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Unwetter

Taifun «Neoguri» bringt Japan heftigen Regen und Erdrutschgefahr



epa04308938 Aerial picture taken and provided on 10 July 2014 by the Chubu Regional Bureau of Ministry of Land, Infrastructure, Transport and Tourism (MLTI) shows aftermaths of a landslide in Nagiso town, Nagano prefecture, central Japan. Typhoon Neoguri is weakening but still bring heavy rain across the country. In Nagano Prefecture, a landslide occurred on 09 July in the town of Nagiso provoking the death of a 12-year-old boy. The Japan Meteorological Agency said rainfall of up to 400 millimetres was forecast for central Japan through 11 July morning, 350 millimetres for the Kinki region and 300 millimetres for Shikoku and the Tokyo metropolitan areas.  EPA/Chubu Regional Bureau MLTI  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Erdrutsch in Nagiso, Zentraljapan.  Bild: EPA/Chubu Regional Bureau MLTI/HANDO

Der Taifun «Neoguri» hat den Südwesten Japans mit schweren Regenfällen überzogen und mindestens drei Menschen in den Tod gerissen. Mindestens 46 weitere Menschen erlitten Verletzungen, wie der Fernsehsender NHK am Donnerstag berichtete.

In Tausenden von Haushalten auf den beiden Hauptinseln Kyushu und Shikoku fiel der Strom aus. Hunderttausende waren aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Der Taifun hat sich zwar inzwischen deutlich abgeschwächt, doch warnten die Behörden weiter vor heftigem Regen und der Gefahr von Erdrutschen. Der Verkehr in der betroffenen Region wurde beeinträchtigt. Rund 200 Flüge wurden gestrichen. Auch Bus- und Zugverbindungen waren zeitweise unterbrochen.

In der Provinz Nagano wurde am Vortag das Haus einer vierköpfigen Familie von einem Erdrutsch getroffen, der zwölfjährige Sohn kam dabei ums Leben. In der nordöstlichen Provinz Fukushima ertrank ein Mann in einem Fluss. In der Provinz Ehime auf Shikoku stürzte ein Mann in einen Strassengraben und starb. (sda/dpa)

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