aufgrund einer Dürre aus. Daraufhin wurde radioaktiver Sedimentstaub über das ohnehin bereits verseuchte Land geweht. Einer Studie von 2009 zufolge soll sich der Staub über bis zu 5000 Quadratkilometer verteilt haben.

2015 wurde der See komplett mit einer Betonabdichtung überdeckt. Verschiedenen Berichten zufolge ist der See so stark kontaminiert, dass bereits ein 30-minütiger Aufenthalt zum Tode führt. Die Arbeiter, die den See abdichteten, durften jeweils nur eine kurze Zeit arbeiten, um die Strahlenbelastung zu verringern.

Noch heute sind zwei Reaktoren in Majak in Betrieb. Und noch heute kommt es zu Unfällen dort. Am 25. und 26. September 2017 registrierte der russische Wetterdienst Rosgidromet in Teilen Russlands eine «äusserst hohe» Konzentration von radioaktivem Ruthenium-106.

Bild

Osjorsk. bild: wikimedia

Die höchste Konzentration wurde 30 Kilometer von Majak entfernt gemessen. Zwischen dem 25. September und dem 7. Oktober betrug die Ruthenium-Konzentration zuweilen das 986-Fache des erlaubten Wertes.

Eine 2019 veröffentlichte Studie, an der 69 Wissenschaftler beteiligt waren, kam zum Schluss, dass ein Unfall in einer Wiederaufbereitungsanlage im südlichen Ural am wahrscheinlichsten der Grund für die hohen Werte war. Der Majak-Betreiber Rosatom wies alle Vorwürfe zurück.

Die Böden in der Ostural-Spur sind stark kontaminiert. Auch der Karatschai-See zählt heute zu einem der am stärksten radioaktiv belasteten Orte der Erde. Wasser aus dem See sickert zudem ins Grundwasser und belastet damit die Umgebung zusätzlich.

Laut einer Aussage des CEO von Rosatom gibt es zudem seit dem 19. November 2010 eine neue Regelung, nach der leicht radioaktive Abfälle nicht mehr als solche gelten und nun unkontrolliert in die Umwelt abgegeben werden dürfen.

Und noch viele mehr ...

Dies waren vier Beispiele. Es gibt jedoch noch viel, viel mehr. Wer sich weiter informieren möchte, hier ein paar weitere Beispiele:

Deutschland 1, Deutschland 2

Frankreich in Algerien

USA: Nevada

Argentinien

Grossbritannien überall

Weltkarte mit Atomlagern, Waffentests, Reaktorunfällen und verseuchten Gebieten

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 19.11.2019 08:18
    Highlight Highlight Ist es für die Umwelt wirklich so gefährlich? Soviel ich schon gelesen habe hat sich die Lokale Natur vom Bikini Atoll und Tschernobyl sehr gut erholt. Die Tier und Pflanzenwelt ist extrem Zahlreich. Ich denke die Natur kann sich schneller und besser mit den Strahlungen arrangieren als wir Menschen. Ich denke es ist vorallem extrem schädlich für die Menschheit.
  • Rethinking 19.11.2019 06:07
    Highlight Highlight Schande über die Schweiz
  • malu 64 19.11.2019 01:18
    Highlight Highlight Es ist verrückt wie wir mit Altlasten umgegangen sind. In meiner Jugend hatte jede Gemeinde ihre Schutti. Da wurde alles entsorgt, Reifen, Batterien, Farbe, Altöl, Haushaltabfälle usw. einfach in den Wald gekippt. Eines Tages werden wir daran erinnert werden.
    • karl_e 19.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Dieser Tag ist schon längst da. Immer öfter lesen wir von irgendwelchen Stoffen, die aus irgendwelchen halbvergessenen Deponien heraus sickern. Aber immerhin sind die Verdachtsflächen meist bekannt (maps.zh.ch, Kataster der belasteten Standorte)
    • Mutzli 19.11.2019 16:57
      Highlight Highlight @karl_e

      Frage mich auch, wann dieses Problem, falls überhaupt, noch mal richtig angepackt und aufgeräumt wird. Gerade mit der jetzigen Debatte zu Wasserqualität und ähnlichem.

      Katasterpläne sind zwar immer toll und saubere Pläne & Daten effektiv ein Vorteil hier in der Schweiz, aber durfte da auch schon paar unschöne Überraschungen erleben.

