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Gästeliste Nachtclub

Kontaktlisten mag man in Winterthur nicht: In einer Bar trugen sich während fast vier Wochen nur gerade zwei Gäste ein. Bild: watson

Analyse

Donald Duck auf der Gästeliste? Kantone warnten Bund vor Falschangaben

Der Bundesrat war gewarnt, dass es zu falschen Angaben auf Gästelisten der Clubs kommen könnte. Massnahmen wurden keine ergriffen.



Das Virus ist kein Spass, auch nicht für die Spassgesellschaft am Wochenende: Mit diesen Worten machte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli am Wochenende klar, dass über den Vorfall im Flamingo Club verärgert ist. Von den knapp 300 Clubgästen hätten etwa ein Drittel falsche Angaben gemacht. Das erschwerte das Contact-Tracing, nachdem ein Corona-Infizierter fünf weitere Personen im Club ansteckte.

Die Gefahr, dass die Rückverfolgung von infizierten Personen wegen falschen Angaben erschwert werden könnte, war dem Bund und den Kantonen bekannt. Dies zeigt das Dokument, das bei der Anhörung der Kantone für die bundesrätliche Ausrufung der «besonderen Lage» angefertigt wurde. Diese gilt zwar erst seit dem 22. Juni – der «Superspreading»-Event passierte jedoch am Vorabend.

watson verlangte die Rückmeldungen der Kantone erneut gestützt auf das Öffentlichkeitsprinzip. Rückschlüsse darauf, welcher Kanton sich wie geäussert hatte, waren diesmal nicht möglich.

Wie watson an die Dokumente kam

Das Öffentlichkeitsgesetz gilt seit 2006 und soll durch Transparenz zusätzliches Vertrauen in Staat und Behörden schaffen. Gestützt darauf kann jede Person Zugang zu amtlichen Dokumenten verlangen, ohne ein besonderes Interesse nachweisen zu müssen. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz hat watson auf Gesuch die Anhörungsdokumente zugestellt.

Das fünfseitige Dokument, das am 16. Juni von der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) erstellt wurde, zeigt die Meinungsunterschiede zwischen den Kantonen und dem Bundesrat auf. Die Positionen der Kantone wurden zu einem Zeitpunkt formuliert, als die Zahlen besonders tief waren.

Die Stellungnahmen bei zwei Punkten stehen aber nach dem jüngsten Anstieg der Corona-Fälle in einem anderen Licht – und werfen die Frage auf, ob Bund und Kantone richtig reagiert haben.

Kantone warnten vor Falschangaben

GDK Vernehmlassungsantwort zu besondere Lage im Juni

Kantone warnten, dass es regelmässig zu falschen Angaben kommen dürfte. Bild: gdk/watson

Der Vorfall im Flamingo Club passierte am Abend des 21. Junis, als noch die alte Corona-Verordnung galt. Clubbetreiberinnen mussten damals lediglich Vorname, Nachname und Telefonnummer der Gäste erfassen.

Dass dies nicht ausreicht, war den Kantonen bei der Anhörung für die «besondere Lage» klar. Sie forderten nicht nur weitere Gästeangaben, sondern warnten auch, dass es regelmässig zu falschen Angaben kommen dürfte. Der Bund solle dazu im «erläuternden Bericht» eine Aussage machen, ob Türsteherinnen und Türsteher etwa die Identitätskarte der Gäste kontrollieren dürfen.

Diese Forderung wurde nicht oder höchstens schwammig erfüllt. Das Bundesamt für Gesundheit verlangt in den «Erläuterungen» von Clubbetreibern lediglich, dass die «Vertraulichkeit der Kontaktdaten bei der Erhebung» und «Aufbewahrung der Daten» gewährleistet werde. So dürfe beispielsweise ein Restaurant die Kontaktliste nicht am Eingang für alle Gäste einsehbar lassen. Daraus lässt sich aber eine Pflicht für Clubbetreiberinnen, die Richtigkeit der Gästedaten zu gewährleisten, nicht herauslesen.

