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bild: shutterstock / watson

Emma Amour

«Ich musste wegen seines Puffs ausziehen ...»



Liebe Emma

Ich bin seit vier Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir haben eine unglaubliche Tiefe in unserer Beziehung, vertrauen und ergänzen einander voll und ganz, sexmässig läuft's super und auch sonst, wir sind einfach das Team.

Nun zum Aber: Wir haben ein Jahr in einer Wohnung gewohnt, bis es mir gereicht hat. Ich bin ordentlich und mags, wenn ab und zu geputzt wird. Er dagegen fühlt sich im Chaos super wohl.

Chaos wäre ja per se noch nicht so schlimm. Aber wir reden von Tellern, die nicht abgewaschen werden, Zigaretten, die neben dem Bett ausgedrückt werden, Wäsche und Bettwäsche, die lange vor sich hin schmort und und und ….

Es war nunmal so, dass seine Mutter alles für ihn getan hat und er nie wirklich Verantwortung übernehmen musste, sehr im Gegensatz zu mir.

Bevor ich ganz daran kaputt gegangen bin, mich nur noch als Putzfrau oder nörgelnde Hausfrau zu fühlen und in eine Eifersuchtsschine zu fallen, weil mich das sehr unattraktiv hat fühlen lassen, bin ich ausgezogen. Das war vor 1,5 Jahren und wir sind seit dem immer noch zusammen und immer noch sehr glücklich.

Aber er selbst hat sich leider nicht wirklich geändert und wenn ich jeweils bei ihm bin, muss ich ihn immer noch daran erinnern, das Bett neu zu beziehen oder feucht aufzunehmen oder Wäsche zu waschen.

Hast du mir einen Tipp oder Erfahrungen, wie man Männer auf diesem Weg begleiten und unterstützen kann?

Liebe Grüsse,
Silvia



Liebe Silvia,

die «schlechte» News zuerst: Ich gehe sehr davon aus, dass sich dein Freund bezüglich des Haushalts nicht mehr ändern wird. Das mit den Veränderungen tönt immer so simpel. Aber komm, sind wir ehrlich: Wir sind erwachsen. Und geformt. Da ist es nicht ganz so easy, sich mal schnell zu ändern.

Und beim Thema Haushalt würde sich dein Freund ja «nur» wegen dir ändern. Ich meine das null despektierlich. Nur so, dass ihm ja wohl ist bei sich daheim. Da ist die Motivation wohl kaum sehr gross, daran etwas zu ändern.

Und nachdem er sich selbst während des Zusammenwohnens nicht deinem Grove angepasst hat, bezweifle ich, dass das überhaupt noch passieren wird.

Nun zu meinem Aber: Ich finde es toll, wie ihr mit euren unterschiedlichen Haushalt-Vorstellungen umgeht. Ganz viele Paare hätten sich wohl getrennt. Ihr seid auseinander gezogen, seid aber zusammengeblieben. Und habt wieder zurück zum Glück gefunden.

Das ist super!

Und wenn ich richtig lese, dann habt ihr abgesehen von seinem Puff, das dich stresst, keine grossen Probleme in eurer Beziehung. Wunderbar.

Und deswegen hier mein Input: Kannst du versuchen, deine Ansprüche biz runterzuschrauben, wenn du bei ihm bist? Es ist sein Reich. Da ist er der Boss. Da kann und soll er walten, wie er will. So wie du bei dir.

Und falls dich etwas wirklich so enorm stört, dass du dich unwohl fühlst, dann kannst du's vielleicht husch selber beseitigen? So macht es eine meiner engen Freundinnen mit ihrem Freund. Und seit sie sich damit abgefunden hat, stört sie sein Puff und sein Dreck sehr viel weniger.

Weil: Was ist schon biz Dreck und Staub, wenn sonst alles super passt? Ich weiss, klingt u simpel, ist es nicht. Eventuell kann er dir ja biz entgegen kommen. In Sachen Bettwäsche zum Beispiel. Vielleicht kann er sich angewöhnen, diese regelmässig zu wechseln und Aschenbecher zu leeren. Dafür wirst du in anderen Punkten toleranter.

Ihr werdet einen Weg finden, da bin ich sehr zuversichtlich und wünsche euch weiterhin viel Liebe, Sex und wunderbare Zeiten.

Deine

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Emma Amour ist ...

… Stadtmensch, Single, Mitte 30 – und watsons Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch deiner Fragen annimmt. Und keine Sorge: Du wirst mit deinen Fragen anonym bleiben – so wie auch Emma. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.

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Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. bild: watson

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