      Wie z.B. als sich bei einer Grosssondierung mitten auf einem Feld heraustellte, dass der Baggerführer da gerade mit Schwung ein vergessenes Eternitlager aufgedeckt und zerbröselt hatte... :-P
    • malu 64 19.11.2019 21:27
      Highlight Highlight Leider tauchen die Schandflecken aus meiner Jugend, in dem Verzeichnis der Schadstoff belastetet Böden nicht auf. Der Abschnitt der diese Müllhalde querte, wurde einfach in Röhren gelegt. Die Sauereien mit X LKW Ladungen Aushub und Humus zugedeckt. Ein paar Sträucher und Bäumchen, gepflanzt und fertig. Heute sieht man nichts mehr davon.
      Aus den Augen aus dem Sinn.
  • Dr no 18.11.2019 21:06
    Highlight Highlight Und solange dieses Problem nicht gelöst ist sollte man aufhören die Elektroautos als die lösung allen übels zu sehen
    • Hiker 18.11.2019 22:34
      Highlight Highlight Das ist jetzt echt daneben! Die Erneuerbaren Energien werden laufend ausgebaut. Ist es vielleicht besser weiterhin die Umwelt mit Oel zu versauen? Schon mal etwas von Fraking gehört? Oder vom Abfackeln von tausenden Tonnen Erdgas bei den Oelbohrungen? Oder von riesigen Umweltschäden durch die mit Schweröl betriebenen Supertanker. Aber es sind ja die dreckigen Elektroautos nicht wahr? Und erzählen Sie mir jetzt nicht das Märchen vom Wasserstoff. Die brauchen nämlich das dreifache an Strom! Elektromobilität ist nicht das Allerweltsheilmittel. Das wäre nur der Verzicht auf Mobilität.
    • Dr no 19.11.2019 11:00
      Highlight Highlight Hiker: Ich sage ja nicht, dass ich fracking gut finde. Mich nervt nur der Elektro Hype und das scheinheilige Getue "Ich fahr einen 650PS Tesla und tue was für die Umwelt, wow" Solange der Strom nicht sauber ist, kannst du all die Teslas vergessen. Einmal abgesehen davon, wie umweltschädlich die Herstellung der Lithiumbatterien ist. Die Idee ist gut, aber noch lange nicht ausgereift.
    • Hiker 20.11.2019 11:50
      Highlight Highlight Immer und immer wieder diese Lügen und Halbwahrheiten der Oel und Autolobby. Es gibt unzählige seriöse Untersuchungen die darstellen wie es sich wirklich verhält mit der Umweltbelastung der verschiedenen Antriebskonzepte. Eine Batterie kann recycliert werden. Versuchen Sie das mal mit den abertausenden Tonnen Rohöl die täglich sinnlos in die Atmosphäre geblasen werden. Ich kann nicht verstehen wie man da noch gegen Elektrofahrzeuge sein kann. Das Strom immer noch mit Kohlekraftwerken erzeugt wird hat politische Gründe und kann nicht der Elektromobilität in die Schuhe geschoben werden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Huckleberry 18.11.2019 19:51
    Highlight Highlight Eine Sache ist, Endlager zu finden, eine andere ist wie diese entsprechend zu Signalisieren! Dabei muss man bedenken, dass zukünftige Zivilisationen vielleicht weder das Wissen über den Umgang mit diesen Materialien besitzen noch die uns heute bekannten Sprachen beherrschen.
    Wie macht man Personen weit in der Zukunft klar, dass solche Orte extrem gefährlich sind und besser nicht geöffnet werden?
    • Grötzu 19.11.2019 21:35
      Highlight Highlight Ein Endlager ist überflüssig. Es darf nur etwas produziert werden, was zu 100% erneuerbar ist
    • karl_e 19.11.2019 23:30
      Highlight Highlight Grötzu, da der Mist schon geführt ist, also die Abfälle produziert wurden und werden, sind Endlager mitnichten überflüssig. Nur so nebenbei, es gibt zahllose mineralische giftige Abfälle ohne Halbwertszeit, die ewig giftig bleiben. Asbest, Schwermetalle, Quecksilber...
    • pacoSVQ 20.11.2019 09:34
      Highlight Highlight @Huckleberry
      Piktogramme. Höhlenmalereien konnten wir so ja auch mehr oder weniger entschlüsseln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheGreenOne 18.11.2019 19:40
    Highlight Highlight Krass! Mir war bisher nicht bekannt, dass der französische Geheimdienst 1985 ein Greenpeace Schiff in Neuseeland in die Luft gesprengt hat, um die Folgen ihres Atomtests zu vertuschen. Danke für den gesamthaft sehr erschreckenden Artikel!
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.11.2019 19:06
    Highlight Highlight "In den Jahren 2012 und 2013 hat der ENSI-Rat die PR-Agentur Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten für 50'000 Franken engagiert um ihr Image zu verbessern. Die Berater hielten zur Reputation fest: „Das ENSI drohe als Organisation wahrgenommen zu werden, die nur noch das Ende verwaltet und wie ein Dinosaurier ausstirbt.“ Das ENSI beendete die Zusammenarbeit, weil diese „nicht den erwarteten Nutzen“ gebracht hätte. In diesem Zusammenhang erstellte Dokumente wurden vom ENSI aufgrund eines Gesuchs, gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz, veröffentlicht."