Diese Untätigkeit überrascht: Expertinnen und Experten des Bundes stellten im April bereits fest, dass die Risiko-Prognose bei Lockerungen für Discos und Bars «tief rot» war. Ein entsprechendes Dokument veröffentlichte der Netzaktivist Hernâni Marques am Wochenende auf Twitter.

«So geht es nicht.»

Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli

Obwohl das Risiko bekannt war, berücksichtigte der Bundesrat warnende Stimmen aus den Kantonen nicht. So ist es verständlich, dass die zuständige Regierungsrätin Natalie Rickli über falsche Kontaktdaten «total verärgert» ist. Und es überrascht auch niemanden, dass die Zürcher Staatsanwaltschaft in «dem von Ihnen geschilderten Kontext keine Untersuchung eröffnet» (in der watson-Anfrage ging es um den Vorfall im Flamingo Club).

Müssen Schutzkonzepte kontrolliert werden?

GDK Vernehmlassungsantwort zu besondere Lage im Juni

Die Kantone wollten die Schutzkonzepte nicht aktiv kontrollieren. Bild: gdk/watson

Die Kontaktdaten-Erhebung ist gemäss Corona-Verordnung Teil eines Schutzkonzepts, das Clubs, Pubs und Restaurants festlegen müssen. Bei der Anhörung der Kantone stellte sich die Frage, ob diese Schutzkonzepte und deren Umsetzung von den kantonalen Behörden geprüft werden müssen.

Der Bundesrat schlug eine «aktivere Kontrolle» durch die Kantone vor, die jedoch abgelehnt wurde. «Eine solche [aktive Kontrolle] ist bei tausenden von Schutzkonzepten nicht umsetzbar», schreibt die Gesundheitsdirektorenkonferenz. Sie schlug stattdessen vor, dass Schutzkonzepte lediglich «auf Verlangen» den Behörden vorgelegt werden müssen.

Auf Verlangen bedeutet nicht nur weniger Bürokratie – sondern auch, dass die Behörden nicht einmal wissen, wer die Ansprechperson eines Clubs ist. Es stellt sich deshalb rückblickend die Frage, warum Kantone und Bundesrat nicht wenigstens verlangten, dass alle Schutzkonzepte bei den Behörden zumindest eingereicht werden müssen.

Denn so irritiert es niemanden, dass Contact-Tracer Mühe hatten, den Clubbetreiber ausfindig zu machen und ihn zu kontaktieren.

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92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pepe Le Fart 30.06.2020 20:57
    Highlight Highlight so ne Ueberraschung!! Eure Jugend muss schon sehr lang her sein!
    Benutzer Bildabspielen
  • Tabalugga 30.06.2020 17:40
    Highlight Highlight Ich sehe das ganze einfach nicht mit diesen "listen". 1. Ich musste alles selbst notieren mit dem schreiber der zuvor andere benutzt hatten..., 2. Die liste lag völlig offen dort und jeder hatte einblicke... 3. Ich wurde tags darauf von einem barkeeper kontaktiert der meine nummer von der liste nam!!!! 4. Der name ist völlig irrelevant, alleine die kontaktnummer müsste stimmen. Daher sehe ich auch kein nutzem im abgleich mit einer ID. Man müsste eher ein telefon bereitstellen auf das jeder kurz anrufen müsste. Somit wäre die überprüfung gelöst und der zeitpunkt auch gleich festgehalten....
  • drüber Nachgedacht 30.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Laufende Verbesserungen sind wohl angebracht.

    Ist doch ganz einfach und im Interesse von allen.

    Die Kantone sollen ihre Regeln für die Clubs anpassen. Am besten im Gespräch mit verschiedenen Club Betreibern.
    Wenn man nun weiss, dass man die Kontaktdaten der Club-Betreiber braucht, so muss man die halt in einer Liste erfassen.
    Danach sollte am besten auch eine einheitliche Liste erstellt werden, in die die Kunden eingetragen werden.

