Russland
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Ukraine-KOnflikt

Lawrow: Russland will weiteren Hilfskonvoi in die Ukraine schicken



Sixteen trucks forming one of the parts of an aid convoy wait in a line in a field about 28 kilometers (17,4 miles) from the border control point in the Russian town of Donetsk, in the Rostov-on-Don region, Russia, Monday, Aug. 18, 2014. The International Committee of the Red Cross, which is to take responsibility for the aid convoy when it enters Ukraine, has demanded security guarantees from all sides, including the rebels, for the mission. As of midday, there was no indication that the guarantees had been given. Russia's foreign minister earlier said he expects the extensive humanitarian aid mission for eastern Ukraine to enter the country in the near future. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Russland will einen zweiten Konvoi Richtung Ukraine schicken. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Trotz scharfer internationaler Kritik an russischen Hilfslieferungen für die Ostukraine plant die Regierung in Moskau die Entsendung eines zweiten Konvois. Die Ukraine sei bereits am Sonntag darüber informiert worden, sagte Russlands Aussenminister Sergej Lawrow am Montag in Moskau. 

«Wir hoffen, dass der zweite Konvoi in den kommenden Tagen losgeschickt werden kann», sagte Lawrow an einer Medienkonferenz. Er rief die Ukraine und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) auf, bei der Hilfsaktion mitzuarbeiten. 

Moskau hatte am Freitag einen seit Tagen an der Grenze wartenden Hilfskonvoi für die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine ohne das Einverständnis Kiews und des IKRK in die Rebellenhochburg Lugansk geschickt. Am Samstag kehrten die mehr als 200 Lastwagen nach Russland zurück. 

Die ukrainische Regierung hatte die Befürchtung geäussert, dass mit dem Konvoi neue Waffen an die prorussischen Separatisten geliefert werden sollten. (rar/sda/dpa/reu/afp) 

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