    Denen kann man ganz sicher vertrauen... 🙄
    • Neruda 19.11.2019 11:32
      Highlight Highlight Ich weiss von einem ENSI Mitarbeiter, der ein richtiger Atomkraft-Fanboy ist und dabei die AKWs kontrollieren sollte... Hilft dem Vertrauen in die Sicherheit wirklich...
  • Past, Present & Future 18.11.2019 19:03
    Highlight Highlight Wieso feuert man das Zeug nicht einfach in den Weltraum? Ausserhalb der Erdumlaufbahn meine ich.

    Sollen sich die Nationen für dieses globale Problem zusammentun. Trägerraketen gemeinsam finanzieren, befüllen und ab in die Sonne damit.
    • Hiker 18.11.2019 22:35
      Highlight Highlight Und wer bezahlt das?
    • fuegy 18.11.2019 23:36
      Highlight Highlight Wenn das nur so einfach wäre. Mit den aktuell verwendeten Raketen der verschiedenen Weltraumorganisastionen können keine Tonnen von Material transportiert werden. Auch das Risiko das solch eine Rakete beim Start explodieren könnte mit den allfälligen Folgen wäre zu riskant. Die Auswirkungen auf die Sonne sind nicht so einfach abzusehen.
      Ihr Lösungsvorschlag ist wohl eher nicht umsetzbar und vom Sinne her "Hauptsache weg" keine Sinnvolle Lösung.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 19.11.2019 05:44
      Highlight Highlight Es soll Leute geben, die glauben, man könne auch
      ganz einfach zur Sonne fliegen...
  • Yippie 18.11.2019 18:22
    Highlight Highlight „Das versenkte Material soll Stoffe mit Halbwertszeiten von 70 Tagen bis 30 Jahre enthalten haben. Somit sei die Strahlung komplett abgeklungen“

    Hmmm.... Material mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren, welches vor etwas mehr als 30 Jahren versenkt wurde, soll also komplett abgeklungen sein 🧐
    • _kokolorix 18.11.2019 18:42
      Highlight Highlight Tja, rechnen ist glücksache...
    • El Vals del Obrero 18.11.2019 20:11
      Highlight Highlight Und umgekehrt rum würde es ja auch kaum Sinn machen, Abfällen mit 70 Tagen Halbwertszeit extra aufwändig im Meer zu versenken; nach 2 Jahren wäre die Radioaktivität ja schon um den Faktor 1000 reduziert, solange könnte man es ja auch in jeder besseren Lagerhalle verantwortbar lagern.
    • Bowell 18.11.2019 22:41
      Highlight Highlight Alle Abfälle mit Halbwertszeiten >100 Tage werden zur tiefenlagerung vorbereitet. Ist gesetzlich so vorgeschrieben und wurde erst vor kurzem erhöht (war vorher >60 Tage).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 18.11.2019 17:57
    Highlight Highlight „ Das versenkte Material soll Stoffe mit Halbwertszeiten von 70 Tagen bis 30 Jahre enthalten haben.“

    Dann sind Schwermetalle für Lebewesen also völlig unbedenklich, wenn sie nicht mehr Strahlen? Das ist mMn eine sehr Steile These! Shame on you
    • mako 19.11.2019 11:32
      Highlight Highlight Wer spricht denn hier von Schwermetallen? Es handelt sich hauptsächlich um Abfälle aus der Medizin. Es ist überhaupt erschreckend, aber typisch, mit wie viel Emotionen und Halbwissen hier kommentiert wird.
    • Posersalami 19.11.2019 14:50
      Highlight Highlight Welche Abfälle sind das und wie setzen die sich zusammen? Alles Bioabfälle die verrotten? Nein?
  • Cremetörtchen 18.11.2019 17:56
    Highlight Highlight ...