    Und wenn dann die ID gezeigt werden muss, steht es ja jedem Kunden offen ob er das will oder ob er nicht in den Club will....
  • miaumiau 30.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Ich war letztens in einem Züricher Restaurant essen und wollte meine Handynummer hinterlegen. Die Kellnerin hat zuerst nicht verstanden warum, nach Absprache mit ihren Kollegen hat sie mir gesagt, dass ich ihr meine Nummer nicht zu geben brauche, da sie diese sowieso wegschmeissen...ich dachte nur WTF....ich habe sie darauf hingewiesen, dass Restaurants Gästekontakte aufnehmen müssen und sie hat noch nie was davon gehört und nur gesagt "bis jetzt hatten wir noch kein Corona, hoffentlich bleibt es so *lachlach..*" ....
  • 3klang 30.06.2020 14:21
    Highlight Highlight Die Konsequenzen (Schliessung, Bussgeld) für die Clubs und Bars bei nicht greifenden Schutzkonzepten sollten so einschneidend sein, dass die Betreiber aus Eigeninteresse ein gutes Konzept umsetzen.

    Selbst wenn ein Kontrolleur alle Tischabstände und Abläufe abnimmt, so kann sich das im laufenden Betrieb doch sehr schnell ändern. Die Verantwortung inkl. Konsequenzen muss bei den Betreibern liegen.
  • Booker 30.06.2020 12:50
    Highlight Highlight Dieser Club soll schon mal 14 Tage geschlossen werden wegen Nichteinhalten der Vorschriften. Zudem ab sofort jeden Clubgänger mit ID registrieren und per Stichproben überprüfen. Clubhopping muss verboten werden. Pro Partygänger ein Club muss vorerst genügen.
  • Smeyers 30.06.2020 12:40
    Highlight Highlight Es ist in der Verantwortung der Clubs, das durchzusetzen und relativ einfach. Alle wollen deine E-mail und Mobile Nummer damit sie dich mit Werbung zutexten können, um auf ihre zukünftigen Events aufmerksam zu machen.

