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Irgendwer hat wieder ein neues Körperideal erfunden. Den «Dad Bod». Wir sagen dazu nur: Fuck it!

07.05.2015, 14:24
Ein «Dad Bod» – so hat Mann 2015 auszusehen.

Der Dad Bod – der Papi-Körper: Geformt wurde er von gelegentlichen Liegestützen und Klimmzügen. Mindestens zu gleichen Teilen aber auch von Bier und Pizza. Bisschen fit, bisschen fett.  

Der Dad Bod kann dich retten, lädt aber auch zum Kuscheln ein. Hihi.

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Die Lawine losgetreten hat Mackenzie Pearson, eine 19-jährige Schülerin, die für das Magazin The Odyssey in 500 Wörtern beschrieb, weshalb sie den Dad Bod so attraktiv findet: «Der Dad Bod hat einfach etwas, das die Männer menschlicher, natürlicher und attraktiver macht.»

Und Mackenzie Pearson trifft damit einen Nerv. Der Artikel legt gerade sämtliche Social-Media-Plattformen lahm. 

«Toggweiler! Ans Klavier», heisst es deshalb auch bei uns an der Redaktionskonferenz, «Wir dürfen den Trend nicht verpassen.»

Mit dem Dad Bod klappt es dann auch mit dem Humor!

Nach dem Metrosexuellen, dem Übersexuellen und dem Spornosexuellen kommt nun also der Dad Bod.

Und wisst ihr was?

Fuck it.

Bei allem Respekt für den Versuch, den Durchschnittsnormalo aufs Podest zu hieven. 

Fuck it.

Trends sind für Herdentiere, die sich sofort erschrocken zusammenrotten, wenn es aus dem Busch faucht. 

Der König der Savanne ist und bleibt hingegen nur der Individualist. 

Diese Regel gilt seit Menschengedenken. Sie galt während der Metrosexuellen-Phase, sie galt, als der Thigh Gap aufkam, und sie gilt jetzt auch für den Dad Bod.

König ist, wer keine 19-Jährige braucht, um sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Königin ist, wer sich angesichts der Magermodels der aktuellen H&M-Bademoden-Kampagne nicht gleich den Finger in den Hals steckt.

König und Königin sind nur die Leute, die hin und wieder ein gesundes «fuck it» formulieren.

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Kommentar

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