    Play Icon
  • Landei 18.11.2019 17:41
    Highlight Highlight Und es gibt tatsächlich noch Leute die die bestehenden AKWs weiter betreiben wollen!
    Verrückt!
  • Skydancer 18.11.2019 17:16
    Highlight Highlight In der Nähe von Bülach wird aktuell ein Atomendlager gebaut und fast keiner hat es mitgekriegt.
    • Bündn0r 18.11.2019 17:52
      Highlight Highlight Das liegt wohl daran, dass da gar kein Endlager gebaut wird. Es sind zurzeit einzig Sondierungsbohrungen zur Analyse des Opalinustons im Gange.

      Falls der Standort gewählt wird, wird in über 10 Jahren darüber abgestimmt und dann erst gebaut.
    • HugiHans 18.11.2019 19:15
      Highlight Highlight Ähm, ich glaube das ist eine sogenannte, aktuell sehr populäre Behauptung basierend auf Hörensagen = Fake-News

      Wer an Fakten interessiert ist:
      https://www.nagra.ch/de/bohrungen.htm
  • blobb / antifaschistischer Terrorist 18.11.2019 17:15
    Highlight Highlight Eines der Probleme das wir, ohne ideologische Grabenkämpfe lösen müssen, wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen.
    Nur Wind-, Solar- und auch Atomkraft können wir die CO2-Emission schnell genug reduzieren.
    Gleichzeitig gegen den Klimawandel und neue Atomkraftwerke sein fühlt sich vielleicht gut an, geht aber leider nicht auf. Wenn man auf die Wissenschaft hört, sollte man das auch tun wenn einem die Schlussfolgerungen nicht passen.
    Sonst machen wir genau das Selbe was wir unseren Gegnern vorwerfen :(
    • Garp 18.11.2019 18:54
      Highlight Highlight Wer gegen AKW's zu sein hat nichts mit Ideologie zu tun. Lies den Artikel doch mal.
  • THEOne 18.11.2019 16:36
    Highlight Highlight ja nützt dann vill. co2 gerettet aber alles andere totalschaden...
  • rüpelpilzchen 18.11.2019 16:25
    Highlight Highlight Warum weiss denn niemand was von Olkiluoto in Finnland?
    Das Endlager ONKALO ist für hochradioaktive Abfälle vorgesehen.

    Wenn das eröffnet, wird endlich alles gut, wir können mit CO2-freiem Atomstrom die Umwelt retten! 😇
    • nuhresideeli 19.11.2019 07:56
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Olkiluoto
      Sehr spannend der Teil mit den Bauzeit und Kosten.
      Meega co2 frei, momoll.
      und erst noch für eine KKW Anlage mit 3!! reaktoren.
      Bleibt nur noch für 447 KKW's weltweit eine Lösung zu.... ab ins Meer
  • Bowell 18.11.2019 16:24
    Highlight Highlight Man könnte ja mal in Würenlingen nachfragen wie es sich da so lebt. Aber 99% hier wissen wahrscheinlich weder wo Würenlingen liegt, geschweige denn was dort zwischengelagert wird.
    • bruuslii 18.11.2019 16:48
      Highlight Highlight fände ich eine gute idee 👍
      @watson: wär doch ein artikel wert. im google finde ich auf die schnelle nichts dazu (also zu einwohnermeinungen).

      was auch interessant ist: atomkraftwerke werden bis aufs härteste gefestigt, damit sie bei angriffen/katastrophen/flugzeugabstürzen geschützt sind. bei zwischenlagern gibts kaum sicherheiten. (die angaben bei www.zwilag.ch scheinen eher proforma, lasse mich aber gerne eines besseren belehren).
    • [Nickname] 18.11.2019 20:25
      Highlight Highlight @Bruuslii

      Das wollen dich die Betreiber glauben lassen, dass AKWs so sagenhaft geschützt seien.