    Wer nicht auf dem Verteiler ist, kommt nicht rein. Ist das schwierig, nein. Auch Restaurants haben seit Jahren online Buchungsportale.
  • TanookiStormtrooper 30.06.2020 12:29
    Highlight Highlight Einen Kopierer an den Eingang stellen und schnell eine Kopie vom Ausweis machen, nach 2 Wochen werden diese dann vernichtet. Wer das nicht will, der muss einfach draussen bleiben. Da gibt man bei Facebook, Tinder & Co. weit mehr von sich preis. 🤷‍♂️
    Clubs, welche es mit der Aufnahme der Daten nicht so genau nehmen, werden dann einfach geschlossen. Wer einen Donald Duck oder Gustav Gans in den Club lässt ohne den Ausweis zu kontrollieren hat es nicht anders verdient.
    • COVID-19 ist Evolution 30.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Eine Ausweiskopie enthält mehr als zur Identifikation notwendige Daten. Es ist nach geltendem Recht nicht zulässig diese einzufordern.
  • Roger Küng 30.06.2020 12:29
    Highlight Highlight Eintritt mit vorhergehender Anmeldung und Hinterlegung einer Kopie der ID. Wenn man nicht vernünftig sein kann, müssen halt strengere Verhaltensregeln aufgezwungen werden. Selber Schuld.
  • So en Ueli 30.06.2020 12:25
    Highlight Highlight Der Vorfall beim Flamingo Club zeigt klar auf, dass Clubs, Bars und Restaurants mit der Situation nicht klar kommen. Sie haben nur noch die Wiedereröffnung im Sinne. Ihnen ist oder war das Geld wichtiger als die Gesundheit ihrer Gäste und ihres Personals. Es zeigt auf, dass diese Etablissements keinen Plan haben und auch nicht gewillt sind den Anforderungen des Kantons zu entsprechen. Daher wäre ich für strenge Kontrollen und dafür, dass im Wiederholungsfalle die Schliessung des Lokals verordnen werden kann. Wer nicht hören will, der muss fühlen. In diesem Falle zum Wohl der Gesellschaft.
  • Ohniznachtisbett 30.06.2020 12:21
    Highlight Highlight Ich verstehe die Leute, die falsche Angaben machen subjektiv. Sie haben Angst. Nicht vor der Krankheit, sondern davor in Quarantäne gesteckt zu werden. Obwohl nicht sicher ist, dass man überhaupt in der Nähe (2m) der infizierten Person war. Da machen sich bei vielen Jobängste etc. breit. Wenn die Angst vor Jobverlust, gefühlt sinnlosem zu Hause eingesperrt sein und anderen Konsequenzen grösser ist, als vor der Krankheit, da verstehe ich die Leute eben schon. Aber das darf man ja nicht sagen, weil das eben alles Tuble sind, imfall.
    • TanookiStormtrooper 30.06.2020 12:51
      Highlight Highlight Wenn man 2 Wochen in Quarantäne muss ist das sicherlich nicht lustig, den Job verlieren dürfte man deshalb aber nicht. Wir haben ja so etwas wie ein Arbeitsrecht und die Quarantäne ist nichts anderes als ein Krankheitsfall. Wir sind hier nicht in einem 3.-Welt-Land, wo man als Arbeitnehmer keine Rechte hat und wegen sowas gleich auf die Strasse gestellt werden darf. Da kann man sich auch mal in der Freizeit den Arm oder sonst was brechen und ist viel länger Arbeitsunfähig ohne gleich die Stelle zu verlieren.
    • Ohniznachtisbett 30.06.2020 12:56
      Highlight Highlight Versteht mich nicht falsch. Ich meine nicht, dass das richtig ist. Ich verstehe es einfach. Ich verstehe auch, dass viele Angst vor der Krankheit haben. Alle einfach mal als Vollidioten zu titulieren hilft da weiter. Wenn man die Beweggründe kennt, kann man differenzierter urteilen. Und nur weil man weiss wieso jemand etwas tut ist es noch nicht richtig, aber man ruft dann vielleicht nicht einfach Tubel.
    • invisible 30.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Niemand MUSS in Clubs gehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mon Alisa 30.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Das Scannen von IDs beim Betreten von Clubs war z.B. in London bereits vor dem Virus normal. Da gibt es bereits Systeme die schnell implementiert werden könnten. Auch muss dafür nicht jede ID von der Kontrollperson angefasst werden und es entsteht kein Hygieneproblem.

    Wenn die Clubbesitzer ernsthaft an einer Öffnung der Clubs interessiert sind, sollen sie auch die nötigen Massnahmen treffen. Finde ich recht simpel.
    Benutzer Bild
    • Smeyers 30.06.2020 21:43
      Highlight Highlight Finde ich eine gute Idee und bringt auch mehr Sicherheit generell!
  • Heijho 30.06.2020 10:32
    Highlight Highlight Die Leute geben aus Datenschutzgründen falsche Daten an, um sich danach im Club auf Insta und Tiktok abzufeiern und am besten nimmt man sich noch eine unbekannte Geschlechtskrankheit mit Heim. Das kann sich keiner ausdenken 😂😂
  • ChillDaHood 30.06.2020 09:40
    Highlight Highlight Am Eingang gibt es einen QR Code, der auf ein Onlineformular geht, wo man Kontaktdaten angibt. Bei der Eingangskontrolle muss man die ID zeigen, ein Mitarbeiter überprüft, ob der Name auf der Liste ist und notiert Zugangsdatum und Zeit. Am Ende bekommt man eine Liste mit allen Anwesenden. Zwei Wochen später kann man diese löschen.

