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Ukraine

An der Absturzstelle der MH17 liegen immer noch 80 Opfer



Alexander Hug (C), deputy head for the Organisation for Security and Cooperation in Europe's (OSCE) monitoring mission in Ukraine, looks on next to armed pro-Russian separatists on the way to the site in eastern Ukraine where the downed Malaysia Airlines flight MH17 crashed, outside Donetsk, July 30, 2014. REUTERS/Sergei Karpukhin (UKRAINE - Tags: TRANSPORT CIVIL UNREST DISASTER POLITICS CONFLICT)

Separatisten blockieren den Weg zum Wrack - auch vor dem Leiter der OSZE-Mission, dem Schweizer Alexander Hug. Bild: SERGEI KARPUKHIN/REUTERS

An der Absturzstelle des malaysischen Flugzeugs in der Ostukraine sind nach Angaben der australischen Aussenministerin bis zu 80 Leichen noch nicht geborgen. Julie Bishop sprach am Donnerstag im australischen Radio von grosser Frustration, weil die Ermittler wegen der anhaltenden Kämpfe nicht zur Absturzstelle vordringen können.

Sie erhob neue Vorwürfe gegen Russland: «Meine grosse Sorge ist, dass Russland den Prozess aktiv untergräbt». Bishop hält sich derzeit in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf.

Unter Bezug auf Geheimdienstinformationen sagte Bishop: «Danach sieht es ganz so aus, dass die Raketen von russischer Seite kommen und die Separatisten schwer bewaffnet sind. Sie haben Artillerie, sie haben Raketen. So etwas kauft man nicht im Laden an der Ecke.» (rey/sda/dpa)

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