      Play Icon
    • Zappenduster 18.11.2019 23:19
      Highlight Highlight Soweit ich weiss leben die Würenlinger ganz gut mit Ihrem Zwilag.
      Liegt "weit" weg vom Dorf, im Wald an der Aare in direkter Nachbarschaft mit PSI und Beznau 1+2. Man könnte es auch "Atomvalley" nennen.

      Wer AKW`s für sicher hält hat wohl auch keine Angst vor einem Zwischenlager.
      Es ist ja auch nicht mehr 1970, die Behälter werden klinisch sauber aufbewahrt. Ich denke in Würenlingen sickert kein verstrahltes Abwasser ins Grundwasser... ;)

      Meiner Meinung nach informiert das Zwilag vorbildlich.

      Ich bin kein AKW Befürworter.


  • HappyPants 18.11.2019 16:17
    Highlight Highlight Echt spannende Weltkarte, danke!
  • vespoid 18.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Für das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) stellen die Fässer keine Probleme mehr dar. Das versenkte Material soll Stoffe mit Halbwertszeiten von 70 Tagen bis 30 Jahren enthalten haben. Somit sei die Strahlung komplett abgeklungen und die Kontamination mittlerweile unbedenklich.
    Halbwertszeit heisst doch, dass in der Zeit nur die Hälfte der Strahlung abklingt? Ich nehme mal ein Szenario mit dem Durchschnittswert (5435Tage=15.09 Jahre). Ende 82 hat man aufgehört, sind 37 Jahre. Dann is noch 1/5 bis 1/4 an Strahlkraft da. Stimmen meine Berechnungen?
    • Bündn0r 18.11.2019 17:58
      Highlight Highlight Nein. Der Durchschnittswert der Zerfallzeit zu nehmen und dann so die Strahlung bzw das Übriggebliebene Material zu berechnen geht nicht. Selbst wenn das Material schön linear zwischen 70 Tagen und 30 Jahren verteilt ist, würden die Logarithmusgesetze dir einen Strich durch die Rechnung machen.

      Aber die Kernaussage stimmt natürlich. Es ist sicher noch Strahlung da.
    • vespoid 19.11.2019 09:36
      Highlight Highlight Ich wollte ein Szenario wählen für die Berechnung. Natürlich ist das nicht 100% korrekt und in Statistik kenn ich mich auch zu wenig aus :)
      Schön das wir aber trotzdem auf der gleichen Ebene sind.
  • Joe Smith 18.11.2019 16:10
    Highlight Highlight Ahem: Wenn die Schweiz bis 1982 radioaktive Abfälle mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren (also Cs-137, ein Spaltprodukt aus Atomkraftwerken) verklappt hat, dann bedeutet das NICHT, dass die Strahlung heute komplett abgeklungen und die Kontamination mittlerweile unbedenklich ist. Halbwertszeit bedeutet genau das, was das Wort sagt.
  • bruuslii 18.11.2019 16:06
    Highlight Highlight egal wie klein ein "restrisiko" bei atomenergie ist, was im super gau passiert, kann niemand verantworten.

    auch die gewinnung und entsorgung von atommüll ist, wie hier beschrieben höchst problematisch.

    als gegensatz dazu: ein windkraftwerk baut man auf. im schlimmsten fall wird jemand davon erschlagen. wenn man es nicht mehr braucht oder will (weil man bessere lösungen gefunden hat), baut man es einfach ab und recyclet die materialien.

    natürlich sieht das im moment nicht so schön aus. natürlich muss man über die natur am aufbauort nachdenken. nur das sind minimale probleme im gegensatz!
    • GraveDigger 18.11.2019 16:48
      Highlight Highlight ich will die Atomkraft nicht gut reden, aber genau solchen Quatsch kauft die Bevölkerung unseren Staatsfritzen ab.
      Denkst du, das bisschen Energie dass im Verhältnis zum Aufwand und der Dimension einer Windkraftanlage zu gewinnen ist, sei die bessere Lösung? Schon mal überlegt wie viele Tonnen allein ein Fundament wiegt? Oder Neodym? Flächenverbrauch? Beton? Kohlefaser? Vieles der kritischen Atomlager sind vor Jahrzehnten entstanden als auf der Welt massiv an Atomwaffen und anderem Sch.. experimentiert wurde. Viele Abfälle haben nichts mit der Energiegewinnung zu tun.
    • kadric 18.11.2019 17:15
      Highlight Highlight 🤓damit ich es gesagt habe: ein super GAU gibt es nicht. Denn der GAU ist bereits der grösser anzunehmender Unfall. Also kann es nicht noch ein super oder mega GAU geben. Denn der gau ist das grösste das man sich vorstellen kann.

