Russland
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epa04423474 Ukrainian servicemen drive on a armored military vehicle near the eastern city of Debaltseve, Ukraine, 29 September 2014. At least 15 people were killed in the worst fighting in eastern Ukraine since a ceasefire was declared three weeks ago, officials said 29 September.  EPA/KONSTANTIN GRISHIN

Bild: KONSTANTIN GRISHIN/EPA/KEYSTONE

Ukraine

Russland leitet Strafverfahren wegen Völkermordes in Ostukraine ein



Russland hat ein Strafverfahren wegen Völkermordes an den russischsprachigen Bewohnern im Bürgerkriegsgebiet Ostukraine eingeleitet. Seit Beginn der «Anti-Terror-Operation» im April hätten ukrainische Politiker und Militärangehörige Befehle zur «vollständigen Beseitigung der russischsprachigen Bürger» in den Gebieten Donezk und Lugansk gegeben, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde in Moskau, Wladimir Markin, am Montag.

Gegen wen konkret ermittelt werde, sagte er nicht. In der Ostukraine seien bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und moskautreuen Separatisten mindestens 2500 Menschen getötet und mehr als 500 Häuser zerstört worden, sagte Markin.

Mehr als 300'000 Menschen seien nach Russland geflüchtet. Markin sagte, die angeblichen ukrainischen Befehle verstiessen gegen russisches Recht und gegen Normen des Völkerrechts.

Nach UNO-Schätzungen kamen seit Ausbruch des Konflikts im April mehr als 3500 Menschen ums Leben. Militär und Separatisten machen sich gegenseitig für den Tod von Zivilisten verantwortlich. (sda/dpa)

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