    Problem solved.
    • Thomas G. 30.06.2020 10:36
      Highlight Highlight Foto!
  • Sauäschnörrli 30.06.2020 09:38
    Highlight Highlight „Ein entsprechendes Dokument leakte der Netzaktivist Hernâni Marques am Wochenende auf Twitter.“

    „Der Begriff Leak (englisch für Leck, Loch, undichte Stelle), genannt auch Leaken,[1] bezeichnet im deutschsprachigen Raum die nicht autorisierte Veröffentlichung von Informationen.“

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Leak
    • Petar Marjanović 30.06.2020 09:45
      Highlight Highlight Hast Recht, habe ein anderes Verb verwendet. Danke und Grüssli.
  • Victor Paulsen 30.06.2020 09:31
    Highlight Highlight Man sollte sich am Eingang einfach ausweisen. Wenn jemand dann Angst vor Rückverfolgung hat, soll er zuhause bleiben
  • Dragonlord 30.06.2020 08:54
    Highlight Highlight Ich schliesse mich vielen Vorrednern an und sehe kein Problem darin, wenn Clubbesucher die ID vorweisen müssen. Man hat kein Recht auf Clubbesuche, weshalb hier das Argument mit dem Datenschutz ganz einfach nicht zählt. Es wird niemand gezwungen, den Club zu besuchen. Ist nicht lebenswichtig.
    Dabei zu argumentieren, dass bei der Abgabe der ID die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden können, ist ein ganz übel schlechter Scherz.
    Wir wollen doch alle leben und geniessen und nicht Quarantäne und Lockdown. Das geht halt momentan nur, wenn man kompromissbereit und solidarisch ist.
  • Jonaman 30.06.2020 08:39
    Highlight Highlight Wird denn hier der gesunde Menschenverstand komplett über Bord geworfen?
    Clubgäste, die sich weigern, den richtigen Namen anzugeben. Kantone, die sich weigern, wenigstens Stichprobenkontrollen in den Clubs zu machen. Der Bund, der es verpasst mit den Kantonen verbindliche Schutzkonzepte auszuarbeiten.

    LEUTE, wenn das so weitergeht steht der nächste Shutdown bevor!
    • insert_brain_here 30.06.2020 11:43
      Highlight Highlight Die Ansteckungsrate steigt schon wieder exponentiell an und niemand will sich die Mütze anziehen strengere Massnahmen zu erlassen. Der nächste Lockdown kommt schneller als befürchtet.
  • Henzo 30.06.2020 08:13
    Highlight Highlight IDs/Pass/Führerschein/Ausländerausweis einer Gruppe beim Eingang kurz auf den Kopierer (nicht scanner) legen. Manchmal wird die Schlange vor der Tür extra etwas grösser gehalten, da noch keine Leute im Club sind ....diese kurze Verzögerung beim Einlass sollte dem Betreiber ja dienlich sein.em Wer da nicht einverstanden ist, soll nicht in einen Club. Geht hier um wichtigeres als Datenschutz.
  • Master Chief 30.06.2020 08:08
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 30.06.2020 10:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Silent_Revolution 30.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Medizinerli 30.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Ente_Sandman 30.06.2020 08:04
    Highlight Highlight Ich kann halt nicht verstehen wieso nicht der simpleste aller Lösungswege gegangen wird: Wer feiern will bringt die ID oder den Pass mit.
    Dies wird am Eingang kopiert, das Problem ist vom Tisch.
  • N. Y. P. 30.06.2020 08:04
    Highlight Highlight In Clubs:

    Kopiergerät an den Eingang

    Kopie von Ausweiskarte erstellen (durch Mitarbeiter)

    Jeder Mannzgöggel / Frauzgöggelin schreibt Adresse und Natelnummer auf das Blatt.

    So hat man perfekte Nachverfolgbarkeit.

    Wieso machen sich die Behörden das Leben unnötig schwer ?

