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Für eine handvoll Zeichen – so viel verdienen die Stars mit einem Werbe-Post auf Social Media



Promis haben ihren Wert. Natürlich ist damit nicht ihr ideelles Standing gemeint oder gar ihr Einfluss auf die Geschichte – es geht um ihr digitales Gewicht, das Konzerne nutzen, um für ihre Produkte zu werben.

Das tun die Stars mal mehr, mal weniger plump. Ein Weltstar wie Rihanna postet auf Twitter einfach bloss ein Video und schreibt dazu: «Sonnenbrillen jetzt im Handel!» Sie kommen vom Modelabel «Dior». Eine Selena Gomez postet auf Instagram einfach bloss ein Foto, auf dem sie a.) makellos aussieht und b.) lässig «Coca Cola» durchs Röhrli zieht.

«Meine Süssen», schreibt dagegen Daniela Katzenberger ganz «unverfänglich» auf Facebook, «weil viele von euch immer fragen, wo ich meine Klamotten her habe oder wo ich meine Schminke kaufe, gibt es jetzt eine App, in der ihr alles ganz einfach nachshoppen könnt❤️❤️»

Für eine handvoll Zeichen im Internet

Mit solcher Reklame verdienen die Promis jede Menge Geld. Bei Stars wie Selena Gomez und Rihanna hat das US-Unternehmen D'Marie gemessen, wie einflussreich sie sind, wie viele Menschen sie über Social Media erreichen – und wie viel ein Post auf Twitter, Facebook und Co. wert ist.

Die Ergebnisse sind in einer Liste verarbeitet worden – und bei den Top-Promis verrät D'Marie sogar nackte Zahlen. Welche Unsummen die US-Stars für einen einzigen Social-Media-Post einstreichen, siehst du in der Bildstrecke.

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So viel verdienen Promis mit Social-Media-Posts
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Marketing-Algorhitmus der Werbebranche

Wie kommen diese Liste und solche Zahlen zustande? «D'Marie» erfasst pro Promi 56 Kriterien, erläuterte CEO Frank Spadafora in «Adweek»: Bei Facebook, Instagram und Twitter zählen nicht nur die Likes, sondern auch, wie viele neue Follower ein Post gewinnt oder wie oft er geteilt und kommentiert wird. 

«D'Marie» nutzt diese Daten, um über diese Promis Werbung zu verkaufen. «Wenn man ein gelbes Kleid für 75 bis 100 Dollar verkauft, können wir in unserem System den besten Promi, die beste Social-Media-Plattform und die beste Botschaft finden», wirbt Spadafora. «Unser System kann auch Umsätze vorhersagen» Ein Post von einem Star der Kategorie Selena Gomez oder Taylor Swift würde sich zwölfmal mehr auszahlen als klassische digitale Werbung, behauptet «D'Marie».

Katzenberger, die Selbstvermarkterin

Daniela Katzenberger nimmt dagegen die Vermarktung selbst in die Hand. Ihre App «Love and Style» verbindet den Verkauf von Produkten mit Inhalten aus ihren Reality-Soap-TV-Formaten – so konnten ihre Fans etwa die Eheringe erstehen, mit denen die 29-Jährige vor laufender Kamera Lucas Cordalis zu ihrem Mann machte.

Katzenberger hat auf Facebook über 2,4 Millionen Fans, die sie vor zwei Monaten über ihr neues Business informierte. Noch am selben Tag schoss «Love and Style» im Apple Store auf Platz eins. Ihr Produkt ist ein Renner: Sie wurde bis zum Juli bereits 180'000 Mal installiert: «Wir haben über die App bislang einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich umgesetzt», verriet Thomas Wittlinger von der Stapp AG, dem Entwickler der App, gegenüber Online Marketing Rockstars.

Das Fazit des Fachmagazins: «Wenn es Katzenberger und den App-Betreibern gelingt, die Nutzerinnen weiterhin bei der Stange zu halten, wäre also ein jährlicher Umsatz im niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbereich möglich.» Nicht schlecht für einen deutschen Reality-TV-Star.

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