      * kulgscheissen off* und überlasse denen die Bühne welche einen Beitrag zum Artikel leisten können. 😊
    • blobb / antifaschistischer Terrorist 18.11.2019 17:23
      Highlight Highlight Sogar ein Super-Gau ist ein minimales Problem im "Gegensatz".
      Die Frage Wind oder Atom existiert in der Realität nicht. Es gibt keine technische Lösungen um die unregelmässig produzierte Energie in diesem Ausmass zu speichern.
      CO2 neutrale Erneuerbare und CO2 neutrale Atomkraft in Kombination, ist die einzige Lösung die aktuell technisch möglich ist.
      Wir haben keine Zeit mehr zu diskutieren. Wir müssen JETZT anfangen die Energiewirtschaft weltweit umzubauen.
      Zeit zu warten bis die Boomer, mit ihrer Technologie-Angst aussterben, haben wir nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 18.11.2019 16:00
    Highlight Highlight Um mal des Teufels Anwalt zu spielen: "...Ob die entronnenen radioaktiven Stoffe tatsächlich unbedenklich waren für die Umwelt, ist mehr als fraglich."
    Worauf basiert diese Aussage? Halbwertszeiten und Abklingen im Wasser sind gut erforschte Gebiete. Wenn es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass die Stoffe der Umwelt schaden, warum ist das dann fraglich?
    • SIEGLINDE 18.11.2019 17:12
      Highlight Highlight Der UMWELT praktisch der Erde wird auch kein Atomkrieg schaden denn die schüttelt sich ab und erschafft sich neu 😀 ob die Menschheit sich dann auch abschütteln kann werden wir wahrscheinlich nicht mehr sehen 😀😀😀
    • α Virginis 18.11.2019 18:08
      Highlight Highlight ...und Du verlässt Dich auf Aussagen der Atomlobby? Hmm...
    • Firefly 18.11.2019 18:26
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass gross nach Hinweisen geprüft wurde sondern einfach, aus den Augen aus dem Sinn...

      Andere frage; wenn es wirklich keine Hinweisen gab, warum hat mans dann im Meer versenkt, man hätte es ja auch im See vor der eigenen Haustüre versenken können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 18.11.2019 15:55
    Highlight Highlight Angesichts des Ausmasses der Verklappungen von Atommüll im Nordatlantik durch den Nicht-Anrainerstaat Schweiz hat das ENSI eigentlich jede Autorität im Umgang mit Atommüll eingebüsst. Ein finsteres Kapitel der Schweizer Energie- und Wehrpolitik, denn die Atomfrage hatte auch immer mit der Option zu tun, die Schweiz im Kalten Krieg zur Atommacht werden zu lassen.
  • Hans_Olo 18.11.2019 15:55
    Highlight Highlight Wir schaffen uns früher oder später selbst ab. Der planet kanns vermutlich kaum erwarten
    • Nando333 18.11.2019 18:13
      Highlight Highlight Da stimme ich Dir voll und ganz zu! Der Mensch ist schon ein recht merkwürdiges Tier...🤦
    • Hiker 18.11.2019 22:53
      Highlight Highlight Leider nur zu wahr. Der Mensch ist unverbesserlich wie man an vielen Kommentaren hier unschwer erkennen kann. Da wird allen Ernstes die Atomkraft als Lösung für das Co2 Problem angepriesen. Keinen Urwald mehr abholzen hätte mehr gebracht. In erneuerbare Energien zu forschen ist ist wesentlich intelligenter. Den Erdölverbrauch massiv zu reduzieren ist schon heute möglich.
  • H. Fröhlich 18.11.2019 15:55
    Highlight Highlight Um nicht zu vergessen zu gehen:

    Schweiz: Lucens

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    • Neruda 19.11.2019 11:37
      Highlight Highlight Schad haben wir die Bombe nicht. Dann könnten wir geil rumdrohen.

Kommentar

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