    Dieses Prozedere sollte vom Bund angeordnet werden.
  • Zeit_Genosse 30.06.2020 07:42
    Highlight Highlight Ich denke, dass aus diesem frühen Vorfall gelernt wird und die Clubszene sich anpasst. Wenn die Clubbetreiber für unvollständige Listen haftbar gemacht werden können, passiert auch etwas.

    Was ich aber nicht tun werde, meine ID überall von irgendjemanden anfassen lassen (der schon hunderte andere IDs angefasst hat) und ein Foto davon machen auch nicht. Die Swiss-Covid-App muss reichen, dafür ist sie ja. Sie sollte als Eintrittsticket eigentlich reichen. Doch auch da wird es Helden geben, die Bluetooth ausschalten, oder wenn die App angibt, sich nicht melden.
    • jimmyspeakstruths 30.06.2020 08:06
      Highlight Highlight Du musst deine ID auch nicht zeigen, denn du musst nicht einen Club.

      Problem solved, hast noch mehr? Ich schein' da super effizient zu sein.
    • Saraina 30.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Ich sehe auch ein Problem mit der Identifizierung durch die ID. Da muss auf jeden Fall der Mindestabstand unterschritten werden, die ID wird angefasst, oder sie kann nicht vernünftig verglichen werden. Einerseits kontaktloses Bezahlen, und andererseits ein armer Mensch beim Eingang, der ID um ID mit dem Eintrag in einer Liste vergleichen muss, auf der dann eh eine falsche Telefonnummer stehen kann?
    • SeboZh 30.06.2020 08:42
      Highlight Highlight Mann kann ja die ID kurz desinfizieren. Der MA kann Handschuhe und Maske tragen. Viel grösser als der Kontakt mit all den Personen, sollte das Risiko ja nicht sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lustiger Baum 30.06.2020 07:39
    Highlight Highlight Dass ist das Versagen des Clubbetreibers. Einfach mal ordentlich sanktionieren und gut ist. Eine solche Profitgier muss gebüsst werden! Die anderen werden sich fortan besser verhalten.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 30.06.2020 10:10
      Highlight Highlight Der Zug ist bereits abgefahren weil der Club nicht geschlossen wurde. Das Signal ist klar, wenn du erwischt wirst als Clubbesitzer weil du zu viele Leute rein lässt wird gesagt...du Böser mach das nicht mehr gell...beim 2. mal vermutlich eine Busse
      Da kann sich jeder Clubbesitzer ausrechnen, dass ihm kaum was passiert.
  • p4trick 30.06.2020 07:34
    Highlight Highlight Ist es so schwierig ein Foto der ID zu machen???
    • Shabbazz 30.06.2020 09:39
      Highlight Highlight darf ein Club rein rechtlich IDs Fotografieren und die Daten speichern??
    • p4trick 30.06.2020 10:18
      Highlight Highlight @Shabbazz gute Frage! Aber überall wird eine Kopie der ID erstellt und abgelegt nicht nur bei Banken sondern auch wenn ich ein Velo Ausleihe oder ein Auto etc. Etc. Wäre das nicht erlaubt würde ich mich sehr wundern.
    • p4trick 30.06.2020 10:22
      Highlight Highlight Zudem beinhaltet die ID Vorderseite nur Vorname(n), Name Geburtsdatum und ganz Wichtig ID Nummer. Mit dieser Nummer kann die Polizei oder eine andere Behörden Stelle die Adresse ausfindig machen. Also vom Datenschutz her betrachtet sind das genau die Daten die für die Identifikation notwendig sind und nicht mehr, also denke ich dass das Speichern zulässig sind
    Weitere Antworten anzeigen
  • tss 30.06.2020 07:25
    Highlight Highlight Ist es wirklich zu viel verlangt von den Leuten erlich zu sein? Muss immer Lug und Betrug im vordergrund sein? Wenn unsere Regirung mal nicht alles erwähnt ist es ein Skandal und ich gehe davon aus, dass genau diese Leute am lautesten sind.
  • Slender Man the Mohrenkopf 30.06.2020 07:14
    Highlight Highlight Da haben die Clubs ihre Arbeit nicht nur ungenügend gemacht, sondern gar nicht. Als Beantwortung der Frage, warum Bund und Kantone die Konzepte der Clubs nicht überprüft haben, was glaubt der Verfasser dieses Beitrages, wieviele Bars und Clubs es in der Schweiz und alleine in Zürich gibt und wer diese überprüfen hätte sollen? Das hätte Monate gedauert.
    Wenn Leute Donald Duck in eine Liste eintragen und die Clubs merken nichts, müssen die Clubs umgehend sanktioniert werden, wenn es bis jetzt nicht gemacht wurde, muss nun umgehend gehandelt werden.
  • F2 to Enter Setup 30.06.2020 07:10
    Highlight Highlight Die Sicherstellung der persönlichen Daten gewährleistet zwar die Rückverfolgung, verhindert aber keine einzige Ansteckung in den Clubs selbst. 300 Personen, dicht gedrängt über mehrere Stunden ist und bleibt ein Hotspot.
    • MasterPain 30.06.2020 08:56
      Highlight Highlight Doch, sie verhindert sogar sehr viele Ansteckungen wenn man danach die Leute in Quarantäne schicken kann. Sie verhindert nicht die Initialansteckung der paar armen die nicht ohne Clubbing überleben können, aber die Kette kann nach dem Club-Besuch unterbrochen werden. Klar wird es auch dann ein paar Weichbecher geben die sich nicht an die Quarantäne halten... aber soll man wegen denen jetzt gar nix machen nur weil's bisschen unbequem ist?
  • roger_dodger 30.06.2020 07:07
    Highlight Highlight Eintritt nur noch mit ID oder per Voranmeldung und Ticket auf das Handy das dann vorgewiesen werden muss.
  • c_meier 30.06.2020 07:00
    Highlight Highlight auch wenn die Kantone den Bund gewarnt haben, schlussendlich bleibt der einzelne Club in der Verantwortung korrekte Besucherlisten zu führen.
    wie jetzt versucht wird den Kanton oder den Bund verantwortlich zu machen verstehe ich nicht ganz..
  • UncleHuwi 30.06.2020 06:58
    Highlight Highlight Bei Coop und Migros sass in dieser Zeit auch jemand der die Kunden beim Eingang gezählt hat. Sollte ja kein Problem sein, ein Mitarbeiter beim Eingang zu platzieren, welcher kurz die eingetragenen Daten mit der jeweiligen ID vergleicht!?
    • miarkei 30.06.2020 07:55
      Highlight Highlight Vor allem ID muss man doch wegen des Alters sowieso vorweisen oder? War schon lange nicht mehr in Clubs, aber die letzten mal musste ich die immer zeigen.
    • Saraina 30.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Kommt darauf an, wie alt du aussiehst, miarkei.
    • Sarkasmusdetektor 30.06.2020 08:25
      Highlight Highlight Die Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail) stehen auf keiner ID. Mit dem korrekten Namen allein ist es immer noch schwierig, die Leute zu kontaktieren. Steht ja keiner mehr im Telefonbuch heutzutage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 30.06.2020 06:53
    Highlight Highlight Blauäugig. Sollten hinsichtlich griffigerer Bearbeitung nochmal über die Bücher. Also eine (richtige/rasch erreichbare) Tel-Nr pro Klub wär schon läss.
  • MaskedGaijin 30.06.2020 06:53
    Highlight Highlight Eintritte für Clubs sollten es nur noch mit Online-Tickets geben. Natürlich mit Name und Adresse.
  • Booker 30.06.2020 06:52
    Highlight Highlight Clubs/Bars Restaurants Eintritt nur gegen Registrierung per ID, ansonsten gibt es keinen Eintritt oder der Club bleibt eben zu. Dazu ab und zu Stichkontrollen der Polizei ob wirklich alle registriert sind. Die Clubbesitzer wollen nicht hören und das Partyvolk kann nicht verstehen. Dabei zahlen genau jene die Zeche der nächsten 20 Jahre und der Spass wird sauteuer !
  • Scaros_2 30.06.2020 06:52
    Highlight Highlight Es ist einfach himmeltraurig. 10 Wochen lang oder mehr hatte man geschlossen. Man konnte sich 10 Wochen lang überlegen wie es nacher weitergeht. Das es kein Normaler Zustand wird war doch jedem mit Hirnmasse eigentlich klar.

    Es macht mich richtig sauer wie sowohl Betreiber als auch Bund/Kantone träge sind.
  • HereToReadNotLead 30.06.2020 06:41
    Highlight Highlight Leute unzerschreiben lassen, bei Falschangaben privatrechtlich verfolhen und zur Anzeige bringen. Fehlbahre Clubs schliessen oder auch privatrechtlich verfolgen. Ist bei Gott keine Raketenwissenschaft zu erahnen, dass besoffene (und manch nüchterner) ohne Konsequenzen da nur Müll oder gar nichts reinschreibt.
    Wenn alles im Leben freiwillig funktionieren würde, gäbe es kein Justiz-System in allen Gesellschaftsformen auf dieser Erde. Konsequent zu sein in der Umsetzung von Spielregeln ist nicht direkt mit "ein zweites China sein" gleichzusetzen, wie das manch einer befürchtet.
  • Noblesse 30.06.2020 06:41
    Highlight Highlight Einfach handeln und nicht immer labbern! ID bedingter Einlass plus Adresse/Fotokontrolle. Dann gibt es mal sicher kein Tel an Donald Duck oder die eigene Grossmutter!
  • Spargel 30.06.2020 06:39
    Highlight Highlight Also der Virus wird nicht von Heute auf Morgen verschwinden. Mit den Regionalen Ausbrüchen können wir leben. Für die Angaben in Clubs, Bars etc. Wer die Angaben nicht sammelt muss schliessen. Wer die Angaben nicht korrekt erhebt, kann für den Mehraufwand der Tracer herangezogen werden, finanziell. Mittels Stichproben der Listen werden auch bei Nichtausbrüchen die Daten geprüft. Liegt die Fehlerquote über einem festgesetztem Mass, kann eine Schliessung oder Busse Verfügt werden. Irgend in diese Richtigung muss oder wird es wohl gehen. Verursacherprinzip
  • Emchii 30.06.2020 06:34
    Highlight Highlight Ich hät nicht geglaubt wie dilettantisch unsere Regierung mit Corona umgehen würde. Einfach mal machen lassen sollte jetzt nicht die Devise sein. WTF!
  • wasihrnichtsagt 30.06.2020 06:24
    Highlight Highlight Schliessen solche Clubs... das wird verstanden, glaubt mir...
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 30.06.2020 06:38
      Highlight Highlight Bin absolut deiner Meinung.
      Vorallem jetzt im Sommer kann die Spass - und Partiegesellschaft auch mal auf Partys, Besäufnis und dergleichen gut ausweichen. Wir haben Corona leider noch nicht überstanden, da würde ein bisschen Mitwirken der Spassgesellschaft gut tun, aber da sind sich einige zu fein um darauf zu verzichten und werden immer wieder zu virenschleudern bei welchem wieder alle zu leiden haben..
    • IO human 30.06.2020 09:01
      Highlight Highlight Traurig aber wahr.

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Ein erhebliches Ansteckungsrisiko besteht, wenn die Distanz von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies kann vor allem im öffentlichen Verkehr jederzeit der Fall sein, wie der Bundesrat mitteilt. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni steigenden Fallzahlen führt der Bundesrat in allen öffentlichen Verkehrsmitteln per …

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