DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ohne Separatisten-Vertreter

Gespräche zur Lösung der Ukraine-Krise gehen in zweite Runde

17.05.2014, 06:43

Nach dem ergebnislosen Auftakt der Friedensgespräche für die Ukraine soll am Samstag erstmals auch im Osten des Landes verhandelt werden. Der zweite Runde Tisch zur Krisenbewältigung beginnt am frühen Nachmittag in der Millionenstadt Charkow. Zu dem Treffen wurden Abgeordnete und Regierungspolitiker eingeladen, darunter die früheren Staatspräsidenten Leonid Krawtschuk und Leonid Kutschma. Das Treffen findet erneut ohne Vertreter der Separatisten statt, wie die prowestliche Führung in Kiew mitteilte.

Bereits am ersten Runden Tisch, am Mittwoch in Kiew, sassen keine Protestführer aus der Ostukraine. Dies hatten die prorussischen Aktivisten scharf kritisiert. Auch Russland mahnte mehrfach einen Dialog aller Seiten an. Die Zentralregierung in Kiew betont jedoch, ein solches Gespräch sei nur mit Kräften möglich, die «kein Blut an den Händen» hätten. Der frühere deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger fungiert im Auftrag der OSZE als Moderator. (sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nach Erlass von Putin – Russland enteignet Tausende Ausländer auf der Krim

Gegen den Widerstand der Ukraine hat Russland auf der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim die Zwangsenteignung von Tausenden Grundstücken durchgezogen. Nach einem Erlass von Präsident Wladimir Putin dürfen Ausländer dort nun in den meisten Regionen kein Land mehr besitzen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Samstag berichtete. Das Dekret hatte Putin schon am 20. März vorigen Jahres unterschrieben – dann war ein Jahr Zeit, rund 11'500 Grundstücke in neue …

Artikel lesen
Link zum Artikel