DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gefährlicher Tropensturm

Taifun «Phanfone» nimmt mit Regen und Sturm Kurs auf Tokio



Ein gewaltiger Tropensturm zieht in die Richtung von Japans Hauptstadt Tokio. Taifun «Phanfone» näherte sich am Sonntag dem Inselstaat und schickte kräftigen Regen und Sturm voraus. Die Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen, anschwellenden Flüssen und hohen Wellen sowie Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 215 Kilometern pro Stunde.

epa04432349 People walk on the pit lane as rain falls before the Japanese Formula One Grand Prix at the Suzuka Circuit in Suzuka, Mie Prefecture, central Japan, 05 October 2014. Powerful typhoon Phanfone is moving closer to mainland Japan with weather authorities warning of mudslides and high waves in western and southern Japan.  EPA/FRANCK ROBICHON

Auch das Formel 1-Rennen in Japan versank im Regen – Vorboten des Megasturmes Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Die Wetterbehörde ging davon aus, dass «Phanfone» am frühen Montag in der Region südlich der Hauptstadt Land erreichen und Tokio und Umgebung treffen werde.

Die Vorboten des Unwetters forderten bereits erste Opfer. Auf der Insel Okinawa wurde eine 58-Jährige vermisst, die womöglich von hohen Wellen mitgerissen wurde, wie die Zeitung «Ryukyu Shimpo» berichtete.

In den Wellen Okinawas verschwanden auch drei amerikanische Soldaten, die an einem Strand die raue See fotografieren wollten, wie der Sender NHK berichtete. Einer von ihnen sei gerettet worden. Zudem suchten die Behörden nach einem Surfer, der an der Küste südlich von Tokio verschwunden ist.

Formel-1-Rennen abgebrochen

Wegen des Taifuns fielen rund 200 Flüge am Sonntag aus. Weitere 100 für Montag geplante wurden laut NHK gestrichen. Heftige Niederschläge behinderten auch das Formel-1-Rennen in Suzuka. Der Grosse Preis von Japan wurde erst unterbrochen und schliesslich abgebrochen, weil die Fahrer nichts mehr sahen und Streckenabschnitte unter Wasser standen.

Die Ankunft von «Phanfone» unterbrach zudem den Bergungseinsatz am kürzlich ausgebrochenen Vulkan Ontake. Die Wetterbehörde warnte davor, dass sich die ausgespiene Asche auf dem Berg bei starkem Regen in Schlammlawinen verwandeln und so die Einsatzkräfte gefährden könnte.

Nach dem plötzlichen Ausbruch des Vulkans am vergangenen Samstag gelten immer noch mehr als zehn Menschen als vermisst. Nachdem weitere Leichen am Wochenende geborgen wurden, muss mittlerweile von mehr als 50 Toten ausgegangen werden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Dieser Mann geht mit seiner Schildkröte Gassi und wir so🥺 🥰

Wie würdest du schauen, wenn dir auf dem Trottoir ein Mann mit einer Riesenschildkröte entgegengelaufen käme? Würdest du in Tsukishima in Japan leben, wäre dir Herr Mitani und seine afrikanische Landschildkröte Bon-Chan vielleicht bereits einmal über den Weg gelaufen. Denn der Senior geht regelmässig mit dem 70 Kilogramm schweren Reptil spazieren.

Natürlich geht das Ganze etwas langsamer als sonst. Für eine Strecke, für die man fünf Minuten braucht, brauchen die beiden etwa eine Stunde. Nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel