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Luftfahrt
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Andreas Lubitz war wegen psychischer und körperlicher Probleme in Behandlung



Der Absturz der Germanwings-Maschine beschäftigt weiter. Und es kommen immer mehr Details an die Öffentlichkeit. Hier eine kurze Zusammenfassung: 

Alles, was gestern passiert ist, kannst du im alten Ticker hier nachlesen.

Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

Liveticker: Flugzeugabsturz Germanwing: Dritter Tag

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WStern
Kian
Willi Helfenberger
17:54
Germanwings wusste nichts von Krankschreibung
Der Fluggesellschaft Germanwings lag nach eigenen Angaben keine Krankschreibung des Co-Piloten vor. Wenn der Co-Pilot die Krankschreibung nicht von sich aus beim Arbeitgeber eingereicht habe, habe Germanwings davon keine Kenntnis bekommen können, sagte ein Sprecher.
16:24
Körperliche und psychische Probleme?
Wie die deutsche Zeitung «Rheinische Post» schreibt, war Andreas Lubitz bei zwei Ärzten in Behandlung. Die Uni-Klinik Düsseldorf habe mitgeteilt, dass der Co-Pilot zwischen Februar und März 2015 Patient bei ihnen war. Es handelte sich dabei um diagnostische Abklärungen. Einzelheiten gab die Klinik mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht Preis.

Laut der «Rheinischen Post» war der Co-Pilot nicht wegen psychischen, sondern wegen körperlichen Problemen in Behandlung.
In this Sunday, Sept. 13, 2009 photo Andreas Lubitz competes at the Airportrun in Hamburg, northern Germany. Germanwings co-pilot Andreas Lubitz appears to have hidden evidence of an illness from his employers, including having been excused by a doctor from work the day he crashed a passenger plane into a mountain, prosecutors said Friday, March 27, 2015.  The evidence came from the search of Lubitz's homes in two German cities for an explanation of why he crashed the Airbus A320 into the French Alps, killing all 150 people on board. (AP Photo/Michael Mueller)
16:18
Airlines weltweit reagieren
Easyjet Schweiz und Helvetic Airways haben ihre Sicherheitsregeln entsprechend angepasst. Auch Air Berlin - Muttergesellschaft der schweizerischen Belair -, Air Baltic, Air Canada und Icelandair kündigten neue Regeln für die Besetzung des Cockpits an.

Auch bei den britischen Fluggesellschaften Virgin Atlantic, Monarch und Thomas Cook muss sich künftig ein Mitglied der Kabinen-Besatzung im Cockpit aufhalten, wenn ein Piloten seinen Platz verlassen muss. British Airways wollte sich am Freitag noch nicht äussern.

Australien gab bekannt, die Regeln zu überprüfen. Die Regierung habe von den australischen Fluglinien Information zu ihren Abläufen im Cockpit angefordert, berichtete die Nachrichtenagentur AA. Australien wolle sicherstellen, das Fliegen auch weiterhin die sicherste Transportmethode bleibe, sagte Regierungschef Tony Abbot.

Bei der tschechischen Czech Airlines gilt die Zwei-Mann-Regel bereits seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA. «Wenn einer der Piloten das Cockpit verlässt, muss ein Flugbegleiter auf einem Ersatzsitz Platz nehmen und auf dessen Rückkehr warten», sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft im tschechischen Radio. In anderen Ländern wie den USA ist es schon länger Standard, dass keine Person je alleine im Cockpit sein darf.
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14:30 Uhr Swiss: «Die Massnahme gilt ab sofort»
von Kian
Der exakte Wortlaut des Entscheids: «Swiss hat beschlossen, ihre bereits hohen Sicherheitsmassnahmen im Cockpit vorsorglich anzupassen. Bei Abwesenheit einer der Piloten muss sich während des Fluges neu immer auch ein weiteres Crew Mitglied nebst einem Piloten im Cockpit aufhalten. Die Massnahme wird aufgrund der aktuellen Ereignisse und einer angekündigten Sicherheitsempfehlung der EASA eingeführt und gilt ab sofort.»
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14:22 Swiss führt Zwei-Personen-Regel ein
von Kian
Swiss folgt dem Beispiel vieler Konkurrenten und führt als Reaktion auf die Germanwings-Tragödie die Zwei-Personen-Regel in ihren Cockpits ein. Dies teilte die Schweizer Airline am Freitag Nachmittag mit. Wenn einer der Piloten das Cockpit verlässt, muss neu ein Flugbegleiter neben dem anderen Piloten Platz nehmen.
14:00
Presseerklärung der Staatsanwaltschaft
Die Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Originallaut:
13:53
Deutsche Airlines führen Zwei-Personen-Regel ein
Deutsche Airlines führen als Reaktion auf den Absturz der A320 am Dienstag die Zwei-Personen-Regel im Cockpit ein. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft heute mit.
13:28
Keine Hinweise auf politisches oder religiöses Motiv
Bei den Durchsuchungen seien kein Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es gebe keine Anhaltspunkte für einen politischen oder religiösen Hintergrund.
12:43
Erkrankung geheimgehalten
Offenbar hat Andreas L. seine Erkrankung geheim gehalten. Bei den Durchsuchungen seien zudem kein Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Es gebe keine Anhaltspunkte für einen politischen oder religiösen Hintergrund.
12:40
Co-Pilot war am Absturztag krankgeschrieben
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung des Co-Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine mehrere medizinische Dokumente gefunden, die auf eine Erkrankung und ärztliche Behandlungen hinweisen. Das teilte die Behörde in einer Pressemitteilung mit.

Die Ermittler fanden zerrissene, aktuelle und auch den Tattag betreffende Krankschreibungen. Dies stütze nach vorläufiger Bewertung die Annahme, «dass der Verstorbene seine Erkrankung gegenüber dem Arbeitgeber und dem beruflichen Umfeld verheimlicht hat», heisst es in der Mitteilung.
11:50
Zwei-Personen-Regel: «Flugbegleiter kann Katastrophe nicht verhindern»
Einzelne Airlines haben nach der Airbus-Katastrophe ihre Sicherheitsregeln geändert. Neu soll die sogenannte Zwei-Personen-Regel im Cockpit gelten. Demnach müssen neu immer zwei Personen im Cockpit sein. Sollte einer der Piloten das Cockpit verlassen, muss ein Crewmitglied aus der Kabine das Cockpit besetzen. Helvetic Airways und Easyjet haben ihre Sicherheitsvorschriften bereits angepasst, bei der Lufthansa-Tochter Swiss und bei der Edelweiss Air sind entsprechende Diskussionen im Gang.

Es gibt aber auch kritische Stimmen: So äusserte sich etwa der ehemalige Sicherheitschef der polnischen Fluggesellschaft LOT, Jerzy Dziewulski skeptisch zur Zwei-Personen-Regel. Flugbegleiter im Cockpit könnten während der Abwesenheit eines der Piloten eine Katastrophe nicht verhindern, sagte er im polnischen Nachrichtensender «TVN 24». «Der Pilot in der Kabine sagt: Setz dich, fass nichts an, du hast keine Ahnung. Ich bin derjenige, der die Maschine steuert.»
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11:34 Pilotenverband klagt über Verrat
von Willi Helfenberger
Der französische Pilotenverband SNPL will derweil im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Absturz Anzeige wegen Verrats von Berufsgeheimnissen erstatten. Grund sind Berichte der «New York Times», die Informationen auf Basis des Stimmrekorders des Airbus noch vor der Pressekonferenz des Staatsanwaltes verbreitet hatte.

Das bedeute, dass es eine undichte Stelle gegeben habe, sagte der Präsident der Vereinigung, Eric Derivry, am Freitag im französischen Sender BFMTV. Deswegen habe der Verband beschlossen, Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. (sda/reu/afp/dpa)
10:13
Video der Bergungsarbeiten
Ein Video der Nachrichtenagentur Reuters zeigt die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle in Südfrankreich. Die Trümmerteile sind über eine Fläche von zwei Hektaren auf unwegsamen Gelände verteilt. Die Absturzstelle kann nur mittels Helikopter oder nach mehrstündigem Fussmarsch erreicht werden.
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09:48 Zwei-Personen-Regel auch bei der Swiss?
von Kian
Die Swiss wird voraussichtlich heute im Verlauf des Tages ihren Entscheid über die Zwei-Personen-Regel im Cockpit bekannt geben, wie eine Sprecherin gegenüber watson erklärte. Auch das Bundesamt für Luftfahrt (BAZL) beobachtet die Situation aufmerksam. Diverse Airlines hätten die Behörde bereits darüber informiert, die neue Regel anzuwenden. «Momentan sehen wir keinen Handlungsbedarf, wenn nötig werden wir allerdings nicht zögern, Massnahmen anzuordnen», sagt ein BAZL-Sprecher gegenüber watson.
09:36
Diverse Gegenstände beschlagnahmt
Bei der Hausdurchsuchung in Montabaur wurden laut einem Sprecher der Polizei Düsseldorf« diverse Gegenstände und Papier beschlagnahmt». Ob diese die entscheidenden Hinweise zur Aufklärung des Flugzeugabsturzes bringen würden, «muss sich zeigen». Klar ist: Die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
epa04680472 Investigators carry boxes from the apartment of the co-pilot of the crashed Germanwings flight 4U 9525 in Duesseldorf, Germany, 26 March 2015. Everyone on board was killed when the Germanwings plane crashed in France on 24 March 2015. Investigators have begun to search the Duesseldorf apartment of the Germanwings co-pilot.  EPA/FEDERICO GAMBARINI
08:55
Bergungsarbeiten werden fortgesetzt
Die Bergungsarbeiten am Ort des Airbus-Wracks in den französischen Alpen sind am Freitag in den vierten Tag gegangen. Die ersten Helikopter starteten am Morgen in Richtung Tête de l'Estrop. Hinter diesem Gipfel war die Germanwings-Maschine am Dienstag zerschellt.

Die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte gilt besonders der Suche nach dem zweiten Flugschreiber, der weitere Erkenntnisse zum Geschehen im Cockpit vor dem Absturz liefern könnte. (sda)
08:44
Polizei: Hinweise auf psychische Erkrankungen.
Die Polizei hat nach Informationen des Spiegel bei der Wohnungsdurchsuchung Hinweise auf eine psychische Erkrankungen beim Co-Piloten Andreas Lubitz gefunden. Um welche Hinweise es sich genau handelt, ist nicht klar.
08:30
Co-Pilot soll an Depressionen gelitten haben
Andreas Lubitz, der Copilot des Unglücksflug soll an Depressionen gelitten haben. Das berichtet die Bild-Zeitung, die aus einer Krankenakte des Luftfahrtbundesamt und aus Lufthansa-Kreisen zitiert. Demnach soll sich Lubitz insgesamt eineinhalb Jahre in psychiatrischer Behandlung befunden haben. 2009 soll eine «abgeklungene, schwere depressive Episode» diagnostiziert worden sein.

Verschiedene Studien, unter anderem eine des britischen Gesundheitsdienstes NHS, gehen davon aus, dass jeder Mensche einmal in seinem Leben an Depressionen leidet. Oftmals wird sie von den Betroffenen aber nicht als solche erkannt.
07:42
Autopilot auf 30 Meter Höhe programmiert
Laut CNN wurde der Autopilot des A320 um 9:30 Uhr manuell von 38'000 auf 100 Fuss Flughöhe programmiert, also von 11'500 auf 30 Meter. CNN bezieht sich dabei auf eine Auswertung des Aviatikdienstes Flighradar 24.
06:52
«Wartet erst einmal die weiteren Untersuchungen ab»
Die Talkshow von Maybrit Illner auf ZDF zum Flugunglück nahm einen unvorhergesehenen Lauf: Markus Wahl von der Pilotenvereinigung Cockpit sagte, man solle doch bitte erst einmal die weiteren Untersuchungen abwarten. Es gebe auch ganz andere Erklärungsmöglichkeiten. «War es wirklich das Drama, von dem alle ausgehen, oder warten wir, bis das Bild komplett ist», fragte Wahl rhetorisch in die Runde.

Und Ex-Minister Peter Ramsauer. Es sei doch gar nicht gesagt, dass die Darstellung des französischen Staatsanwalts vom erweiterten Suizid des Copiloten tatsächlich zutreffe. Wenn ein Staatsanwalt etwas behaupte, müsse das schliesslich keineswegs stimmen. Und sehr kritisch und mit Skepsis äusserte sich Fachjournalist Andeas Spaeth, wie «Spiegel» schreibt. Es sei doch sehr verwunderlich, dass der Staatsanwalt so rasch zu derart weitreichenden Schlussfolgerungen gelangt sei - und das allein anhand einer ersten Auswertung der Stimmenaufzeichnung. Klarheit über das, was sich während des Todesflugs abgespielt habe, könne schlichtweg noch gar nicht vorhanden sein. Andernfalls, so Spaeth, bräuchte man nach der viel wichtigeren Datenbox ja gar nicht mehr zu suchen.

Im Übrigen habe es in der Vergangenheit einige Beispiele gegeben, wie französische Behörden sich sehr bemüht hätten, Schaden vom Ruf des Airbus fernzuhalten. Damit wolle er aber nun nicht unterstellen, dass entsprechende Beweggründe auch diesmal bei der Präsentation der Selbstmordtheorie im Spiel seien.
A German police investigator carries a box after searching an apartement believed to belong to the crashed Germanwings flight 4U 9524 co-pilot Andreas Lubitz in Duesseldorf, March 26, 2015. A young German co-pilot locked himself in the cockpit of Germanwings flight 9525 and flew it into a mountain, killing all 150 people on board including himself, prosecutors said on Thursday. After listening to "black box" voice recordings, French prosecutors left no doubt that they believe 28-year-old Andreas Lubitz was in control of the Airbus A320 and set it on its fatal descent. They offered no explanation for his motive. Prosecutors in the German city of Duesseldorf said police were searching his home for evidence.   REUTERS/Kai Pfaffenbach
02:52
Pilot wollte Cockpit-Tür mit Axt öffnen
Der ausgesperrte Pilot hat offenbar wenige Minuten vor dem Aufprall der Maschine versucht, die verriegelte Panzertür des Cockpits mit einer sich an Bord befindlichen Axt zu öffnen. Das berichtet die «Bild» von Freitag unter Berufung auf hochrangige Sicherheitskreise. Demnach wollte der Pilot die Cockpit-Tür mit der Axt zertrümmern, um ins Cockpit zu gelangen. Sein Ziel sei gewesen, die sich anbahnende Katastrophe noch abzuwenden und den Sinkflug zu stoppen. «Zu der Sicherheitsausrüstung eines A320 gehört auch eine Axt», bestätigte Germanwings-Sprecherin Katharina Muschalla gegenüber «Bild».
00:28
UNO fordert regelmässige medizinische Spezialtests von Piloten
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) fordert regelmässige medizinische Spezialtests von Piloten. Diese Untersuchungen müssten sowohl die psychische als auch die körperliche Fitness der Piloten prüfen, erklärte die UNO-Organisation am Donnerstag. Sollten die Testergebnisse Anlass zur Sorge geben, müssten auch neuropsychologische Untersuchungen in Erwägung gezogen werden, erklärte die ICAO.
International Civil Aviation Organization's (ICAO) Council President Olumuyiwa Benard Aliu speaks at the official opening of the organization's global safety meeting in Montreal, February 2, 2015.    REUTERS/Christinne Muschi (CANADA - Tags: TRANSPORT BUSINESS)
Olumuyiwa Benard Aliu, der Präsident von ICAO.
22:57
Welche Airlines bisher reagierten
Folgende Airlines haben bisher bekanntgegeben, die Zwei-Personen-Regel einführen zu wollen – meist per sofort:

- Air Canada
- Transat
- Norwegian Air Shuttle
- Icelandair
- Easyjet

- Lufthansa
- Germanwings
- Air Berlin
- Tuifly


Am Abend gab der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) bekannt, künftig müssten sich bei allen deutschen Airlines immer zwei Crewmitglieder im Cockpit aufhalten.
22:42
Zwei-Personen-Regel in den USA längst Usus
Die in den vergangenen Stunden oftdiskutierte Zwei-Personen-Regel für Cockpits ist in den USA übrigens längstens Usanz. Das schreibt die deutsche FAZ und zitiert einen Sprecher der US-Flugaufsichtsbehörde mit den folgenden Worten: «Amerikanische Fluglinien müssen Abläufe entwickeln, die von der FAA genehmigt werden. Zu diesen Abläufen gehört die Anforderung, dass, wenn einer der Piloten das Cockpit aus welchem Grund auch immer verlässt, ein anderes qualifiziertes Crew-Mitglied die Tür schließen und im Cockpit bleiben muss, bis der Pilot zu seiner oder ihrer Station zurückkehrt.»
22.12
Swiss verzichtet weiterhin auf Zwei-Personen-Regel
Was unter anderem für diverse deutsche Fluggesellschaften, darunter auch die Mutterfirma Lufthansa gelten soll, ist bei der Schweizer Fluggesellschaft Swiss zwar Thema von Analysen, aber vorläufig nicht mehr: Die Einführung einer Zwei-Personen-Regel im Cockpit. Bereits am späten Nachmittag hatte Sprecherin Sonja Ptassek erklärt: «Wir werden die Situation genau analysieren, aber momentan werden wir an den Vorkehrungen nichts ändern». An dieser Haltung hat sich auch nach der offenbar bei der Lufthansa erfolgten Kehrtwende nichts geändert, wie Ptassek gegenüber watson am späten Abend erneut bekräftigte.
21:38
Wohnungsdurchsuchung beendet
Die Düsseldorfer Polizei hat die Durchsuchung der Wohnung des Germanwings-Copiloten abgeschlossen. Nach vier Stunden verliessen Beamte mit Umzugskartons das Haus. Die Durchsuchung erfolgte nach Polizeiangaben auf Ersuchen der französischen Justiz.
21:29
«Echo»-Preisverleihung beginnt mit Schweigeminute
Die 24. Verleihung des Musikpreis «Echo» hat mit einer Schweigeminute und 150 Kerzen auf der Bühne für jeden Toten angefangen. Moderatorin Barbara Schöneberger für ganz in Schwarz durch die Gala. Als Reaktion auf das Unglück hatte Germanwings seine Teilnahme beim Echo abgesagt. Die Airline ist Sponsor. Am Donnerstagabend hingen unter den Logos auf den Stellwänden schwarze Aufkleber. Aufschrift: «4U9525 In stiller Anteilnahme».
epa04680505 US violinist Lindsey Stirling performs on stage during the 24th Echo 2015 music awards ceremony in Berlin, Germany, 26 March 2015, in a tribute to the victims of the Germanwings Flight 4U 9525, carrying 144 passengers and six crew members from Barcelona, Spain to Dusseldorf, Germany, that crashed on 24 March in the French Alps.  EPA/BRITTA PEDERSEN
Spielte im Gedenken an die Opfer des Unglückflugs 4U9525: Die US-Violistin Lindsey Stirling.
21:10
Schweizer Airline Helvetic Airways zieht nach
Auch die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways passt ihre Sicherheitsvorschriften per sofort an. Künftig müssten immer zwei Personen im Cockpit anwesend sein, teilte die Gesellschaft am Donnerstagabend mit. Sollte einer der Piloten das Cockpit verlassen, müsse ein Crewmitglied aus der Kabine das Cockpit besetzen. (sda)
20:59
Lufthansa führt Zwei-Personen-Regel ein
Offenbar sollen auch bei diversen deutschen Airlines künftig immer zwei Crewmember im Cockpit anwesend sein. Wie die «Bild» berichtet, sollen die verschärften Sicherheitsstandards für folgene Fluggesellschaften gelten: Lufthansa, die vom Absturz betroffene Germanwings, Air Berlin und Tuifly. Seitens des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft heisst es, künftig soll sich kein Pilot mehr allein im Cockpit aufhalten dürfen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte vor wenigen Stunden noch gesagt, man werde die Regeln nicht anpassen.
20:39
Der lässige Umgang mit der Piloten-Psyche
Der Absturz von Germanwings-Flug 9525 offenbart eine potenzielle Sicherheitslücke in der Fliegerei: Psychologische Tests sind bei der Ausbildung von Verkehrspiloten nicht vorgeschrieben - und finden auch später so gut wie nicht mehr statt. Der kritische Hintergrund von Spiegel-Redaktor Markus Becker
20:18
Angehörige werden angeblich aufgeteilt
Unzählige Helfer und auch Geistliche kümmern sich in Seyne-les-Alpes und Verne um die Angehörigen der Toten, die in diesen Stunden in den beiden Gemeinden nahe der Absturzstelle eintreffen. Die Angehörigen der 144 Passagiere sollen sich in Vernet aufhalten, jene der Crew in Seyne-les-Alpes. Das zumindest glaubt 20minutes.fr zu wissen.
SEYNE, FRANCE - MARCH 26:  Coaches believed to be carrying family members of the victims of flight 4U 9525 arrive on March 26, 2015 in Seyne, France. Germanwings flight 4U 9525 from Barcelona to Duesseldorf crashed in Southern French Alps on Tuesday. All onboard perished and French authorities are now saying that it appeared that the co-pilot wanted to "destroy the plane". (Photo by Jeff J Mitchell/Getty Images)
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