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Russland
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Wunsch nach Einigung

Ukraine schlägt MH17-Verhandlungen mit Russland in Minsk vor

Im Konflikt um den Absturz von Flug MH17 hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Verhandlungen mit der russischen Seite vorgeschlagen. Die Gespräche sollen im autoritär geführten Weissrussland stattfinden.



Ukranian presidential candidate Petro Poroschenko (C) talks to the media after talks with Andreas Schockenhoff (not pictured) of the ruling Christian Democratic Union (CDU) party in Berlin, May 7, 2014. Poroshenko urged Europe and the United States to agree on a third wave of sanctions against Russia if the Kremlin supports a referendum organised by separatists in eastern Ukraine on May 11. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY - Tags: POLITICS)

Petro Poroschenko im Mai 2014 in Berlin. Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Poroschenko habe den weissrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko kontaktiert und «angeboten, an der Organisation eines Treffens in Minsk mitzuwirken», teilte die Präsidentschaft in Kiew am späten Dienstag mit. Demnach könnte das Treffen am Donnerstag stattfinden.

Gemäss dem Vorschlag könnten der frühere ukrainische Präsident Leonid Kutschma, der russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, sowie ein Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der weissrussischen Hauptstadt verhandeln. 

Ziel solle sein, dass internationale Experten Zugang zur MH17-Absturzstelle im Osten der Ukraine erhielten. Zudem solle über die «Freilassung aller Geiseln» in der Gewalt der prorussischen Separatisten gesprochen werden.

Flug MH17 von Malaysia Airlines mit 298 Menschen an Bord war am 17. Juli im Osten der Ukraine abgestürzt. Kiew und die prorussischen Separatisten werfen sich gegenseitig den Abschuss des Flugzeugs vor. Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und den Rebellen machen internationalen Experten den Zugang zum Unglücksort unmöglich.

Die Europäische Union und die USA werfen Russland vor, die Separatisten mit der Entsendung von Kämpfern und der Lieferung von Waffen zu unterstützen. Am Dienstag verhängte die EU erstmals Wirtschaftssanktionen gegen Moskau. Auch die USA verschärften ihre Strafmassnahmen. Die russische Seite reagierte bislang nicht auf die Schritte. (viw/sda/afp)

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